Leben & Sterben in L.A.

Test

Mit dem rücksichtslosen Geldfälscher Rick Masters (Willem Dafoe) ist nicht zu spaßen. Dennoch spioniert der altgediente Federal Agent Jimmy Hart (Michael Greene) im Alleingang dem gefährlichen Verbrecher hinterher und bezahlt das mit dem Leben.

Sogar einen weiteren Mord kann Masters begehen, ohne dass die Polizei seiner habhaft wird. Jetzt wird es für Jimmys einstigen Partner Richard Chance (William L. Petersen) persönlich. Gegen den Willen seines neuen Kollegen John Vulkovich (John Pankow) löst der Cop eine Spirale von Gewalt und Zerstörung aus, die auf beiden Seiten des Gesetzes Opfer fordert.

Ende letzten Jahres erschien Friedkins Actionthriller als Special Edition in den USA. Neben einem Regiekommentar umfasste die Disc auch ein fast halb- stündiges Making of mit aufschlussreichen Hintergrundinfos und neuen Interviews mit Cast & Crew. Interessant war neben einer gelöschten Szene das alternative Ende, das die Studios von Friedkin damals verlangten, um dem Film einen versöhnlicheren Abschluss zu geben.

Deutsche Fans werden daher besonders enttäuscht sein, dass die Code 2-Disc bar jeglicher Boni kommt. Immerhin erscheint der stellenweise doch sehr harte Streifen ungeschnitten auf DVD.FE

Fazit

Film-Check: Der actiongeladene Cop-Thriller der alten Schule von "Der Exorzist"-Regisseur William Friedkin ist auch heute noch spannend, geradlinig und hart. Das reicht für kompromisslos gute:
DVD-Fazit: "Leben & Sterben in L.A." gehört wie Friedkins "French Connection -- Brennpunkt Brooklyn" in jede gut sortierte DVD-Sammlung. Dass der Film endlich ungeschnitten auch bei uns erhältlich ist, ist lobenswert. Die Extras der englischen Special Edition hätte man allerdings auf die Scheibe packen können.

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