Ein neues Larry-Abenteuer ist in der Mache! Aber was steckt hinter dem schlüpfrigen Helden? Unsere neue Serie stellt den Larry-Mythos vor.
Larrys Objekt der Begierde
Dabei darf man sich Larry 1 nicht wie ein heutiges, modernes Grafikadventure der Sorte Tunguska oder Runaway vorstellen. Zwar gab's Grafik zu sehen, aber von einer Maussteuerung fehlt jede Spur. Larry wird mit Cursor-Tasten durch die pixelige Szenerie bewegt, und Befehle wie "öffne Tür" müssen nach wie vor eingetippt werden.
Fies: Wer einen wichtigen Gegenstand vergisst oder einen Fehler macht, der stirbt und darf vom letzten Spielstand aus weitermachen. Troztdem haben Profis das Spiel in spätestens zwei Stunden durch - schwer ist Larry 1 nicht wirklich, obwohl man es mit logischen Puzzles nicht allzu genau nimmt. Aber die Anzahl der Rätsel hält sich in eng bemessenen Grenzen, denn das Spiel verfügt über gerade mal fünf Schauplätze.
Der Sex
Viel gab's nie zu sehen.
So wirklich was zu sehen gibt's in Larry 1 nicht - sobald es (insgesamt zwei Mal) zum Geschlechtsakt kommt, wird ein schwarzer Balken mit der Aufschrift "Censored" (dt. zensiert) auf die Akteure gelegt. Bis heute hält sich übrigens hartnäckig das Gerücht, man könne den Balken mit einem Cheat entfernen. Nur wozu? Kopulierende Pixelhaufen können kaum als erotisch bezeichnet werden...
Stattdessen überzeugt der tiefschwarze Humor: Wer etwa vor dem Sex mit einer Prostituierten vergisst, sich ein Kondom zu besorgen, der bekommt eine fürchterliche Krankheit, die letztlich zur Explosion der Genitalien führt. Die Folge ist der Selbstmord des verzweifelten Larrys.
