Ridley Scott sagte Terminator 3 ab - und ließ ein Vermögen liegen

News David Fabricius
Ridley Scott sagte Terminator 3 ab - und ließ ein Vermögen liegen
Quelle: Pexels

Ridley Scott enthüllte, dass er das Angebot ablehnte, bei Terminator 3 Regie zu führen. Selbst eine gigantische Gage konnte ihn nicht überzeugen.

Was wäre gewesen, wenn? Die Hollywood-Geschichte ist voll von fast realisierten Projekten, die am Ende doch nie zustande kamen. Eines dieser "Was wäre wenn"-Szenarien betrifft Ridley Scott. Der Kultregisseur von Alien und Blade Runner verriet nun, dass er einst das Angebot ausschlug, bei Terminator 3 Regie zu führen. Doch selbst ein Honorar von 20 Millionen Dollar konnte ihn nicht locken.

Terminator 3: Scotts Entscheidung gegen die Mega-Gage

In einer Fragerunde mit Lesern beim Guardian erzählte Scott, dass er das Projekt ablehnte, weil er schlicht nicht der richtige Regisseur für die Reihe sei.

"Ich bin stolz darauf. Ich habe ein Honorar von 20 Millionen Dollar abgelehnt. Siehst du, ich bin nicht käuflich, Kumpel", erklärte er. Auf die Nachfrage, wie es dazu kam, schilderte Scott, dass er ursprünglich "so viel wie Arnie" forderte - und das Studio tatsächlich zustimmte. "Als sie Ja sagten, dachte ich: 'Verdammt nochmal.' Aber ich konnte es nicht machen. Es ist nicht mein Ding."

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Scott erklärte, er hätte versucht, den Comicstrip-Charakter von Terminator zu ernst und realistisch umzusetzen, ähnlich wie er bei einem Bond-Film scheitern würde: "Darum haben sie mich auch nie für Bond gefragt, weil ich ihn wohl versauen würde." Am Ende führte Jonathan Mostow bei Terminator 3: Rise of the Machines Regie.

Scotts Fokus: Gladiator und Alien

Stattdessen widmete sich Scott anderen Projekten, und das mit Erfolg. "Gladiator 3 ist gerade in Arbeit", verriet er im Gespräch. Der zweite Teil kam inzwischen in die Kinos und führte die Geschichte mit Paul Mescal als Maximus' Sohn fort. Mit dabei waren auch Denzel Washington, Pedro Pascal und Joseph Quinn, während Connie Nielsen und Derek Jacobi in ihre Rollen zurückkehrten. Auch das Alien-Franchise läuft weiter. Mit Alien: Earth startete kürzlich die erste TV-Serie der Reihe bei Disney+, bei der Scott als Executive Producer mitwirkt.

Ob ein Terminator unter seiner Regie je Realität geworden wäre, bleibt reine Spekulation. Sicher ist aber: Scotts Entscheidung, trotz Mega-Gage abzulehnen, zeigt, dass selbst in Hollywood nicht alles käuflich ist. Hättet ihr euch einen düsteren, realistischeren Terminator 3 von Ridley Scott gewünscht, oder war seine Absage vielleicht die bessere Entscheidung?

Quelle: gamesradar

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