In der neuen Komödie der Coen-Brüder bekommt Tom Hanks heftige Probleme mit einer resoluten Dame
Um das britische Original etwas aufzupeppen, haben die Coen-Brüder hier und da kleine Modernisierungen vorgenommen. Doch keine Panik: Der Grundgedanke und der ausgeprägte schwarze Humor wurden übernommen.
In komödiantischer Höchstform präsentiert sich wieder einmal Superstar und "Oscar"-Preisträger Tom Hanks, der seine Kollegen mit Leichtigkeit an die Wand spielt. Als exzentrischer Gentleman nimmt man ihm selbst sein nicht enden wollendes Geschwafel über Poesie und belanglose Allgemeinplätze nicht krumm.
Magere Ausbeute
Da die Coens bekanntlich keinen großen Wert auf ausführliches Bonusmaterial ihrer DVDs legen, ist die Ausbeute entsprechend gering. Abgesehen von der ca. 9-minütigen Trailershow vor Filmstart gibt es für alle Gospel-Fans die vom Abbot-Kinney-Lighthouse-Chor interpretierten Stücke "Shine on me" und "Trouble of this World". Das witzigste Feature ist die "Ohrfeigen-Parade", bei der sich Marlon Wayans unzählige Male von Munson-Darstellerin Irma P. Hall abschellen lassen muss.
Die deutsch untertitelte Featurette "Danny Farrington: Der Mann hinter der Band" hat mit dem Film wenig zu tun. Farrington war für die Herstellung der Instrumente der Film-Band zuständig und plaudert ein wenig über seine Arbeit. Seine Dienste nahmen z.B. schon Rockgrößen wie Kurt Cobain und Johnny Cash in Anspruch. Tom Hanks und die Coens kommen nur kurz zu Wort.
