Nintendo gibt Ihnen die Kugel: Drehen Sie sich mit der Wii-Remote bonbonfarbene Welten zurecht und lotsen Sie so Ihre Murmel ins Ziel.
Nun gut, der Vergleich mit "Super Monkey Ball: Banana Blitz" liegt auf der Hand: In beiden Spielen lenkt man mit der Wii-Remote eine Kugel durch bunte Parcours. Doch schaut man genauer hin, wird klar, dass "Kororinpa" ein etwas anderes Konzept zugrunde liegt.
Oben rechts wird angezeigt, wieviele Kristalle es zu finden gilt. Je schneller man mit allen Steinen im Gepäck ins Ziel rollt, desto mehr Punkte erntet man.
Hier geht es gemächlicher zu. Das heißt aber nicht, dass weniger Geschicklichkeit vonnöten wäre, ganz im Gegenteil. Sie halten die Wii-Remote wie eine normale Fernbedienung. Drehen Sie sie, dreht beziehungsweise neigt sich auch die virtuelle Welt und Ihre Murmel rollt in die entsprechende Richtung. Oft müssen sie den Controller sogar weiter als um 90 Grad drehen. Manchmal sogar um 180 Grad, sodass der Kurs buchstäblich auf dem Kopf steht. Mit der einzigartigen Wii-Steuerung funktioniert das alles wunderbar. Allerlei Hindernisse erwarten Sie unterwegs: Löcher in den Bahnen, Glatteis, scharfe Scheren und natürlich tiefe Abgründe. An denen kommen Sie meist vorbei, indem Sie sich behutsam vorantasten. Manchmal benutzen Sie auch Magnete, verschiebbare Plattformen oder Kanonen, um weiterzukommen. Auf Ihrem Weg zum jeweiligen Levelziel müssen Sie alle roten Kristalle aufsammeln, andernfalls dürfen Sie das Tor nicht passieren. Nett: Stürzen Sie ab, beginnen Sie zwar wieder am Startpunkt, müssen aber bereits eingesammelte Steine nicht noch mal überrollen. In jedem Murmellabyrinth ist auch ein grüner Kristall verborgen. Finden Sie alle 50, öffnet sich eine sechste Welt, die sogar aus mehr als zehn einzelnen Bahnen besteht.
bunte murmel-welten
Die zweite Welt im Spiel besteht aus zuckersüßen Leckereien.
Alle Welten in "Kororinpa" sind kunterbunt und widmen sich einem bestimmten Thema. Zum Beispiel rollen Sie durch eine Pflanzen-, eine Süßigkeiten- und eine Spielzeugwelt. Der Schwierigkeitsgrad des Geschicklichkeitstests für jüngere Zocker steigt von Welt zu Welt langsam an und wird ab der zweiten Hälfte des Spiels teilweise richtig knifflig. Mit der Zeit schalten Sie neue Bälle (meist verschiedene Tiere) frei, die stets ein anderes Rollverhalten zeigen. Wer zusammen mit einem Freund spielen will, kugelt im Splitscreen über den Schirm. Dabei kann der eine seinen Ball per Wii-Remote lenken, der andere navigiert sein Tierchen per Nun-Chuck.
