Kinovorschau 2018: 35 Leinwandhighlights zum Vormerken für Filmfans

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Kinovorschau 2018: 35 Leinwandhighlights zum Vormerken für Filmfans
Quelle: Fox

Mit dem Start ins neue Jahr darf für den eingesessenen Cineasten natürlich auch eines nicht fehlen, die ultimative Kinovorschau für das kommende Filmjahr. Für 2018 haben wir uns 35 vielversprechende Leinwand-Highlights zum Eintragen in den Kalender herausgesucht. Die große Übersicht gibt's hier:

Wir haben den Jahreswechsel erfolgreich hinter uns gebracht und damit ist es dann auch höchste Zeit den Blick auf die Höhepunkte der kommenden 12 Kino-Monate zu richten.

Letztes Jahr schrieben wir an dieser Stelle: "Kein Realfilm konnte ... 2016 in Deutschland mehr als drei Millionen Zuschauer anlocken." Zwar gelang dies Rogue One (3,95 Mio. Besucher) und Phantastische Tierwesen (3,4 Mio.) über die Zeit, die diese auf den Leinwänden liefen, dann doch noch, aber der Trend setzte sich auch 2017 fort. Nicht DER EINE Mega-Hit konnte - wie einst Skyfall (7,6 Mio.) oder Ziemlich beste Freunde (9,1 Mio.) - die deutsche Kino-Gemeinde um sich scharen, sondern viele, vor allem Event-Filme verteilten das Gros der Kinogänger auf sich. Am besten schnitt 2017 mit Fack Ju Göhte 3 (5,2 Mio.) immerhin mal wieder eine deutsche Produktion ab. Die von uns vielzitierte These, dass auf ein starkes Jahr oft ein schwächeres folgt, lässt sich jedoch nicht mehr bestätigen. So folgte auf ein höchst erfolgreiches 2015 ein recht passables 2016 und auf dieses wiederum ein ebenso passables 2017. Was heißt das für das kommende Kinojahr? Dass wir uns mehr im Kristallkugel und Kaffeesatzlesen üben müssen ...

2018 bietet scheinbar unveränderte Kost: Sequels, Reboots und Remakes beherrschen den Kinomarkt, Star Wars und Avengers, Tierwesen und Dinos locken zu ihren Fortsetzungen. Doch es gibt auch vielversprechende originäre Geschichten und Literaturverfilmungen: Ridley Scotts Alles Geld der Welt, Steven Spielbergs Die Verlegerin, Francis Lawrences Red Sparrow, Robert Rodriguez' Alita: Battle Angel, Bryan Singers Bohemian Rhapsody und Peter Jacksons Produktion Mortal Engines sind es wert, im Auge behalten zu werden. Es dürfen nun also Rotstift und Kalender gezückt werden, denn diese 35 potenzielen Filmhighlights schaffen es im Kinojahr 2018 in unsere Lichtspielhäuser:

Anfang 2018

Greatest Showman - seit 4. Januar

Schon in Les Miserables bewies der musikalisch begabte Hugh Jackman sein Gesangstalent. In dem historisch-biografischen Musical-Drama Greatest Showman steht er nun ganz im Mittelpunkt der Geschichte um den Zirkus-Pionier P.T. Barnum, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Zeiten der Arbeitslosigkeit auf die Idee kommt, eine Art Kuriositätenkabinett aufzubauen, für dessen Besuch die Leute zahlen sollen. Neben einem Kleinwüchsigen und einem Riesen, siamesischen Zwillingen und einer Frau mit Bart präsentiert er auch Tänzer und Akrobaten in einem farbenprächtigen Spektakel. Doch manche Mitmenschen halten seinen geliebten Traum für eine Freakshow, die es zu bekämpfen gilt. Michelle Williams, Rebecca Ferguson, Zac Efron und Zendaya wirken in weiteren Rollen unter der Regie von Debütant Michael Gracey mit.


Black Panther - 15. Februar

In The First Avenger: Civil War eingeführt, darf T'Challa (Chadwick Bosemann), Sohn des (in Civil War getöteten) Herrschers eines mystischen afrikanischen Reiches, nun in seinem Solo-Abenteuer so richtig loslegen. Selbst als König in seine verborgen gelegene, aber hochtechnologische Heimat Wakanda zurückkehrend, muss er feststellen, dass alte Feinde sein Volk bedrohen. Nun sind seine Fähigkeiten als Black Panther ebenso gefragt wie die als neuer König ...
Der Cast umfasst Forest Whitaker (als eine Art Obi-Wan Kenobi von Wakanda), Angela Bassett (als T'Challas Mutter), Lupita Nyong'o (als T'Challas Ex-Geliebte und Bodyguard), Letitia Wright (als T'Challas Schwester) sowie Michael B. Jordan (als T'Challas Gegenspieler Erik Killmonger). Martin Freeman spielt nach Civil War wieder den CIA-Terrorismus-Experten Everett K. Ross, während Andy Serkis erneut in die Rolle des Waffendealers Ulysses Klaw schlüpft, der mit Killmonger unter einer Decke steckt. Ryan Coogler (Creed) führt die Regie nach einem von ihm mitverfassten Drehbuch.


The Shape of Water - 15. Februar

Regisseur und Drehbuchautor Guillermo del Toro (Pans Labyrinth) bleibt auch mit seinem neuesten Werk seinem Stil treu. The Shape of Water erzählt die Geschichte der stummen Reinigungskraft Elisa, die in den 1960er-Jahren in einem geheimen US-Forschungslabor mit einem dort eingesperrtyen mysteriösen Amphibienmann in Kontakt gerät. Als der brutale Institutsleiter eine Operation an dem Wesen plant, vergilft die Putzfrau dem Geschöpf, zu dem es sich zunehmend hingezogen fühlt, zur Flucht. Mit dem Gewinn des Goldenen Löwen hat sich das Mystery-Drama schon jetzt um seinen Platz unter den großen Blockbustern des frisch gestarteten Kinojahres verdient gemacht. Syll Hawins spielt Elisa, Doug Jones die Kreatur. Auch dabei: Michael Shannon, Richard Jenkins und Octavia Spencer.



Weitere Neuheiten der kommenden Wochen:

Cloverfield Movie - 1. Februar

Nach der großen Kinoüberraschung 2016 (10 Cloverfield Lane) führt der dritte Teil der Cloverfield-Reihe diesmal ins Weltall und verspricht dort erneut Spannung vor klaustrophobischem Hintergrund: Als ein Experiment auf der internationalen Raumstation mit einem Teilchenbeschleuniger unerwartete Folgen hat, beginnt für die Crew (u. a. David Oyelowo, Gugu Mbatha-Raw, Daniel Brühl, AkselHennie und Elizabeth Debicki) ein Kampf ums Überleben.

Alles Geld der Welt - 15. Februar

Als der Enkel des reichsten Mannes der Welt gekidnappt wird, weigert sich sein geiziger Großvater, Lösegeld zu zahlen. Anders die willensstarke Mutter (Michelle Williams) des Jungen, die im Sicherheitsberater (Mark Wahlberg) des Alten einen Verbündeten findet. Ridley Scott inszenierte nach einer wahren Begebenheit - und ersetzte Kevin Spacey in der Rolle des Milliardärs nachträglich durch Christopher Plummer.

Die Verlegerin - 22. Februar

Politdrama von Steven Spielberg nach einer wahren Geschichte rund um die Veröffentlichung der sogenannten "Pentagon Papers" durch die Washington Post in den 1970ern: Zeitungsverlegerin Graham (Meryl Streep) und Redakteur Bradley (Tom Hanks) müssen sich, nachdem sie Lügen von vier US-Regierungen über den Vietnamkriegs-Eintritt aufgedeckt haben, gegen die Attacken der Politik wehren.

Bildergalerie

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