Das Remake beschert Sci-Fi-Fans ein Wiedersehen mit der Galactica, Commander Adama, Apollo und Starbuck
Die dreistündige Mini-Serie handelt von der Zerstörung Capricas, des Heimatplaneten der Menschen, sowie deren Flucht vor der drohenden Ausrottung durch die Zylonen. Diese hoch entwickelten Roboter wurden einst von den Menschen geschaffen, verselbstständigten sich aber im Laufe der Jahre. In der Neuverfilmung sind die Zylonen keine tumben Blechottos mehr: Aktuell präsentieren sie sich als perfekte Androiden, äußerlich nicht mehr von Menschen zu unterscheiden. Zwanzig Jahre nach den ersten Kriegen holen sie zum entscheidenden Schlag gegen die Menschheit aus ...
Die Zerstörung Capricas und weiterer Kolonien fordert zwölf Milliarden Menschenleben. Die gerade mal 50.000 Überlebenden versammeln sich in ihren Raumschiffen in der Nähe des Flaggschiffs der Flotte -- der Galactica. Commander Wil- liam Adama (Edward James Olmos) muss nun entscheiden, ob er sein Schiff in eine Vergeltungsschlacht führen oder dem Konvoi der Überlebenden Geleitschutz in andere Galaxien geben will.
Kampfstern-Recycling
Beim Remake der gleichnamigen Sci-Fi-Saga (1978-1979) haben sich die Produzenten einige Freiheiten herausgenommen. So wurde aus dem einstigen Weiberhelden Starbuck nun eine Frau. Kara "Starbuck" Thrace (Katee Sackhoff) ist zumindest wie ihr markiges Serienvorbild widerspenstig, das schwarze Schaf unter den Viper-Piloten und am Glücksspiel interessiert.
Die getunten Zylonen und die Rolle ihres menschlichen Verbündeten Gaius Baltar (James Callis) sind ebenfalls neu ersonnen, und auch die Raumschiffe hat man modernisiert: Die guten alten "Viper"-Raumjäger sind nun wendige Gleiter. Das Getöse der Turbo-Boost-Turbinen ist dem realistischeren Zischen von Schub- und Steuerdüsen gewichen. Im Gegensatz zur teils komödienhaften Inszenierung von einst ist die Mini-Serie von 2003 einen Tick ernster und düsterer.MK n
