Mad Mission Box I-IV

Test

Mad Mission Box I-IV jede menge handfester Prügeleien, die vielleicht dümmsten Sprüche der Filmgeschichte, haarsträubende Verfolgungsjagden mit tonnenweise Blechschaden und allerlei explosive Hightech-Spielereien wie Superautos, Kampfroboter oder Düsenrucksäcke.

All das sind die wesentlichen Zutaten der "Mad Mis- sion"-Serie, die sich Anfang der 80er v.a. im Entstehungsland Hongkong großer Beliebtheit erfreute. Bis 1989 folgten vier Sequels mit allerlei Anspielungen auf große Hollywood-Produktionen wie die "James Bond"-Filme & Co.

Warum man den fünften und letzten Teil der Serie nicht mit in die Box gepackt hat, bleibt zwar fraglich, ist aber aufgrund der stetig sinkenden Qualität der Nachfolger zu verschmerzen.

Die Handlung ist episodenübergreifend schnell erzählt. Der berüchtigte, aber gutherzige Juwelenräuber Sam (Samuel Hui) hat ein Faible für teure Klunker. Obwohl ihm die Cops und die halbe Unterwelt auf den Fersen sind, kann Sam auf tatkräftige Unterstützung bauen. Mit seinen Freunden von der Hongkonger Polizei, dem dezent vertrottelten Glatzkopf Kodijack (Karl Maka) und der taffen Inspektorin Ha Tung (Sylvia Chang) geht er durch dick und dünn. TO

Fazit

Film-Check: Viel Action, handgemachte Stunts und ein sympathisches (Anti-)Helden-Trio -- zumindest die ersten beiden "Mad Missions" sind einfach Kult. Ab Teil 3 geht der Charme dann leider verloren.
DVD-Fazit: Wer die "Mad Mission"-Serie noch aus den 80ern kennt, darf aus Nostalgiegründen durchaus über einen Kauf der Box nachdenken. Hat man die Filme damals schon nicht gesehen, so verpasst man auch heute nichts mehr -- nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Box äußerst mager umgesetzt wurde.

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