LEGO Batman im Test: So viel Batman steckt im Gameplay

Test Lukas Bohnau
LEGO Batman im Test: So viel Batman steckt im Gameplay
Quelle: PC Games

Das Vermächtnis des Dunklen Ritters kombiniert klassische LEGO-Missionen mit einer frei erkundbaren Version von Gotham City. Mit Greifhaken, Gleitflug, Batmobil und simplen Freeflow-Kämpfen erinnert das Gameplay stellenweise sogar an die Arkham-Reihe - bleibt dabei aber klar familienfreundlich und typisch LEGO.

Wie gewohnt motivieren Collectibles dazu, Levels mehrfach zu besuchen. Die Missionen sind dabei ziemlich abwechslungsreich und werden schön in Szene gesetzt. Für erfolgreich abgeschlossene Missionen erhaltet ihr außerdem Fähigkeitspunkte, die ihr im Menü verteilen könnt. So schaltet ihr zusätzliche Talente für Batman frei.

Über den Dächern von Gotham

Zwischen den Missionen könnt ihr Gotham City frei erkunden. Dafür steht euch natürlich auch das Batmobil zur Verfügung. Die Steuerung wirkt anfangs allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Gerade die engen Straßen und Gassen der Stadt machen das Manövrieren nicht immer ganz einfach.

Deutlich angenehmer funktioniert dagegen Batmans Fortbewegung per Greifhaken. Und hier stellt sich stellenweise fast die Frage: Ist das noch Batman oder doch schon Spider-Man? Mithilfe des Hakens schwingt ihr euch nämlich durch Gotham, erklimmt Häuserdächer und bewegt euch teilweise sogar schneller fort als mit dem Auto. Vor allem durch die enorme Reichweite macht das viel Spaß.

Für das Batmobil gibt es einige freischaltbare Skins, die an die unterschiedlichen Batman-Adaptionen erinnern. Quelle: PC Games Für das Batmobil gibt es einige freischaltbare Skins, die an die unterschiedlichen Batman-Adaptionen erinnern. Später schaltet ihr zusätzlich Batmans Gleitflug frei. In Kombination mit dem Greifhaken entsteht dadurch eine richtig starke Mischung, um größere Distanzen zurückzulegen und Gotham aus der Luft zu erkunden. Gerade das trägt enorm zur Atmosphäre der Open World bei, denn LEGO-Gotham ist wirklich beeindruckend schön geworden.

Auch spielerisch verfügt Batman über einige nützliche Gadgets. Mit seinem Scanner könnt ihr beispielsweise die Umgebung nach Gegnern absuchen. Etwas schade ist allerdings, dass wichtige Sammelgegenstände darüber nicht hervorgehoben werden. Im Verlauf der Story kommen außerdem weitere Gadgets hinzu, die teilweise sogar benötigt werden, um bestimmte Herausforderungen oder Geheimnisse in der Open World freizuschalten.

Mit dem Greifhaken fühlt man sich ein bisschen wie Spider-Man, wenn man sich durch Gotham schwingt. Quelle: PC Games Mit dem Greifhaken fühlt man sich ein bisschen wie Spider-Man, wenn man sich durch Gotham schwingt. Neben Batman dürft ihr aber natürlich auch zahlreiche andere Charaktere spielen. Das ist nicht nur Fanservice, sondern stellenweise sogar zwingend notwendig, da jede Figur über eigene Fähigkeiten verfügt. Jim Gordon besitzt beispielsweise eine Schaumpistole, mit der er Feuer löschen oder Rohre verschließen kann. Dadurch entstehen immer wieder kleinere Gameplay-Wechsel innerhalb der Missionen.

Freeflow-Kämpfe im LEGO-Style

Bei den Kämpfen orientiert sich das Spiel lose am bekannten Freeflow-Kampfsystem der Arkham-Reihe, bleibt dabei aber deutlich simpler. Normale Schläge bauen Kombotreffer auf, während ihr gegnerischen Angriffen per Quick-Time-Event ausweicht oder sie kontert.

Durch erfolgreiche Treffer füllt sich außerdem eine Fokusleiste. Ist diese voll, könnt ihr einen spektakulär inszenierten Takedown ausführen, der normale Gegner sofort ausschaltet und stärkeren Feinden hohen Schaden zufügt. Davon gibt es erfreulich viele verschiedene Animationen. Zusätzlich könnt ihr Gegner auch lautlos per Schleichangriff ausschalten oder Gadgets wie den Batarang und den Greifhaken im Kampf einsetzen.

Natürlich kommt auch das Bauen mit LEGO-Steinen in Das Vermächtnis des dunklen Ritters nicht zu kurz. Quelle: PC Games Natürlich kommt auch das Bauen mit LEGO-Steinen in Das Vermächtnis des dunklen Ritters nicht zu kurz. Natürlich dürfen auch die typischen LEGO-Rätsel nicht fehlen. Sowohl innerhalb der Story-Missionen als auch in der Open World trefft ihr immer wieder auf kleinere Denkaufgaben, die angenehm abwechslungsreich ausfallen. Dazu gehört selbstverständlich auch das bekannte Zerstören von LEGO-Objekten, aus denen anschließend neue Konstruktionen gebaut werden müssen.

  1. Seite 1 Der Weg zum Dunklen Ritter
  2. Seite 2 So viel Batman steckt im Gameplay
  3. Seite 3 Tolle Open-World-Atmosphäre, aber wenig Herausforderung
  4. Seite 4 Fanservice, Fazit und Wertung
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