Maneater in der gamescom-Vorschau: Grand Theft Haifisch mit jeder Menge Biss

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Maneater in der gamescom-Vorschau: Grand Theft Haifisch mit jeder Menge Biss
Quelle: Tripwire

Auf der gamescom 2019 in Köln schauten wir uns natürlich nicht nur Triple-A-Blockbuster, sondern auch einige kreative kleine Spiele an. So durften wir beispielsweise einen Blick auf das Action-RPG Maneater werfen, in dem man einen Hai spielt und leckere menschliche Fleischsäcke verzehrt.

Einige Menschen können so richtige Arschgeigen sein und das Open-World-Action-RPG Maneater von Tripwire startet direkt mit einem besonders großen Exemplar. Ein Redneck jagt für seine Reality-TV-Show Sharkhunters vs. Maneater (jetzt kaufen 8,95 € / 33,29 € ) s Haie und schlachtet diese ganz stolz vor der Kamera ab. Eines Tages schneidet er einen Baby-Hai aus dem Körper eines ausgewachsenen Exemplars und wirft das Jungtier zurück ins Meer.
Der kleine Hai stirbt jedoch nicht, sondern schwört bittere Rache an dem Kerl, der seine Mutter tötete und ihn zum Sterben zurückließ. Um eine Chance gegen den schwer bewaffneten Hillbilly zu haben, muss der kleine Hai jedoch erst einmal wachsen und dafür muss er sehr viel essen. Der Weg des Hais hin zur großen Konfrontation mit dem schlachtenden Redneck wird dabei von einem Erzähler im Doku-Stil begleitet. Das hört sich alles ziemlich verrückt an, könnte aber ein echter Überraschungshit werden. Auf der gamescom 2019 wurde uns nämlich ein Demo-Abschnitt vorgespielt und wir waren davon ziemlich begeistert.

Der Schrecken der Meere

Maneater in der gamescom-Vorschau: Grand Theft Haifisch mit jeder Menge Biss (1) Quelle: Tripwire Maneater in der gamescom-Vorschau: Grand Theft Haifisch mit jeder Menge Biss (1) In Maneater startet man also als Baby-Hai mit dem Ziel, groß und stark zu werden. Dafür frisst man in den vielen verschiedenen Abschnitten der Golf-Küste nicht nur jede Menge kleinere Fische, sondern mampft natürlich auch ein paar Menschen. Deren Fleisch ist anscheinend nämlich besonders gehaltvoll. Der Hai frisst also ein paar Schwimmer oder springt gar auf Boote, um seine Opfer zu erreichen. Ähnlich wie in GTA gibt es jedoch einen Fahndungslevel. Verzehrt ihr zu viele Menschen, kommen bald Jäger und Kanonenboote. Zerstört ihr diese, erhöht sich auch wieder der Fahndungslevel. Der Spieler hat jedoch die Wahl, einfach unterzutauchen und zu flüchten, oder den Kampf solange auszutragen, bis keine weiteren Jäger mehr kommen. Die Taten als Hai wirken sich nämlich auf den Ruf aus. Dies soll sogar so weit gehen, dass ganze Strände abgesperrt werden, wenn der Hai-Protagonist in der Nähe ist.

Doch nicht nur Menschen stellen eine Gefahr da. In den unterschiedlichen Abschnitten leben auch weitere größere Fleischfresser, die es unter Umständen nicht so toll finden, dass unser Hai in deren Jagdrevier eindringt. Fresst ihr zu viele von deren Lieblingsfischen, kommt der Boss des Reviers hervor und fordert den Hai zum Kampf. Diese Bosse sollen recht hart sein, aber auch riesige Belohnungen einbringen, wenn man sie besiegt. Man steigt dann im Ansehen der Meere, erhält Wachstumsfortschritt und kann natürlich im Fähigkeitenbaum neue Skills freischalten. Die Bosse sind rein optional, doch wenn man möchte, kann man sie alle besiegen und zum König der Meere werden. Bislang wurden ein riesiges Krokodil, ein großer weißer Hai und ein Killerwal als Gegner bestätigt.

Unser Ersteindruck von Maneater ist jedenfalls sehr positiv. Die Grafik kann es zwar natürlich nicht mit aktuellen Blockbuster-Games aufnehmen, ist aber durchaus hübsch. Die Steuerung wirkt recht präzise, wenn auch einige Animationen noch ein wenig unrund aussehen. Schön ist, dass sich die verschiedenen Gebiete stark unterscheiden. So gibt es beispielsweise Areale in den Tiefen des Meeres, am Strand oder im Sumpf, die nicht nur optisch Abwechslung bringen, sondern eben auch unterschiedliche Meeresbewohner beinhalten.

Meinung

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