Was darf es sein? Neben dem neuen 3D-King of Fighters erscheint auch die aktuelle 2D-Variante.
Lucha Libre ist in: Auch Wrestler Tizoc trägt eine Maske, die sein Gesicht verhüllt. Hier tritt er gegen Eislady Kula an.
Jetzt wird's kompliziert... Gleich zwei "King of Fighters"-Episoden buhlen in diesen Tagen um die Gunst der Käufer. Da ist auf der einen Seite das dreidimensionale "The King of Fighters: Maximum Impact 2" und auf der anderen Seite eine weitere klassische 2D-Episode: "The King of Fighters XI".
Wie? XI? Und wo sind die ersten zehn Teile? Hatten die "King of Fighters"-Folgen nicht früher immer Jahreszahlen im Titel? Tja, da die letzte reguläre Episode "The King of Fighters 2003" war und SNK wohl die Jahre 2004 bis 2006 nicht einfach sie mir nicht, dir nichts überspringen wollte, gibt's von jetzt an eben eine ganz klassische Nummerierung in großen, römischen Ziffern.
Klassisch: Kasumi Todo kämpft in traditionellem Hakama und Gi -- hier vermöbelt sie gerade Iori Yagami.
Am Spiel selbst ändert das nicht viel. Und tatsächlich: Wer einen der zahlreichen in den vergangenen Jahren auch in Deutschland erschienenen Serienteile gespielt hat, der fühlt sich hier gleich heimisch. Ein großes Kämpferfeld mit vielen alten Haudegen wie Terry Bogart oder Iori Yagami und eine Handvoll neuer Kämpfer mit teilweise so exotischen Kampfstilen wie Capoeira, das Antreten in Dreierteams, feurige Spezialattacken und liebevoll gestaltete Hintergründe zeichnen auch diesen Teil der Serie aus.
Neulinge unter sich: Capoeira-Mädchen Momoko zeigt der eingebildeten Elisabeth ihre flotten Kampftechniken.
Wie schon in der 2003er-Version dürfen Sie nun Ihre Kämpfer frei durchwechseln, um sich so ideal auf ihren Gegner einzustellen. Ein paar neue Techniken sind auch wieder mit von der Partie: Sie können beispielsweise mit dem richtigen Timing sogar während einer Kombo-Attacke den Kämpfer wechseln und den Gegner ohne Unterbrechung weiter bearbeiten. Extra für die PS2-Umsetzung wurde das Kämpferfeld sogar noch einmal erweitert: Charaktere wie Mai Shiranui, Robert Garcia und Geese Howard, die im Automaten-Original auf der Ersatzbank saßen, warten nun darauf, von Ihnen freigespielt zu werden.
Pixel-Pracht
Er kann es immer noch: Auch Jahre nach seinem Debüt in Fatal Fury ist Terry Bogart ein echtes Kampfsport-Ass.
Puristen freuen sich vor allem über die zahlreichen Optionen: So dürfen Sie beispielsweise fast stufenlos den Grad der Weichzeichnung der Sprites einstellen -- Nostalgiker entscheiden sich hier für den klassischen Pixel-Look. Und die haben auch den meisten Spaß an "The King of Fighters XI". Das Spiel ist komplex und sehr anspruchsvoll, wer denkt, er könne sich wie in einem 3D-Prügler mit wildem Buttonmashing bis zum Endgegner vorprügeln, der sieht schneller den Game-Over-Bildschirm, als ihm lieb ist.
