Das sind die Kino-Highlights 2019
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Superhelden und Sternenkrieger: Viel von dem, das wir 2019 im Kino zu sehen bekommen werden, klingt bekannt. Kaum überraschend, denn auch im kommenden Jahr gehen die meisten Hollywood-Studios auf Nummer sicher. Trotzdem, an einigen Filmen kommt man einfach nicht vorbei. Wir sagen euch unsere sieben Favoriten für 2019 und stellen euch zusätzliche Highlights im Video vor.
Ganz klar, auch 2019 wird wieder einmal das Jahr der Superhelden. Ob das auch 2020 noch so ist? Bislang haben die großen Studios erstaunlich wenig dazu gesagt. Aber trotz Superheldenschwemme im Kino, wir haben auch noch ein paar andere Filme gefunden, auf die wir uns freuen.
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Captain Marvel
Quelle: Disney/Marvel
Captain Marvel startet am 7. März 2019 in den deutschen Kinos.
Für einige Fans ist es der wohl spannendste Marvel-Film in diesem Jahr, noch vor Avengers 4. Schließlich kommt in Captain Marvel eine vollkommen neue Heldin in die Kinosäle. Carol Danvers, alias Captain Marvel ist einer der mächtigsten Charaktere des Mavel Comicuniversums und ein Flaggschiff von Marvel-Comics. Im Film besucht Captain Marvel, die an der Seite der Kree gegen die gestaltwandelnden Skrulls kämpft, die Erde in den 90er Jahren. Dort wird sie auf eine jüngere Version von Shield-Chef Nick Fury treffen und feststellen, dass die Fronten im Krieg Kree gegen Skrulls vielleicht doch nicht so eindeutig verlaufen, wie sie bislang glaubte. Im Idealfall kommt mit Captain Marvel nicht nur ein spannendes Comic-Abenteuer auf die Kinoleinwand, sondern die Zuschauer erfahren auch, warum Captain Marvel in keinem der anderen Filme auftaucht und welche Rolle Carol Danvers in Avengers 4 spielen könnte.
The Irishman
Ein großer Regisseur, der 2019 wieder von sich hören lässt, ist Martin Scorsese. The Irishman wird sich wie viele andere Filme des Regisseurs um das Thema Mafia drehen. An Rückblenden erzählt The Irishman die Geschichte des Mafiakillers Frank Sheeran und mehrere Jahrzehnte beschreiben. The Irishman ist dabei keine erfundene Geschichte sondern basiert auf dem True-Crime-Roman "Heard you paint Houses". Ein Schwerpunkt der Rückblenden soll dabei das Verschwinden von Jimmy Hoffa sein, einem Gewerkschaftsführer, der Verbindungen zur Cosa Nosta hatte. Ein wenig erinnert The Irishman also an einen von Scorseses berühmtesten Filmen, Good Fellas. Das hat der Regisseur wohl geahnt und schon zur Sicherheit gleich einmal gesagt, dass die beiden Filme nichts miteinander zu tun haben werden. Auch, wenn es in beiden um "Liebe, Verrat, Reue, Traurigkeit und Tragödie" gehe, solle sich The Irishman klar von Good Fellas unterscheiden.
Avengers: Endgame
Fast ein ganzes Jahr haben sich die Marvel-Studios in Schweigen gehüllt und nicht einmal ein Fizzelchen an
Quelle: Disney
Avengers: Endgame
Informationen über den vielleicht finalen Avengers-Film verraten. Mittlerweile gibt es einen Trailer, der ein paar Informationen zur Story des Films verrät: Nachdem Thanos die Hälfte der Lebensformen im Universum vernichtet hat, hat er sich zurückgezogen. Tony Stark ist im Weltraum gestrandet und die restlichen Avengers versuchen verzweifelt eine Möglichkeit zu finden, Thanos Aktion rückgängig zu machen. Für Chris Hemsworth (Thor), Chris Evans (Captain America) und Robert Downey Jr. soll Avengers: Endgame nach dem derzeitigen Wissensstand der letzte große Marvel-Film werden. Spannend ist deshalb, wie die Macher drei der wichtigsten und einflussreichsten Kinohelden der vergangenen Jahre verabschieden werden.
One upon a Time in Hollywood
Quentin Tarantino ist zurück und macht es sich mit seinem neuesten Film nicht leicht. Denn für Once upon a Time in Hollywood hat er sich ausgerechnet eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Traumfabrik herausgesucht: Charles Manson und seine Family. Diese begingen 1969 mehrere Morde, eines der Opfer war die Schauspielerin Sharon Tate. Im Film sollen Manson und seine Family aber nicht die einzigen wichtigen Figuren sein. Während sie ihre Morde begehen, erzählt der Film auch von einem abgehalfterten Westernstar, der zusammen mit seinem Stuntdouble versucht, in der Traumfabrik Fuß zu fassen. Gut dazu passt, dass Tarantino in einem Interview schon einmal verriet, dass sein neuer Film seinem Kultklassiker Pulp Fiction ähneln soll.
Spider-Man: Far from Home
Zugegeben, ein wenig haben sich die Marvel-Filmemacher mit ihren Ankündigungen vor Avengers: Infinity War für den Film den Wind aus den Segeln genommen. Da Spider-Man: Far from Home nach Avengers: Endgame spielt, ist den Fans zumindest schon einmal klar: In der einen oder anderen Form wird Peter Parker wohl überleben. Auf einer Klassenfahrt durch Europa wird Peter von Nick Fury rekrutiert, um mit einem gewissen Mysterio gegen die sogenannten Elementals zu kämpfen: Wesen aus Feuer, Stein und Wasser, die dort ihr Unwesen treiben. Spider-Man Fans ahnen aber bereits, dass Peter auf seiner Europareise wohl noch andere Probleme bekommen wird. Mysterio gilt in den Comics nämlich als einer der ältesten und gefährlichsten Gegner des Superhelden. Der Schurke, der im Film von Jake Gyllenhaal gespielt wird, hat nämlich die Fähigkeit, täuschend echte Illusionen zu erzeugen.
Joker
Quelle: Warner Bros.
Joaquin Phoenix als der Joker
Während das Marvel-Filmuniverum floriert, herrschen bei den DC-Filmen eher chaotische Zustände. Batman Ben Affleck und Superman Henry Cavill scheinen mittlerweile ihren Job los zu sein, Wonderwoman und Aquaman zeigen, dass DC und Warner Brothers vielleicht doch von dem düsteren Ton der bisherigen Filme abweichen wollen. Umso spannender ist deshalb Joker, in dem es um die Vorgeschichte des berühmtesten aller Batman-Schurken geht. Allerdings soll der Film nichts mit den bisher erschienenen DC-Filmen zu tun haben. Sogar die Rolle des Jokers wurde neu besetzt. Joaquin Phoenix spielt im Film den Komiker Arthur Fleck, der zum irren Clownprinzen wird. Die Geschichte soll dabei lose auf den Erzählungen des Jokers im Comic "A killing Joke" basieren. Zum Abschluss der Dreharbeiten verriet Regisseur Todd Phillips außerdem, dass es wohl nach Arkham Asylum gehen wird. Sollte Joker Erfolg haben, können sich Warner und DC durchaus vorstellen weitere Comicfilme zu machen, die nichts mit dem Hauptfilmuniversum zu tun haben.
Star Wars Episode IX
Unumstritten ist sie ja nicht, die neueste Trilogie an Star-Wars-Filmen. Und kaum haben wir uns daran gewöhnt, dass alle zwei Jahre einer davon zum Weihnachtsfest in die Kinos kommt, kommt auch schon das Finale. Bekannt ist über den Film noch so gut wie gar nichts. J. J. Abrams, der schon bei "Das Erwachen der Macht" Regie führte, sitzt wieder im Chefsessel, auch soll die Geschichte um Jediritterin Rey und ihren Kontrahenten Kylo Ren einen Abschluss finden. Nicht einmal einen Titel haben die Disney-Studios bisher verraten. Auch nicht, wie J. J. Abrams damit umgehen wird, dass in "Die letzten Jedi" einige seiner in Episode VII angelegten Andeutungen erst einmal zunichte gemacht wurden. Was sonst noch kommt? Wir tippen mal ganz stark auf dramatische Lichtschwertkämpfe und tolle Weltraumschlachten, gepaart mit dem typischen "Star Wars"-Humor.
