James Bond 007 ist zurück: In ein Quantum Trost kämpft sich der berühmteste Agent der Welt durch einen Konsolen-Actionspiel
Ein Quantum Trost (1)
Die Voraussetzungen für fette Agenten-Action waren wohl nie besser, als beim neuesten James-Bond-Game Ein Quantum Trost: Bedient sich das Spiel doch – anders als der Name vermuten lässt – nicht nur am neuesten Streifen „Ein Quantum Trost“, sondern deckt die Geschichte vom Vorgänger „Casino Royale“ gleich mit ab. Somit dienen die beiden kompromisslosesten 007-Abenteuer als Vorlage. Dazu kommt, dass die zuständigen Entwickler Treyarch echte Genre-Spezialisten sind: Immerhin haben wir ihnen die Teile drei und fünf der Call of Duty-Reihe zu verdanken.
Bond lässt es krachen
Ein Quantum Trost (4)
Und tatsächlich: In den insgesamt 16 Levels lässt es Bond ordentlich krachen und setzt mehr auf großkalibrige Automatikwummen, als auf seine Walter P99 mit aufgeschraubtem Schalldämpfer.
Wer will, kann zwar auch streckenweise vorsichtig durch die Missionen schleichen, die Rambotaktik führt aber ebenso zum Ziel. Oft lässt sie sich auch gar nicht vermeiden. Dann spielt sich Ein Quantum Trost wie jeder andere Ego-Shooter, mit kleinen Ausnahmen: Auf Knopfdruck kauert sich Bond hinter Schreibtische oder drückt sich gegen Wände um in Deckung zu gehen. In diesen Momenten schaltet die Kamera auf eine Außenansicht um.
Das hat nicht nur den schönen Nebeneffekt, dass ihr den virtuellen Daniel Craig in seiner vollen Pracht bewundern könnt, es dient vor allem der Übersicht. Denn aus der Deckung heraus habt ihr immer noch die Möglichkeit, die Waffen sprechen zu lassen. Entweder ballert ihr blind um die Ecke oder ihr zielt erst genau, schnellt dann kurz hervor um ein paar Schüsse abzugeben und verschwindet anschließend wieder in der Deckung.
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