East meets West: Inmitten von Tokios Wolkenkratzern und Werbemeilen erleiden Bill Murray und Scarlett Johansson unter Sofia Coppolas Regie einen Kulturschock -- und kommen sich dabei näher
Tokio. Die Millionenmetropole ist das Schlaraffenland für alle Elektronik-Freaks, Karaoke-Fanatiker und Godzilla-Fans. Bürokomplexe, Straßen und Geschäfte, so weit das Auge reicht. Der Kontrast zwischen der Betonwüste und den Ruhezonen könnte kaum größer sein.
Auf der einen Seite laden kleine Sushi-Bars, prachtvolle Gärten und Tempelanlagen zum Entspannen ein, auf der anderen Seite tobt der Verkehr zwischen den Häuserschluchten. Diese krassen Gegensätze inspirierten die Filmemacherin Sofia Coppola ("The Virgin Suicides"), das Drehbuch zu "Lost in Translation" zu schreiben.
Widerwillig verpflichtet sich der alternde Schauspieler Bob (Bill Murray), für einen billigen Wiskey-Werbespot nach Tokio zu fliegen. Was ihn dort erwartet? Ein elender Jetlag und Nerven aufreibende Dreharbeiten mit einem japanischen Regisseur, den er nicht versteht. Die gelegentlichen Telefonate, die er mit seiner Noch-Ehefrau in den Vereinigten Staaten führt, sind auch alles andere als erbaulich. Die beste Alternative scheint also, sich die schlaflosen Nächte an der Hotelbar um die Ohren zu schlagen.
Zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der frisch verheirateten Charlotte (Scarlett Johansson) ergeht es wenig besser. Während ihr Mann als Fotograf permanent auf Achse ist, verbringt sie viele einsame Stunden gelangweilt im Hotelzimmer.
Die beiden Outsider Charlotte und Bob treffen schließlich in der luxuriösen Bar aufeinander. Schon nach kurzer Zeit beschließen sie, das befremdliche Nachtleben der Millionenstadt gemeinsam zu entdecken. Aus einer Notgemeinschaft entwickelt sich langsam eine außergewöhnliche und intensive Freundschaft ...
