Lego: Die Unglaublichen Vorschau: Never change a running system
Special
Mit Lego: Die Unglaublichen erschaffen Warner Bros. und TT Games zum ersten Mal einen Pixar-Lego-Mix und der kann sich sehen lassen. Nach dem altbewährten Lego-Prinzip kloppt ihr euch allein oder mit einem Freund durch die bunte Klötzchenwelt und versucht in diesem Fall einen Haufen Superschurken zu besiegen. In unserer Vorschau zu Lego: Die Unglaublichen haben wir uns das Spiel näher angesehen. Und das halten wir davon.
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Die Welt von Lego ist grenzenlos! Welches Kind - oder auch Erwachsene - hat nicht schon mal mit den kleinen Steinchen gespielt oder sich durch sie an den Füßen verletzt. Zu der langen Reihe an Lego-Videospielen wie Lego Marvel Super Heroes 2, Lego Harry Potter oder auch Lego Star Wars kommt nun auch die Familie Parr dazu. Die durchgeknallten Charaktere aus Die Unglaublichen verwandeln sich in kleine Klötzchen und nehmen es mit fiesen Superschurken auf. Warner Bros. und TT Games veröffentlichen das Action-Spiel am 15. Juni für PC, PS4, Xbox One und die Nintendo Switch. Kinderherzen schlagen höher, denn erstmalig wird ein Pixar-Film zu einem Lego-Abenteuer umgewandelt und das funktioniert wirklich gut.
Lego: Die Unglaublichen - Vorschau: Familie Parr stellt sich vor
Quelle: PC Games
Mr. Incredible sieht zwar aus wie der Hulk, kann aber auch sehr grazil sein.
Nach bewährter Lego-Manier steuert ihr die verschiedenen Charaktere im Spiel. Bob und Helen (alias Mr. Incredible und Elastigirl), Violetta, Robert und Jack Jack gehören zur Familie Parr, später im Spiel schaltet ihr aber noch weitere Charaktere frei und übernehmt diese in den verschiedenen Levels. Mr. Incredible ist natürlich furchtbar stark, Elastigirl ist dehnbar wie ein Kaugummi, Violetta kann sich unsichtbar machen oder andere Charaktere mit einer Sicherheitsblase einhüllen. Robert, der auch Flash genannt wird, ist hingegen unglaublich schnell und Jack Jack, das Baby der Familie, hat viele verschiedene Fähigkeiten, die er aber noch nicht so ganz unter Kontrolle hat.
Lego: Die Unglaublichen - Vorschau: Aus zwei mach eins
Quelle: PC Games
Lego-Spiele können manchmal ein wenig unübersichtlich sein.
Die Story von Lego: Die Unglaublichen (jetzt kaufen 25,02 € ) setzt sich aus beiden Filmen zusammen, wobei Die Unglaublichen 2 bei uns in Deutschland erst am 27. September 2018 in die Kinos kommt. So könnten Spieler des Videospiels vorab gespoilert werden, was den Film angeht. Ansonsten spielt ihr in Lego: Die Unglaublichen die Highlights der beiden Filme nach und wem die Story irgendwann zu blöd wird, oder wer sich nicht spoilern lassen möchte, kann auf eine Hubwelt zurückgreifen. Dort gibt es Einzelmissionen, in denen ihr mit unterschiedlichen Charakteren gegen super fiese Schurken kämpft. Somit hat Lego: Die Unglaublichen unheimlich viel zu bieten und bringt auch nach den ungefähr sechs bis acht Stunden, die ihr für die Hauptgeschichte braucht, auch noch reichlich Spielspaß. In Lego: Die Unglaublichen geht es aber nicht nur darum, böse Schurken aufzuhalten, sondern natürlich auch um die vielen kleinen Sammelgegenstände und - in diesem speziellen Fall - um die witzigen Easter Eggs und Pixar-Geheimnisse, die Entwickler TT Games in das Spiel eingebaut hat. Dadurch bietet euch Lego: Die Unglaublichen auch einiges, ohne die Filme gesehen zu haben, deutlich mehr zu Lachen habt ihr aber, wenn ihr euch im Pixar-Universum auskennt.
Lego: Die Unglaublichen - Vorschau: Teamwork ist gefragt
Quelle: PC Games
Teamwork ist alles in Lego: Die Unglaublichen.
In allen Lego-Spielen ging es bis jetzt darum, dass ihr mit anderen Charakteren zusammenarbeitet, um euer gemeinsames Ziel zu erreichen. Das ist auch in Lego: Die Unglaublichen der Fall, wobei die Entwickler diesmal deutlich mehr Wert auf das Zusammenspiel gelegt haben. Als Einzelspieler wechselt ihr so immer wieder zwischen verschiedenen Charakteren, da meist nur einer eine besondere Aufgabe erledigen kann, wie eine Wand zu zerstören. Aber klar, was wäre ein Lego-Spiel ohne den berühmten Koop-Modus, der ganz offensichtlich noch mehr Spaß macht. Ob sich ein Spieler auf das Zerlegen aller Kleinteile im Level konzentriert, oder ihr gemeinsam im Bosskampf antretet, bleibt euch überlassen. Fakt ist jedoch: Lego-Spiele sind zu zweit einfach besser.
Lego: Die Unglaublichen - Vorschau: Bauen statt hauen
Quelle: PC Games
Witzige Ansichten lockern das Gameplay in Lego: Die Unglaublichen enorm auf.
Auch technisch läuft das, was wir sehen konnten, rund und auch die deutsche Vertonung und Übersetzung ist gelungen. Aber das ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Lego-Spiele es bereits gibt. Klar haben die Entwickler den Bogen inzwischen raus und wissen genau, was sie da tun.
Neues ist nicht unbedingt dazu gekommen, obwohl ihr, wie in manch anderem Lego-Spiel, immerhin die Auswahl bei Multi-Builds habt. Wenn ihr einige Kisten oder Ähnliches zerstört habt, bietet sich euch oft die Möglichkeit, zwischen zwei Bauten zu wählen. Später im Spiel gibt es auch die sogenannten Family Builds, also Bauten, an denen die gesamte Familie beteiligt ist. Diese könnten möglicherweise Geheimnisse aufdecken. Sicher ist, dass Lego: Die Unglaublichen wieder ein spaßiges Spiel für Jung und Alt wird, wenn auch mit wenig Herausforderung.
