Wushu-Wirbelwind Jet Li liefert mit seinem letzten Martial Arts-Epos eine Reminiszenz an die "Once upon a Time in China"-Serie
Im Turnier muss Yuanjia (Jet Li) sich auch einem spanischen Fechter stellen
Keine Sorge -- Jet Li zieht sich nicht komplett aus dem Filmbusiness zurück, sondern will auch weiterhin vor die Kamera treten. Nur das Kapitel "Wuxia", also das Genre der Schwertkampf-Filme, soll für ihn mit "Fearless" zu einem würdigen Abschluss kommen -- angeblich. Hierfür kehrte er nicht nur inhaltlich, sondern auch produktionstechnisch zu seinen fernöstlichen Wurzeln zurück, holte sich nach "Unleashed: Entfesselt" erneut den Meister-Choreografen Yuen Wo Ping ("Matrix", "Kill Bill") ins Boot und versuchte sich an einem Biopic über Huo Yuanjia, einer der berühmtesten Kampfkünstler Chinas und Begründer der Jin Wu Sports Federation.
Die blinde Bäuerin Moon (Li Sun) gibt dem niedergeschlagenen Kämpfer neuen Lebenswillen
Yuanjia (Jet Li) liebte schon als kleiner Junge nichts mehr als die hohe Kunst des Kampfes, die er im Selbststudium perfektionierte. Zu einem überragenden, im ganzen Land bekannten Kämpfer herangewachsen, stellt er seine Fähigkeiten aber immer öfter in arroganter Weise zur Schau. Nachdem er einen anderen Meister in blinder Rage tötet und dessen Schüler aus Rache Yuanjias Mutter und Tochter ermordet, verlässt Yuanjia desillusioniert seine Heimat und irrt tief trauernd durchs Land.
Ein Neuanfang
Gerade als er völlig erschöpft zu ertrinken droht, wird er von der blinden Reisbäuerin Moon (Li Sun) und ihrer Großmutter gerettet und gesund gepflegt. Mit den Jahren findet Yuanjia in dem idyllischen Dörfchen wieder zu sich selbst und zu neuen Werten -- auch die Kampfkunst betreffend.
Als er aufbricht, um das Grab seiner Eltern zu besuchen, muss der geläuterte Meister jedoch feststellen, dass in den großen Städten des Landes westliche Einflüsse immer stärker werden und zudem ein Amerikaner die chinesischen Kämpfer reihenweise niedermacht. Yuanjia will sein Volk in einem großen Turnier würdig vertreten ...
