Cameron Diaz und Kate Winslet tauschen ihre Häuser und lernen dadurch vielleicht den Mann fürs Leben kennen
Seit es Hollywood gibt, heißt es dort: Trends kommen und gehen. Dass die verschiedenen Genres in ihrer Beliebtheit dem Wandel der Zeit unterliegen, ist ja auch ganz normal. Zwei Filmgattungen aber verblüffen mit einer über Jahrzehnte hinweg konstanten Popularität: Horror und romantische Komödien.
Jürgen Vogel spielt mal wieder den schrägen, aber nichtsdestotrotz sympathischen Proleten
Den großen Studios kommt das sehr entgegen, denn im Gegensatz zu Action- und Sci-Fi-Streifen können Komödien auch ohne Multimillionen-Budget wie großes Kino aussehen. Voraussetzungen dafür sind eine interessante Location -- im Idealfall New York City -- und die richtige Besetzung. Die Devise lautet, dass Rekordgagen für große Stars nie Fehlinvestitionen sein können. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. So spielte "Liebe braucht keine Ferien" weltweit zwar beachtliche 200 Millionen Dollar ein, gilt bei Kosten von 85 Mio. und einem US-Box Office von nur 63 Mio. aber als Flop.
Findet Iris (Kate Winslet) ihr Glück in Hollywood?
Nach den Blockbustern "Was Frauen wollen" mit Mel Gibson und Helen Hunt sowie "Was das Herz begehrt" mit Diane Keaton und Jack Nicholson sollte Nancy Meyers´ insgesamt vierte Regiearbeit ein weiterer Ensemble-Hit werden. Dafür standen ihr mit Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law und Jack Black gleich vier der gegenwärtig angesagtesten Darsteller zur Verfügung.
Tapetenwechsel
Witwer Graham (Jude Law) ist ein echter Dandy
Die Londoner Journalistin Iris (Winslet) ist seit Jahren unglücklich in einen Arbeitskollegen verliebt. Das drohende Weihnachtsfest stürzt die Single-Frau noch tiefer in die Depression. Rettung verspricht Amanda (Diaz) aus Los Angeles, deren Job beim Film sie zwar reich, aber nicht glücklich machte. Auf der Suche nach einem Feriendomizil stößt Amanda im Internet auf Iris´ Annonce, in der sie ihr Haus zum Urlaubstausch anbietet. Kurz entschlossen fliegt Amanda nach England und lernt dort Iris´ Bruder Graham (Law) näher kennen. Iris wiederum freundet sich in L.A. mit dem Filmkomponisten Miles (Black) und einem altehrwürdigen Drehbuchautoren (Eli Wallach) an.
Ein Satz noch zur DVD: Bis auf den Hauptfilm findet sich darauf leider nichts von Bedeutung.
