Kirby Air Riders bringt nach über 20 Jahren das Air-Ride-Konzept zurück. Schneller, chaotischer und bunter denn je. Doch reicht das für ein gelungenes Comeback? Wir haben den Switch-2-Titel ausführlich getestet.
Über 20 Jahre ist es her, dass Kirby Air Ride auf dem Nintendo GameCube versucht hat, Rennspiel-Konventionen auf den Kopf zu stellen. Viele Fans schwärmen bis heute von der experimentellen Mischung aus niedlicher Kirby-Optik und actionreichem Gameplay.
Quelle: PC Games
Floria Felder ist eine Art Einsteiger-Strecke, die noch nicht so viele scharfe Kurvne besitzt.
Mit Kirby Air Riders kehrt die rosarote Knutschkugel nun endlich auf der Nintendo Switch 2 zurück. Doch bevor wir überhaupt über Strecken, Modi und Neuerungen sprechen, steht eine ganz andere Frage im Raum: Was genau für ein Spiel ist das eigentlich?
Ist es ein Rennspiel, bei dem Geschwindigkeit und Abkürzungen zählen? Ein Actiontitel, in dem Angriffe, Items und Spezialmanöver wichtiger sind als die Ziellinie? Oder doch eine wilde Mischung irgendwo dazwischen?
Nintendo selbst beschreibt Air Riders als "Fahrzeug-Action-Spiel". Eine Genre-Schublade, die so vage klingt, dass sie eigentlich alles und gleichzeitig nichts bedeuten kann. Die aber irgendwie auch treffend ist. Denn hinter dem, was auf den ersten Blick wie ein kunterbunter Fun-Racer wirkt, steckt weit mehr: Kämpfe, Taktik, Chaos und natürlich viel Kirby-Charme.
Was die Neuauflage wirklich ausmacht und ob sich der Mix aus Tempo und Action nach über zwei Jahrzehnten noch frisch anfühlt, erfahrt ihr jetzt in unserem ausführlichen Test.
Warum ihr erst den Führerschein machen solltet
Bevor ihr einen der vier Hauptmodi ansteuert, solltet ihr vorher unbedingt die Fahrschule besuchen. In kurzen Tutorials bekommt ihr hier nämlich die Grundlagen zur Steuerung, Infos zu verschiedenen Maschinentypen sowie Profi-Techniken und Spezial-Power beigebracht.
Quelle: PC Games
In der Fahrschule lernt ihr die Grundlagen. Von Steuerung über Profi-Techniken bis hin zur Nutzung von Spezial-Power.
Das empfehlen wir ausdrücklich! Denn so simpel Kirby-Spiele sonst wirken, die Steuerung der Air Machines ist zumindest am Anfang ungewohnt und braucht ein bisschen Eingewöhnung. Dazu aber später mehr.
Wenn ihr etwas mit den Air Machines warm geworden seid, könnt ihr euch anschließend in einen der vier Hauptmodi stürzen. Die könnten unterschiedlicher kaum ausfallen und bieten wirklich eine Menge Abwechslung.
Rennspaß - alles andere als klassisch
Der namensgebende Air-Ride-Modus ist der klassische Rennpart des Spiels. Wobei der Ausdruck "klassisch" hier eigentlich auch nicht so richtig passt. Denn wie ein klassischer Fun-Racer spielt sich Air Riders nicht.
Trotzdem bleibt dieser Modus im Kern ein Rennen gegen fünf andere Fahrer. Nachdem ihr euch für einen Rider und eine Air Machine entschieden habt, wählt ihr die Strecke aus. Leider verzichtet Nintendo auf einen Grand-Prix-Modus oder Turniere. Die Kurse lassen sich nur einzeln anwählen. Ihr könnt zwar Rekorde aufstellen und euch Rennmeilen dazuverdienen, so motivierend wie in Mario Kart alle Pokale einzufahren, ist das aber bei weitem nicht.
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Dafür gibt es aber die Meilensteine. Für bestimmte Aktionen in den unterschiedlichen Modi schaltet ihr mit der Zeit neue Fahrer, Strecken, Air Machines und andere Kleinigkeiten frei. Das motiviert wiederum schon. Auf den Pisten treffen wir auf Kirby-typische Gegner, die wir einsaugen und so deren Spezial-Power übernehmen können. Damit lassen sich dann wiederum unsere Renn-Rivalen beschießen. Geratet ihr selbst ins Visier, ist es aber kaum möglich, den Angriffen auszuweichen oder diese zu blocken.
