Inside im Test. Sechs Jahre nach Limbo kommt hier das nächste beklemmende Meisterwerk der dänischen Indie-Entwickler Playdead!
Die Playdead Studios sind perfekt darin, ohne Worte oder Filmsequenzen eine spannende Geschichte zu erzählen und eine verstörende Atmosphäre aufzubauen. Spielte das grandiose, mittlerweile für jede erdenkliche Plattform erhältliche Limbo in der Hölle, so versetzt euch Inside in eine totalitäre Spielwelt, in der ihr als kleiner Junge gnadenlos verfolgt werdet. Auch das neue, wunderbar eingängig zu steuernde 2D-Rätsel-Jump&Run funktioniert nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Bis zum Abspann werdet ihr garantiert mehrere Male erschossen, von Maschinen gefangen genommen, von Hunden zerfleischt und einiges mehr. Die sehr stilvolle, aber auch grobe Optik lässt die Gewalt zwar jugendfrei erscheinen, trotzdem ging uns beim Test jeder einzelne Tod etwas an die Nieren.
Quelle: Games Aktuell
Kloß im Hals:
Erreichen euch die Hunde, ist euer Schicksal besiegelt. Die Todesanimation lässt sich auf Knopfdruck abbrechen. (Xbox One)
Nach dem Ableben werdet ihr zu einem immer fair positionierten Respawn-Punkt zurückversetzt und versucht, es besser zu machen. Konkret: Ihr verbergt euch im Schatten, weicht Suchscheinwerfern aus, trickst die Hunde aus oder taucht schnell genug im Wasser ab.
Zum Glück werdet ihr nicht ununterbrochen verfolgt, aber auch dann ist das Vorankommen eine herausfordernde Sache, denn die Spielwelt steckt voller Rätsel. Anfangs verschiebt ihr Kisten, drückt Schalter und schwingt euch über Abgründe, doch schnell entdeckt ihr spezielle Helme, mit denen ihr Menschen in der Nähe zu willenlosen Sklaven machen könnt. Sie bewegen dann Objekte für euch, öffnen Türen und vieles mehr.
Der Einfallsreichtum der Entwickler war groß, zum Glück stimmen auch Logik und Abwechslung. Später bewegt ihr euch zum Beispiel in einem Mini-U-Boot durch die Tiefen des Wassers.
