Like a Dragon Infinite Wealth ist unfassbar japanisch und verdammt gut - Test!

Test Olaf Bleich Benedikt Plass-Fleßenkämper Lukas Schmid
Like a Dragon Infinite Wealth ist unfassbar japanisch und verdammt gut - Test!
Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

Gigantisches Action-Rollenspiel zwischen großen Emotionen, knallharter Gangster-Action und japanischen Absurditäten: Wie Like A Dragon: Infinite Wealth Fans der Serie glücklich macht!

Als Transportmittel durch die Städte dient neben dem kostenpflichtigen Taxi auch ein Segway-Roller, den wir per Tastendruck herbeirufen, aber auch an Stationen wiederaufladen und auch individualisieren können. Wie in den vorherigen Teilen der Serie finden wir in den Metropolen eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und kleinen Läden, in denen wir unsere Charaktere individualisieren und aufwerten können.

Und wie immer gibt es auch eine ganze Reihe mehr oder minder seriöser Nebenbeschäftigungen, mit denen wir uns die Zeit vertreiben können. Beispielsweise fahren wir im Crazy-Taxi-Stil Essen aus und sollen dabei auf dem Fahrrad auch noch spezielle Tricks zeigen. Oder wir versuchen uns als Stuntman und müssen heranrasenden Autos ausweichen.

Und natürlich dürfen Klassiker wie Karaoke oder der Besuch in der Spielhalle nicht fehlen. Deutlich ernster geht es dagegen im Dungeon zu: In der ehemaligen Industrieanlage kämpfen wir uns durch mehrere Stockwerke, besiegen Gegnergruppen, sammeln versteckte Gegenstände und retten dabei vermisste Zivilisten.

Hauptfigur und andere Figuren springen am Strand Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich Außerdem spielt das virtuelle Smartphone eine größere Rolle. Zum Beispiel können wir damit Freunde sammeln oder eine etwas obskure Dating-App freischalten.

Die beiden größten Nebenbeschäftigungen sind jedoch das Pokémon-inspirierte Sujimon-System und Dondoko Island, wo wir eine ganze Ferienanlage bauen müssen. Die Renovierung des Resorts erinnert teilweise an Minecraft, da wir mit Kasugas Baseballschläger Holz und Steine abbauen oder Müllberge beseitigen.

Mit den gesammelten Ressourcen fertigen wir im DIY-Modus Möbel und sogar ganze Gebäude wie Bars, Restaurants oder Bürokomplexe. Das nötige Kleingeld verdienen wir uns zunächst durch das Fischen und Insektenfangen. Mit genügend Kohle auf dem Konto können wir schließlich Gebiete endgültig erschließen und bebauen.

Auf diese Weise heben wir das Niveau der Anlage. Sobald diese einen Stern erreicht hat, dürfen auch Gäste die Insel betreten. Diese halten wir mit gebauten Attraktionen bei Laune, können sie aber auch mit Souvenirs aufmuntern. Je glücklicher sie sind, desto mehr Trinkgeld geben sie.

Dazu gibt es eher stumpfe Actioneinlagen, in denen wir die Männer einer Müllentsorgungsfirma verprügeln müssen. Überhaupt ist Dondoko Island ein riesiger Grind, in dem wir eigentlich immer das Gleiche machen. Der Ausbau des Resorts ist monoton und die Steuerung manchmal unpräzise. Zudem ruckelte das Spiel im Test der PS5-Version, sobald im Baumodus zu viele Gebäude auf einmal dargestellt werden mussten.

Kampfbildschirm Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich Kurioserweise erfreuten wir uns dennoch am steten Wachstum unserer Insel und bastelten mit Feuereifer am Interieur unserer Wohnung. Trotz offensichtlicher Schwächen investierten wir viel zu viele Stunden in diesen Aufbaupart, in dem sogar die Sujimons integriert wurden.

Diese können wir nämlich auf einer abgelegenen Farm trainieren oder sie gar zur Feldarbeit verdonnern. Like A Dragon: Infinite Wealth verknüpft hier also geschickt zwei übergeordnete Systeme miteinander. Sujimons finden wir zufällig in Straßenkämpfen, wir können diese aber auch in sogenannten Raids angehen.

Gewinnen wir diesen markierten Kampf, fangen wir anschließend die Haudegen ein. Allerdings kommt dabei kein Suji-Ball zum Einsatz, sondern ein Mix aus einem Geschenk und jeder Menge per Button-Mashing ausgelöster Komplimente.

Später können wir die Sujimons aufleveln, zu Teams formieren und an Wettbewerben teilnehmen. Allein die Sujimons und Dondoko Island sind zwei kleine Spielwelten für sich, in die wir uns problemlos stundenlang hineinfallen lassen können.

Wertung zu Like a Dragon: Infinite Wealth (PS5)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Fazit
Emotional, abwechslungsreich und bisweilen herrlich verrückt: Like A Dragon: Infinite Wealth ist ein echtes Action-Rollenspiel-Monster, das genau die Tugenden bietet, die Serienfans erwarten.


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Like A Dragon: Infinite Wealth ist ab dem 26. Januar 2024 erhältlich und erscheint für den PC, die Playstation 5, PS4, Xbox Series X und Xbox Series S und für die Konsolen der Xbox-One-Familie. Eine Version für die Nintendo Switch existiert leider nicht. Transparenzhinweis: Die Version des Spiels wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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