Kingdom Hearts: Melody of Memory im Test - Musikalisch in Erinnerungen schwelgen

Test Christian Volynskij Lukas Schmid
Kingdom Hearts: Melody of Memory im Test - Musikalisch in Erinnerungen schwelgen
Quelle: Nintendo

Wir staunten nicht schlecht, als Square Enix mit der Ankündigung des Musikspiels Kingdom Hearts: Melody of Memory für die Plattformen Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch um die Ecke kam. Am 13. November war es dann auch soweit, dass wir selbst Gegner hauen und Highscores jagen durften. Wie uns der nostalgische Trip durch die bisherigen Erlebnisse der Schlüsselschwert-Helden gefallen hat und ob uns unser musikalisches Gehör nicht im Stich gelassen hat, erfahrt ihr im Test.

Man hätte vieles erwarten können, doch als Square Enix, welche aktuell auch schon mitten in der Entwicklung des neuen Final Fantasy XVI stecken, mit Kingdom Hearts: Melody of Memory kurzerhand ein Musikspiel zur beliebten Reihe ankündigte, war die Überraschung groß. Am 13. November war dann auch endlich die Zeit gekommen, selbst unser musikalisches Talent beweisen und uns auf diesen nostalgischen Trip durch die bisherigen Erlebnisse von Kingdom-Hearts-Held Sora und seinen Freunden begeben zu dürfen. Ob Kingdom Hearts auch mit anderem Genre-Gewand funktioniert, verrät euch unser Test.

Rhythmischer Rückblick

In Kingdom Hearts: Melody of Memory (jetzt kaufen ) ist der Name Programm. Wir lassen mithilfe von über 140 Songs, inklusive einer Handvoll Disney-Klassiker, die bisherigen Ereignisse der Kingdom-Hearts-Reihe Revue passieren. Mit Soras Jugendfreundin Kairi als Erzählerin reisen wir im Kampagnen-Modus "Weltenreise" mit unserem Gummischiff, einer Art buntem Raumschiff, auf einer Übersichtskarte von Disney-Welt zu Disney-Welt und helfen dabei unseren Erinnerungen mit etwas Musik zurück auf ihre Sprünge.

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Das erinnert vom Look her stark an die Weltenkarte der ursprünglichen Spiele, allerdings mit wesentlich mehr "Planeten", die es zu besuchen gilt. Anstatt dass wir etwa in der Welt von Alice im Wunderland landen und dann dort alle enthaltenen Lieder absolvieren, wurden nämlich viele ehemalige Levels auf mehrere "Anflugpunkte" aufgeteilt, mit jeweils einem bis zwei Songs. Außerdem können bei jedem Lied noch drei Missionen absolviert werden, wie das Erreichen einer bestimmten Punktzahl oder Combo, das Absolvieren eines bestimmten Schwierigkeitsgrades oder eine Maximalzahl an Fehlern, die wir machen dürfen. Ganz ohne das Bestehen zumindest einiger Missionen kommt man übrigens nicht vorwärts, denn für sie bekommt man Sterne, die weitere Abschnitte der Weltkarte freischalten. Bis auf einige optionale Lieder ganz am Ende muss man sich aber schon bewusst doof anstellen, um nicht stets genug Sterne in der Tasche zu haben, um voranzukommen.

Die Map ist bestückt mit einer Vielzahl an Welten, welche zum Großteil erst im Verlauf unseres Abenteuers freigeschaltet werden. Quelle: PC Games Die Map ist bestückt mit einer Vielzahl an Welten, welche zum Großteil erst im Verlauf unseres Abenteuers freigeschaltet werden. Vom allerersten Kingdom Hearts über Chain of Memories, Kingdom Hearts 2, Re:Coded, Birth by Sleep und Dream Drop Distance und weitere Spin-offs bis zum aktuellsten Teil Kingdom Hearts 3 sind dabei alle bisherigen Ableger mit an Bord und werden in den Story-Rückblick integriert. Bedauerlich ist das Fehlen jeglicher Charaktere, Welten und Musikstücke aus Fluch der Karibik, welches in Kingdom Hearts 2 wie auch 3 eine tragende Rolle spielte. Vermutlich gab es hier Probleme mit dem Urheberrecht, was zumindest nicht das erste Mal im Laufe der Jahre gewesen sein dürfte. Ansonsten wird wirklich hauptsächlich nacherzählt, wer die zugrunde liegenden Titel nicht kennt, darf sich aber keine allzu gelungene Zusammenfassung erwarten - die zwischen den Missionen angesiedelten Mini-Zwischensequenzen bilden wirklich nur das absolute Grundgerüst der extrem komplexen und verworrenen Kingdom-Hearts-Historie ab. Immerhin, ganz am Ende gibt's für Kenner sogar eine Prise neue Lore - ja, für ein Kingdom-Hearts-Story-Gesamtbild ist Melody of Memory tatsächlich ein integraler Bestandteil!

Schwingt das Schlüsselschwert im Takt!

Auf den höheren Schwierigkeitsgraden kann es auch mal etwas chaotisch werden. Da hilft dann wirklich nur noch ein Gespür für den Rhythmus. Quelle: PC Games Auf den höheren Schwierigkeitsgraden kann es auch mal etwas chaotisch werden. Da hilft dann wirklich nur noch ein Gespür für den Rhythmus. Auf unserer Reise lauschen wir den zahlreichen Klängen alles andere als entspannt, schließlich bestehen unsere Erinnerungen nicht nur aus gemütlichen Urlaubstrips. So müssen wir uns wie in den Hauptspielen einer Vielzahl an Herzlosen, Niemanden und weiteren Arten von Gegnern entgegen stellen. Diese verdreschen wir dann wie gewohnt mit unseren Schlüsselschwert, nur, dass es in diesem Fall eben im Takt der Musik geschieht und auf einer vorgegebenen, automatisch ablaufenden Bahn, auf der die Bösewichte uns wie in anderen Rhythmusspielen Noten entgegensausen, während im Hintergrund verschiedene Welten aus den Hauptspielen zu sehen sind. Stumpf draufloszuschlagen bringt uns nicht weit, es gilt, genau im richtigen Moment mit der richtigen Aktion zu reagieren. Der normale Hieb wird am häufigsten gebraucht und kann mit drei verschiedenen Tasten ausgeführt werden. Oft genug müssen wir auch zwei oder auch drei heranrasende Feinde auf einmal erledigen, dann kommen alle drei Buttons auf einmal zum Einsatz. Mit Sprüngen weichen wir gegnerischen Angriffen aus und attackieren fliegende respektive springende Bösewichte. Mit einer weiteren Taste aktivieren wir für besonders mächtige Attacken ebenfalls auf uns zurasende Fähigkeitenkristalle. Zu guter Letzt gleiten wir fröhlich durch die Luft, wenn wir den Sprung-Knopf gedrückt halten und bewegen uns dabei mit dem Analogstick von links nach rechts, um Punkte zu sammeln und unseren Highscore in die Höhe zu treiben. Die Animationen dieser Aktionen entspringen allesamt den "echten" Spielen und sie vermitteln gut das Gefühl aus den Kämpfen, wie man sie normalerweise kennt.

Neben diesen Standardkämpfen gibt es aber auch noch eine Handvoll Bosskämpfe, die ähnlich funktionieren, sich aber anders präsentieren. Im Hintergrund sehen wir hier unsere Helden gegen den jeweiligen Obermotz kämpfen, während wir versuchen, diesmal ganz klassisch als farbige Böbbel dargestellte Noten im Rhythmus zu treffen. Zusätzlich zu den meisten Aktionen aus den "normalen" Stages müssen wir hier auch noch mit den Analogsticks des Controllers hantieren und sie im jeweils richtigen Moment in bestimmte Richtungen drücken.

Neben dem ständigen Gedresche geht es bei den sogenannten Erinnerungstauchgängen, der dritten und letzten Level-Art, zur Abwechslung etwas gesitteter zu. Hier gleiten wir mit unseren Helden vor einem sich abspielenden Film aus verschiedenen Sequenzen der Kingdom-Hearts-Reihe entlang. Noten müssen wir auch hier treffen und trotz der beruhigenden Präsentation sind diese Welten keineswegs leichter als die anderen beiden Arten. Spielerisch erwartet einen hier dasselbe wie bei den Bosskämpfen.

Nach Abschluss eines Songs erhalten wir stets eine umfangreiche Auswertung unseres Taktgefühls. Quelle: PC Games Nach Abschluss eines Songs erhalten wir stets eine umfangreiche Auswertung unseres Taktgefühls. Jedes Lied kann in einem von drei Schwierigkeitsgraden absolviert werden. Pro Song gibt's unabhängig davon eine separate Einschätzung seiner Komplexität, was durch die Ziffer ausgedrückt wird, welche neben dem Song-Titel zu finden ist. Zwar gibt es einige Ausreißer, prinzipiell ist die Lernkurve aber gut gelungen und irgendwann ist man motiviert, auch mal den härtesten Schwierigkeitsgrad auszuprobieren. Haben wir es geschafft, einen Level erfolgreich abzuschließen, winkt uns zum Abschluss eine Bewertung unserer Leistung. Diese Wertung erfolgt in Form einer Punktzahl, eines Ranges und einer Angabe, wie viele Noten man perfekt getroffen hat. Je nachdem, wie gut das Timing gelungen ist, kann ein Treffer ein "Regenbogen-Super", ein solides "Super" oder ein einfaches "Gut" hervorbringen. Versemmeln wir den Treffer total, wird das als "Fehler" gewertet. Je nachdem, wie wir uns also anstellen, können wir einen Rang von bis zu A+++ erhalten. Gesteigert werden kann dies dann nur noch durch Zusätze wie eine "Perfekte Serie" oder vielleicht sogar ein "Alles Super". Unterstützen lassen können wir uns bei Bedarf von Items, die wir nach und nach erhalten oder uns, genauso wie viele der Sammelobjekte und sogar einige Songs, selbst schmieden können. Mit diesen Items heilen wir uns zum Beispiel, wenn unsere Energie unter einen bestimmten Prozentsatz fällt, rufen König Micky (Maus) herbei oder erhöhen die Fundrate von Items und erhaltenden Erfahrungspunkten.

Heldenhafte Trios

Zu Beginn können wir die Missionen lediglich mit Sora, Donald und Goofy bestreiten, im Verlauf unseres Abenteuers gesellen sich aber noch weitere Teams hinzu. Wie man das aus den Hauptspielen kennt bequemen sich in den verschiedenen Disney-Welten zudem auch Gäste aus den jeweiligen Vorlagen an unsere Seite und kämpfen mit uns. Das Hauptteam können wir jederzeit wechseln, etwas ernüchternd ist die magere Auswahl, die sich auf nur vier Dreierteams beschränkt. Schöner wäre es gewesen, wenn man einzelne Charaktere wie bei Final Fantasy Theathrhythm, welches vom selben Entwickler-Team stammt, hätte auswechseln können. An möglichen Charakteren mangelt es der Kingdom-Hearts-Serie nun wirklich nicht.

Liebevoll oder doch herzlos?

Die Nacherzählung der bisherigen Geschichte erfolgt in Form von Videosequenzen, welche direkt den Hauptspielen entnommen wurden.  Quelle: PC Games Die Nacherzählung der bisherigen Geschichte erfolgt in Form von Videosequenzen, welche direkt den Hauptspielen entnommen wurden.  Grafisch orientiert sich Melody of Memory nicht am neusten Teil Kingdom Hearts 3, sondern an den technisch weniger aufwendigen Vorgängern. Der Stil ist also vergleichbar mit den diversen HD-Remasters für PS4 und Xbox One. Schade ist, dass nicht zumindest optional ein stilisierter Grafikstil angeboten wird, wie man ihn aus Theathrhythm Final Fantasy kennt. Dort rennen wir nämlich mit putzigen Chibi-Versionen der Figuren durch die Gegend. Immerhin während der Ladebildschirme sowie an einigen anderen Stellen sieht man tatsächlich Knuddel-Versionen von Sora, Donald und Co., aber eben nicht während der Musiklevels selbst.

Ebenfalls schade: Auch die RPG-Mechaniken wurden im Vergleich zu den Theathrhythm-Vorgängern zurückgeschraubt. Level-Aufstiege und damit die verbundene Verbesserung unserer Statuswerte bringen kaum Vorteile mit sich, außer dass damit die Chance verringert wird, dass Feinde uns Schaden zufügen. Das alles hinterlässt den Eindruck, dass es sich beim Kingdom-Hearts-Musikausflug um eine weitaus weniger komplexe Angelegenheit handelt, als bei den 3DS-Titeln.

Hinter dem Horizont

Die Erinnerungstauchgänge heben sich etwas vom Standardkampf ab, da uns im Hintergrund statt der Disney-Welten Filmsequenzen erwarten. Quelle: PC Games Die Erinnerungstauchgänge heben sich etwas vom Standardkampf ab, da uns im Hintergrund statt der Disney-Welten Filmsequenzen erwarten. Neben der Weltenreise stehen uns noch weitere Modi zur Verfügung. So können wir im Modus Liedauswahl jederzeit eine schnelle Runde wagen und haben hierfür die Qual der Wahl zwischen allen bisher freigespielten Liedern. VS-Kämpfe vereint gleich mehrere Modi in sich. Das Herzstück hier sind die Online-Kämpfe, in denen wir uns gegen andere Spieler behaupten müssen, um eine immer höhere Bewertung zu erlangen. Entsprechend der eigenen Präferenz kann man hier wie auch in allen anderen Modi aus drei Schwierigkeitsgraden wählen, außerdem, ob man mit oder ohne Tricks spielen will. Tricks sind Hindernisse und Handicaps, mit denen wir unseren Gegnern durch erfolgreiches Spielen das Leben schwer machen können. Das bringt Dynamik in die Musik-Gefechte, wobei manche Kombinationen an Einschränkungen, wie zum Beispiel das Verschwinden der Takthilfe und das unsichtbar Werden der Gegner zur selben Zeit, schon fast unfair sind. Doch davon mal abgesehen sind die Online-Kämpfe echt unterhaltsam und bleiben stets motivierend.

Neben echten Online-Musikern darf man auch gegen die CPU ran. Hier müssen wir aus einer Auswahl von fünf Gegnern mindestens drei besiegen, um in einem von den Bewertungen unabhängigen Rang aufzusteigen. Ein weiterer Modi namens Museum gewährt Einblick in alle möglichen freischaltbaren Dinge. Dazu zählen Sammelkarten, Einträge im Story-Archiv und Kinosequenzen, die Jukebox zum gemütlichen Hören der üppigen Musikbibliothek und Leistungen, worunter Errungenschaften und sonstige Statistiken zusammengefasst sind. Kurz gesagt: Für Komplettisten gibt es eine Menge zu sammeln und zu erledigen.

Im Koop-Modus wird jeder Spieler zusätzlich zur Gesamtwertung auch separat bewertet, doch letztenendes heißt es: Nur gemeinsam sind wir stark. Quelle: PC Games Im Koop-Modus wird jeder Spieler zusätzlich zur Gesamtwertung auch separat bewertet, doch letztenendes heißt es: Nur gemeinsam sind wir stark. Zu guter Letzt steht uns noch der Koop-Modus zur Verfügung. In diesem können wir sogar an einer Konsole mit nur einem Spiel ein Duett wagen. Dabei übernimmt der erste Spieler die Rolle von Sora und der zweite Spieler die Rolle seines besten Freundes Riku. Die Bahn, auf der wir sonst mit unserem Dreier-Team entlangsprinten, teilen wir uns hier nun mit unserem Koop-Partner. Hier ist neben schneller Reaktion auch eine gute Absprache notwendig, denn welche Gegner von wem geschlagen werden müssen, wechselt durchgehend. Schön ist das kleine, aber feine Detail, dass manche von uns eingesetzte Fähigkeiten den Gegner unseres Verbündeten ins Visier nehmen, so dass Gedeih und Verderb unseres Partners direkt von uns abhängen. Schade bloß, dass lediglich 21 Songs auf diese Weise gespielt werden können. Das ist angesichts der Tatsache verständlich, dass für den Koop-Modus alle Notenspuren komplett neu entwickelt werden mussten, aber dennoch eine deutliche Einschränkung.

Onlyfans

In Anbetracht all dieser Möglichkeiten, handelt es sich beim musikalischen Ausflug der Schlüsselschwert-Träger um eine gelungene, nostalgiegetränkte Nacherzählung dessen, was die Kingdom-Hearts-Story bisher hervorgebracht hat, eingebettet in ein spannendes neues Gameplay-Gewand. Spielerisch funktioniert der Titel einwandfrei und kommt nicht nur mit einer beeindruckenden Menge an Soundtracks daher. Fehlende Disney-Vorlagen samt Songs und die zurückgeschraubten Rollenspiel-Mechaniken sorgen für Stirnrunzeln, sind aber verschmerzbare Makel. Das Spiel motiviert dank seiner vielen Extras auch über die Kampagne hinaus zum Weiterspielen und strotzt mit seinen liebevollen Charakteren und der guten Präsentation nur so vor Charme. Somit ist Melody of Memory eine wirklich Sache für alle jene, welche Soras, Donalds und Goofys Abenteuer schon seit langer Zeit begleiten; wer nichts mit Kingdom Hearts anfangen kann, bekommt ein gutes Rhythmus-Spiel spendiert, wird mit all dem Fanservice rundherum aber gar nichts anfangen können. Es bleibt spannend, was uns dann zum 20-jährigen Jubiläum der Serie 2022 erwarten wird, der offizielle Nachfolger von Kingdom Hearts 3 soll ja erst in vielen Jahren erscheinen. Immerhin können sich Fans wohl bald die Wartezeit mit einer Animationsserie zur Reihe vertreiben.

Wertung zu Kingdom Hearts: Melody of Memory (PS4)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu Kingdom Hearts: Melody of Memory (XBO)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu Kingdom Hearts: Melody of Memory (NSW)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Üppige Musikauswahl mit über 140 LiedernCharmante und detailreiche PräsentationTechnisch einwandfreiUnzählige CollectiblesOnline-Kämpfe und Koop-Partien gleichermaßen spaßig
Fehlen einzelner Songs wie z.B. Fluch der KaribikAuswechseln einzelner Charaktere nicht möglichWenig Einfluss durch RPG-MechanikenZu wenige Individualisierungsoptionen
Fazit

Gelungener, nostalgisch-musikalischer Trip durch knapp 20 Jahre Kingdom Hearts

Meinung

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