Kirby's Dream Buffet im Test: Fressen bis zum Umfallen! - Seite 3
Test
Anlässlich des 30-jährigen Kirby-Jubiläums lieferte Nintendo uns nach Kirby and the Forgotten Land nun den nächsten Nintendo-Switch-Titel mit dem rosa Vielfraß. Was Kirby's Dream Buffet euch als relativ günstiges Party-Game alles zu bieten hat, haben wir für euch getestet.
Alle Spielmodi übergreifend bietet Kirby's Dream Buffet ein Level-System mit insgesamt 135 Rängen. Jeder Rang schaltet neue Belohnungen frei - ikonische Kostüme aus den Kirby-Games, neue Farben, neue Spielmusik und neue Spielkarten für die einzelnen Modi. Die gesammelten Erdbeeren dienen in gewisser Weise als EXP und mit jeder beendeten Runde steigen eure Erfahrungspunkte; nach einem beendeten Grand Prix steigt ihr gerne mal ein bis zwei Level auf. Alles in allem ist das Spiel ein Augenschmaus und das Gameplay hinsichtlich Steuerung und Kurzweiligkeit sehr einfach, was für einen Titel wie Kirby's Dream Buffet auch durchaus Sinn macht - es ist ein Spiel für Zwischendurch.
Ein Buffet, das nicht satt macht
Mit Kirby's Dream Buffet bietet Nintendo uns den gewohnten Nintendo-Polish. Das Spiel ist grafisch ein echter Hingucker, der besonders Kinderaugen strahlen lässt, doch auch Erwachsene werden ihren Spaß an den kunterbunten Schlaraffenland-Designs haben.Die Musik ist abwechslungsreich und bietet einige der bekanntesten Stücke aus 30 Jahren Kirby-Geschichte.
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Quelle: PC Games
Wenn ihr hungrig seid, ist dieses Spiel vielleicht nicht die beste Wahl.
Das Spielprinzip ist simpel, ein perfektes Spiel, das ihr zwischendurch anwerfen und sogar Zuhause zu zweit im Splitscreen spielen könnt. Was das Spiel macht, macht es durchaus zufriedenstellend, besonders für den für Nintendo-Verhältnisse relativ niedrigen Produktpreis.
Doch hier kommen wir auch schon zu den Knackpunkten: Kirby's Dream Buffet bietet nicht viel Inhalt, die Spielmodi und Maps sind nach mehreren Durchläufen nicht mehr überraschend, es gibt keine Möglichkeit, eine eigene Auswahl für die Spielkarte zu treffen und die Zusatzinhalte sind rasch freigespielt.
Das Spiel wird also schnell repetitiv, auch weil die KI der CPU-Gegner selbst auf der schwierigsten Stufe meist noch ziemlich einfach zu bezwingen sind. Für eine Herausforderung solltet ihr also lieber im Online-Modus gegen echte Gegner spielen.
Quelle: PC Games
The Biggest Loser? Eher The Biggest Winner!
Was uns besonders negativ auffiel, ist der lokale Multiplayer-Modus. Das Spiel ist auf simples Gameplay und kurze Spielrunden ausgelegt und könnte ein perfektes, kleines Partyspiel sein. Aber - und jetzt kommt ein wirklich großes "aber" - wieso bietet ein Spiel dieser Art keinen lokalen Splitscreenmodus für vier Spieler?
Zu zweit an einer Konsole gegen CPU ist kein Problem und ihr könnt lokal zu viert spielen, dies setzt aber voraus, dass jede Person eine eigene Switch-Konsole und eine Kopie des Spiels besitzt.
Meinung
Mario Kart, Super Smash Bros. und Mario Party bieten allesamt lokale Spielmodi für vier Spieler an einer einzelnen Konsole, was auch mehr Spaß macht als Online-Multiplayer, da man sich an den frustrierten Reaktionen seiner Gegner erfreuen kann. Warum wurde hier also darauf verzichtet? Hier wurde viel Potential verschenkt. Das Spiel ist für den Preis von knapp 15 Euro total in Ordnung, aber wer sich richtigen Couch-Partyspaß erhofft, wird von Kirby's Dream Buffet enttäuscht und sollte lieber bei den Klassikern der Nintendo-Party-Games bleiben.
