Test/Review: Links Crossbow Training

Test Sascha Dowidat

Wie gut ist Nintendos Lightgun-Zubehör? Ist Links Pfeil-und-Bogen-Shooter mehr als eine reine Demo zum Budgetpreis? Wir haben die Antworten.

Test/Review: Links Crossbow Training Hinter dem Namen „Zapper" verbirgt sich eine qualitativ hochwertige Plastikhalterung, aus der in Kombina-tion mit Wiimote und Nunchuk eine Art Lightgun entsteht. Die Wiimote kommt dabei in den Lauf, während das Nunchuk in den Griff gesteckt wird. Wie gut das funktioniert, kann man mit dem beiliegenden Spiel Link’s Crossbow Training sofort testen. Ähnlich wie Wii Sports ist Links kleines Scharfschützentraining eher eine Demo für die Steuerungsmöglichkeiten denn ein eigenständiges Spiel. Bei einem Bundle-Preis von 30 Euro wollen wir aber nicht meckern.

Test/Review: Links Crossbow Training Im Hauptmenü stehen lediglich drei Spielmodi zur Verfügung. Neben einfachen Übungen und einem Mehrspieler-Modus, bei dem bis zu vier Spieler abwechselnd zur Knarre greifen, steht im Missions-Modus die Jagd nach Highscores im Mittelpunkt. In jedem der neun Levels stellen Sie sich drei unterschiedlichen Herausforderungen: Target, Defender und Ranger. Das grundsätzliche Spielprinzip ist dabei stets gleich: Sie zielen mit dem Zapper auf plötzlich auftauchende Zielscheiben, feuern auf Fruchtballons und schicken Skulltullas, Stalfos oder Toadpolis ins virtuelle Nirwana. Eine Zoom-Funktion erleichtert das Treffen weiter entfernter Ziele. Für jeden Abschuss gibt es wertvolle Punkte. Gelingt es, mehrere Ziele hintereinander fehlerfrei zu treffen, wozu eine ruhige Hand zwingend notwendig ist, werden Kombos aktiviert, die einen regelrechten Punktehagel auslösen.

Test/Review: Links Crossbow Training Während aber die Kameraperspektive im Target-Modus fix ist, drehen Sie sich im Defender-Modus durch das Zielen auf den Bildschirmrand um die eigene Achse. Dies wird beispielsweise notwendig, wenn Sie den Zora-Fluss hinunterschippern und die Gegner aus allen Himmelrichtungen über Sie herfallen. Im Hunter-Modus, der das Ende eines jeden Levels markiert, bewegen Sie sich wie in einem Ego-Shooter frei umher und gehen dort auf die Jagd nach Punkten. Aufgepeppt wird das Spielgeschehen durch kleine Extras wie explodierende Pfeile oder die automatisch feuernde Armbrust.

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