Ein Königreich für einen kleinen Jungen: Funktioniert die absolute Monarchie auf Nintendos weißer Wunderkonsole?
Eines Königs würdig
Bemerkenswert an diesem Genremix aus Strategie, Action und RPG ist nicht nur das erfrischende Spielprinzip als Monarch, sondern auch die Musikuntermalung. Klassische Stücke aus den Carmina Burana tragen zu einer wahrlich märchenhaften Atmosphäre bei. Die Optik ist etwas verwaschen und zuckersüß-bunt. Zwischensequenzen haben einen besonders schönen, wenn auch ziemlich unscharfen Aquarell-Look.
Ebenfalls gelungen ist die Steuerung, die erfreulicherweise ohne anstrengende Schütteleinlagen auskommt. Störend ist aber, dass ihr nicht schnell und einfach auswählen könnt, welche Einheiten ihr in den Kampf schickt. So müsst ihr des Öfteren wortwörtliche Bauernopfer bringen – was angesichts der doch eher geringen Einwohnerzahl nicht immer leicht zu verschmerzen ist.
Das Prinzip „Gebiet erforschen – Gegner töten“ ist zwar wenig abwechslungsreich, macht aber süchtig genug, um den Controller nicht allzu schnell beiseite zu legen. Speichern könnt ihr aber nur bei eurer Speicherministerin – ungünstig!
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