Lost in Random: The Eternal Die im Test: Magisches Rogue-lite mit Charme und Tiefgang, das immer wieder für Überraschungen sorgt

Test Vivien Ziermann
Lost in Random: The Eternal Die im Test: Magisches Rogue-lite mit Charme und Tiefgang, das immer wieder für Überraschungen sorgt
Quelle: Thunderful Games

Lost in Random ist zurück und führt uns erneut in eine düstere Welt voller Magie und skurriler Bewohner. Kann der zweite Teil trotz Genre-Wechsel überzeugen? PC Games macht den Test.

Verschiedene Welten mit individuellem Stil

Wie in Rogue-lites und -likes so üblich, gleicht kein Durchlauf dem anderen. Auf prozedural generierten Karten kämpfen wir uns in der Iso-Perspektive durch die einzelnen Räume, um uns schließlich am Ende einer Map dem Endboss zu stellen.

Lost in Random: The Eternal Die überrascht dabei mit vier verschiedenen Welten. Diese sind alle unterschiedlich designt und mit zur Welt passenden Gegnertypen gefüllt. Während die erste Welt noch stark an die Mauern des Schlosses erinnert, in dem Aleksandra aufgewachsen ist, und mit Wachen ausgestattet wurde, die wir aus dem ersten Teil wiedererkennen, ähnelt die zweite einem schlammigen Sumpf mit tierähnlichen Kreaturen, die uns mit Krallen und Zähnen an den Kragen wollen.

Zudem finden wir in jeder der Welten kleine Minispiele, die eine kurze Pause in das ewige Kämpfen bringen. Beispielsweise können wir auf einem Spielbrett mithilfe von Fortunia eine Figur über die einzelnen Felder bewegen. Auf jedem Feld, auf dem die Figur landet, wartet eine Belohnung. Je öfter wir also würfeln müssen, desto mehr Belohnungen streichen wir ein.

Waffenarsenal, Kartenangriffe und Würfelglück

Das wohl wichtigste Element in einem Rogue-lite ist natürlich das Kampfsystem. Hier haben sich die Entwickler passend zu Lost in Random einiges einfallen lassen. Insgesamt können wir beim Kämpfen auf drei verschiedene Angriffsarten zurückgreifen.

Zum einen der klassische Kampf mit Waffen, der auch am häufigsten genutzt wird. Zunächst haben wir nur ein Schwert zur Auswahl, mit dem wir leichte oder aufgeladene Angriffe ausführen können. Später können wir uns im Sanctuary weitere Kriegswerkzeuge wie einen Bogen, einen Speer oder einen Hammer craften lassen. So können wir die Waffe frei an unseren eigenen Spielstil anpassen. Allerdings ist die Auswahl sehr überschaubar. Wer hier auf ein ganzes Arsenal gehofft hat, wird leider enttäuscht.

Erster Boss-Gegner in Lost in Random 2: Zwei schwebende grüne Köpfe der Zwillingstanten Quelle: PC Games Zum anderen gibt es die Kartenangriffe. Hierbei handelt es sich um Magie-Attacken, die unterschiedliche Wirkungen haben. In jedem Run erhalten wir eine prozedural generierte Karte, die die Art unseres Magie-Angriffs bestimmt. Beispielsweise gibt es Gift- oder Blitz-Angriffe, die unseren Gegnern Schaden zufügen. Andere beeinflussen die Zeit und sorgen dafür, dass sich unsere Gegner einen kurzen Moment lang nicht bewegen können. Die Kartenangriffe verbrauchen Energiesegmente, die sich durch das Besiegen von Gegnern auffüllen lassen.

Zu guter Letzt gibt es die Würfelangriffe. Dabei werfen wir Fortunia auf unsere Gegner. Je nachdem wie hoch die Zahl ist, die wir würfeln, fällt auch der Schaden aus, den Fortunia den Gegnern in ihrem Umkreis zufügt.

Bildergalerie

Außerdem gibt es verschiedene Artefakte und Perlen, die wir auf beim Abschluss der verschiedenen Räume bekommen können. Diese sind zusätzlich mit Waffen (rot), Karten (gelb), Würfel (blau), Zauberei (lila) oder Glück (grün) belegt und können im Inventar ausgerüstet werden. Sobald drei gleich Farben nebeneinander ausgerüstet sind, steigt die Wirkung des entsprechenden Bereichs.

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