Lego Star Wars - Die Skywalker Saga in der Vorschau: Seite 2

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Lego Star Wars - Die Skywalker Saga in der Vorschau: Seite 2
Quelle: TT Games I Warner Bros.

Mit Lego Star Wars: Die Skywalker Saga soll die angestaubte Lego-Formel ein für alle Mal aufgebrochen werden. Unter anderem sollen dabei eine Third-Person-Kamera, ein nagelneues Kampfsystem sowie eine eindrucksvolle Open-World in Form von 24 Planeten aus allen Hauptfilmen helfen. Klappt das?

Die Lego-Revolution seitens TT Games findet sich nicht nur im Promomaterial, tatsächlich gibt es jede Menge Neues für Lego-Fans: Bereits in den ersten Spielsekunden zeigen sich unzählige Neuerungen. Statt auf eine statische Kameraperspektive zu setzen - wie das in der Vergangenheit der Fall war - präsentiert sich das neue Lego-Star-Wars-Abenteuer mit einer dynamischen Third-Person-Ansicht. Die gestaltet nicht nur das Erforschen der vielen ikonischen Orte weitaus faszinierender, sie bietet auch die Möglichkeit, mit dem Kampfsystem moderne und neue Wege zu gehen. Damit feiern endlich eigenständiges Zielen sowie diverse Fähigkeiten wie gezielte Machtattacken oder Lichtschwertwürfe Einzug ins Lego-Universum.

Als Droid, Jedi oder Kopfgeldjäger ins Lego-Getümmel 2.0

Dabei unterteilen sich die insgesamt über 300 spielbaren Figuren aus dem Star-Wars-Universum in diverse Gruppen, unter anderem Helden, Jedis, Sith, Kopfgeldjäger und Droiden. Die haben dann je nach Kategorie unterschiedliche Fertigkeiten, die mithilfe gesammelter Kyber-Steine, die sich überall in der Spielwelt verstecken, freigeschalten werden.
<strong>Jedi, Sith, Droide oder Kopfgeldjäger: </strong>Die über 300 spielbaren Figuren haben zwar alle freischaltbare Skills, teilen sich diese aber mit den Charakteren innerhalb ihrer Kategorie - Qui-Gonn, Yoda und Ahsoka haben also die exakt selben Kräfte. Quelle: PC Games Jedi, Sith, Droide oder Kopfgeldjäger: Die über 300 spielbaren Figuren haben zwar alle freischaltbare Skills, teilen sich diese aber mit den Charakteren innerhalb ihrer Kategorie - Qui-Gonn, Yoda und Ahsoka haben also die exakt selben Kräfte. Neue machtvolle Attacken, die Einfluss auf den bisherigen Gameplay-Ablauf nehmen, sollte man aber nicht erwarten. Einer der ersten Skills, den wir mit Luke Skywalker freischalten ist beispielsweise eine erhöhte Sprintgeschwindigkeit. Auch wichtig zu erwähnen ist, dass die Skillbäume innerhalb einer Kategorie geteilt werden, Obi-Wan Kenobi und Rey teilen sich also die exakt selben Kräfte.

Weitaus spannender wird es bei "taktischen" Möglichkeiten in den humorvollen Kämpfen. Schießen wir zum Beispiel mit unserem Blaster gezielt auf die Köpfe von Sturmtrupplern, so verlieren diese ihren Helm und versuchen nervös und tollpatschig, ihren imperialen Gesichtsschutz wieder einzusammeln. Fokussiert man sich stattdessen auf die Füße, so kann man den Feinden beim einbeinigen und schmerzerfüllten Hüpfen zugucken - tatsächlich spaßig.

Auch die Abwechslung bei Gegnern lockert das Spielgefühl erfrischend auf. Mal haben wir es mit Standard-Sturmtrupplern zu tun, an anderer Stelle mit speziellen Einheiten, die uns mit wuchtigem Lego-Geschoss unter Beschuss nehmen. Ebenso ist es fortan möglich, diverse Angriffe in Kombos zu packen, mit dem Lichtschwert Angriffe zu parieren und vieles mehr. Das entwickelt sich natürlich nicht zu einem ähnlich komplexen Kampfsystem wie bei Star Wars Jedi: Fallen Order, ist aber im Vergleich zur Vergangenheit ein Rancor-Schritt in Richtung Zukunft - die berühmte Reptilien-Spezies gibt's übrigens auch als spielbaren Charakter!
<strong>Tauntaun, Ronto oder Bantha:</strong> Neben unzähligen Raumschiffen gibt es natürlich auch diverse Star-Wars-Reittiere, die akkurat in die Spielwelt gefügt wurden. Quelle: PC Games Tauntaun, Ronto oder Bantha: Neben unzähligen Raumschiffen gibt es natürlich auch diverse Star-Wars-Reittiere, die akkurat in die Spielwelt gefügt wurden. Bei den spielbaren Sternenkriegern darf man sich auf ganz unterschiedliche Versionen von ikonischen Figuren freuen, wie beispielsweise Obi-Wan aus der Klonkrieg-Ära sowie seine gealterte Form Ben Kenobi. Aber auch auf unterrepräsentierte Star-Wars-Charaktere wie
Mama the Hutt oder den kleinen Anzellaner Babu Frik. Womit wir zu den größten Pluspunkten von Lego Star Wars: Die Skywalker Saga kommen: Den wundervoll gestalteten Welten und dem faszinierenden Star-Wars-Flair der neuen Lego-Galaxie.

Neun Filme, 24 Planeten, eine Galaxie

Die komplett überarbeiteten Umgebungen, bei denen man sich nicht einfach auf den vergangenen Spielen ausgeruht hat, präsentieren ein fantastisches Gesamtbild, das vor liebevoll gestalteten Details nur so strotzt - besonders, vergleicht man die Areale direkt mit denen aus älteren Lego-Star-Wars-Spielen. Anders als in der Vergangenheit zeigen sich Raumschiffe, egal ob ihre Innenräume oder von außen, beinahe komplett zusammengesetzt aus Lego-Steinchen. Darüber hinaus sorgt die neue Licht-Engine für wundervolle Spielmomente, die besonders in den Open-World-Arealen schön zur Geltung kommen und ein nostalgisches Gefühl erschaffen, das perfekt zum großen Star-Wars-Universum passt.

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