In der neuen Komödie der Coen-Brüder bekommt Tom Hanks heftige Probleme mit einer resoluten Dame
Professor Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks), seines Zeichens selbst ernannter Philosoph, Gauner und Charmeur, hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will das Casino-Boot "Bandit Queen" um die hart erwirtschafteten Dollar erleichtern. Das Problem: Der Tresorraum befindet sich in einem unterirdischen Sicherheitsbüro. Die Lösung: Mit vier Komplizen einen Tunnel graben.
Nichts leichter als das. Die strenggläubige, konservative Witwe Munson (Irma P. Hall) wohnt nur einen Katzensprung von dem Geldschatz entfernt und hat zufällig ein Zimmer frei. Unter dem Vorwand, Musiker zu sein, nistet sich G. H. Dorr bei der alten Dame ein. Sie erlaubt ihm sogar, den Keller als Proberaum für sein seltsames "Ensemble" zu nutzen. Rasch machen sich fünf Gauner -- die unterschiedlicher nicht sein könnten -- an die Arbeit.
Alles läuft wie am Schnürchen, bis die resolute Witwe hinter das Geheimnis der falschen Musikanten kommt und mit der Polizei droht. Aber was soll's? Mit einer allein stehenden alten Frau werden fünf erwachsene Männer doch im Handumdrehen fertig. Sollte man zumindest denken ...
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Die Lorbeeren für die kuriose Geschichte über das ungleiche Gaunerquintett gehen weniger auf das Konto der Regie-Brüder Joel und Ethan Coen ("Fargo", "The Big Lebowski") als vielmehr auf das von Drehbuchautor William Rose und Regisseur Alexander Mackendrick. Diese beiden inszenierten die Story bereits im Jahr 1955. Den schrulligen Anführer mimte damals der brillante Sir Alec Guinness. Unter seinem Kommando agierten Peter Sellers, Herbert Lom, Cecil Parker und Danny Green. In der Rolle der konservativen Gegenspielerin gefiel Katie Johnson als Mrs. Wilberforce.
