Der komplette Test von DVD Vision!
Paul Giamatti als Hausmeister Cleveland
Mit "The Sixth Sense" gelang M. Night Shyamalan 1999 der Kinoüberraschungserfolg des Jahres. Seine folgenden Filme blieben aber immer deutlicher hinter den Erwartungen zurück. Höhepunkt dieser Negativentwicklung war "Lady in the Water".
Scheu: Das Mädchen aus dem Wasser
Die Umsetzung eines Märchens, das der Regisseur seinen Kindern gerne zum Einschlafen erzählte, stieß bei Disney-Chefin Nina Jacobson auf wenig Gegenliebe. Daraufhin wechselte Shyamalan wutentbrannt zu Warner. Die dortige Freude, mit dem eigensinnigen Regisseur einen großen Fang gemacht zu haben, relativierte sich bald. "Lady in the Water" wurde von der Kritik abgestraft und spielte weltweit gerade mal die Produktionskosten wieder ein.
Die Geschichte um den Hausmeister Cleveland Heap (Paul Giamatti), der unter einem Pool eine geheimnisvolle junge Frau entdeckt, die sich als übernatürliches Wesen entpuppt und von bösartigen Monstern verfolgt wird, hatte beim Publikum tatsächlich nicht die erhoffte Zugkraft.
Darüber könnte sich Frau Jacobsen sicher freuen, wenn sie nicht selbst aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen bei Disney ihren Stuhl hätte räumen müssen. So stand das Projekt letztlich für viele unter keinem guten Stern, was sich auch auf DVD in quantitativ enttäuschenden Extras widerspiegelt.SG n
