Kaltes Land

Test

Nachdem ihr Mann sie wieder einmal brutal zusammengeschlagen hat, zieht Josey Aimes (Charlize Theron) mit Sohn Sammy (Thomas Curtis) und Tochter Karen (Elle Peterson) zu ihren Eltern. Ihr Vater (Richard Jenkins) hat sich seit der Geburt von Joseys unehelichem Sohn von seiner Tochter zurückgezogen. Auch gibt er ihr selbst die Schuld am Scheitern ihrer Ehe. Um für die Kinder sorgen zu können, nimmt Josey schließlich einen Job in der Eisenmine an, in der auch ihr Dad seit vielen Jahren beschäftigt ist. Per Gesetz ist die Minengesellschaft dazu verpflichtet, Frauen einzustellen. Doch die Arbeiterinnen sind in der Mine täglich Beleidigungen und sexueller Belästigung ausgesetzt. Als die Demütigungen außer Kontrolle geraten, zieht Josey gegen die Minengesellschaft vor Gericht.

Als Storygrundlage dient ein realer Prozess: Das Verfahren, das Lois Jenson und ihren Kolleginnen anstrengten, dauerte ganze 14 Jahre und endete mit einem Vergleich. Es handelte sich um eine der ersten Sammelklagen wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in den USA. In den Extras gibt es "Geschichten aus dem kalten Land" zu sehen. Darin berichtet u.a. Jenson über die Zustände in der Mine und den Prozess. MK n

Fazit

Film-Check: Nur zwei Jahre nach ihrer "Oscar"-prämierten Performance in "Monster" liefert Charlize Theron wieder eine preisverdächtige Leistung ab: In dem auf einer wahren Geschichte basierenden Gesellschaftsdrama brilliert sie erneut.Auch ihre Kollegen, allen voran Frances McDormand, spielen überzeugend. Die Handlung hätte etwas straffer sein können.
DVD-Fazit: Die technische Umsetzung der Disc ist gelungen. Das Bonusmaterial ist von der Menge her zwar übersichtlich, fördert aber interessante Fakten zu Tage.

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