Der Test aus DVD Vision 4/2007.
Der junge Tadashi (Ryunosuke Kamiki, li.) schlägt sich wacker
Fließband-Regisseur Takashi Miike ("Audition", "The Call") machte sich anno 2005 daran, Japans Antwort auf die "Herr der Ringe"- und "Harry Potter"-Filme zu liefern -- so zumindest wurde "Krieg der Dämonen" im Vorfeld verkauft. Letztlich ist aus dem Remake von "The Hundred Monsters" aus den 60ern aber keinesfalls ein Über-Blockbuster, sondern ein eher unausgegorenes Gebräu in der Schnittmenge von "Die Reise ins Labyrinth", "Der dunkle Kristall", "Die unendliche Geschichte" und weiteren Fantasy-Meilensteinen geworden.
Miike entführt in der kostspieligsten japanischen Produktion des Jahres 2005 in eine Welt voller Geister, Yokais genannt, die nur von Kindern gesehen werden können. Der junge Tadashi (Ryunosuke Kamiki) staunt nicht schlecht, als er bei einem rituellen Dorffest zum Retter der Menschheit auserkoren wird und wenig später einigen dieser mannigfaltigen Fabelwesen gegenübersteht. Mit ihrer Hilfe muss sich der Außenseiter eines mysteriösen Zauberschwertes bemächtigen, um gegen den bösen Dämonen Kato (Etsushi Toyokawa) zu kämpfen. Der lässt gutmütige Yokais entführen und verschmilzt sie mit ausrangierten Maschinen zu blutrünstigen Metallmonstern.
