Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte

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Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte
Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment

Mit Inkulinati erwartet uns im Early-Access charmante Mittelalter-Rundenstrategie. Die Kämpfe werden frisch auf Manuskripten gezeichnet und sind mit Rogue-Lite-Elementen gemischt. Ob Inkulinati auch spielerisch etwas taugt oder nur schön aussieht, erfahrt ihr in unserem Test.

Die beste Spielmechanik? Flatulenz natürlich!

Überall im Spiel finden wir Humor, bei dem wir uns eigentlich schämen sollten, ihn lustig zu finden. Der ist eindeutig Geschmackssache, aber wir mögen die Wortwitze, lustigen Vertonungen und Benennungen der Einheiten sowie Witze über Furzen das ein oder andere Mal doch ganz gerne.

Inkulinati besitzt an jeder Ecke Charme und Witz und das ist wirklich erfrischend. Ein paar Beispiele gefällig? . Wir treffen auf so klangvolle Gegnernamen wie BoneJovy oder John Skeleton und die haben uns unter anderem schon etwas erheitern können. Außerdem ist es immer lustig zusehen, wie die beschworene Einheit wohl heißen wird, da immer ein neuer Name generiert wird. Und dass es eine ganze Einheitenklasse und Statuseffekte nur rund um Flatulenzen gibt, zeigt gut was für einen Humor Inkulinati hier verfolgt.

Auch wenn es keinen Timer in den Kämpfen gibt und somit jede Entscheidung gut überlegt werden kann, hat bei uns die ein oder andere vielleicht zu ungeduldige Wahl auch mal schnell zum Game Over geführt. Sind die Schreibfedern alle aufgebraucht, heißt es dann den Storymodus nochmal komplett von vorne starten, egal wie weit fortgeschritten wir schon waren. Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (3) Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (3)

Es ist dann zwar wieder viel anders als beim vorherigen Durchlauf, aber da wir die Animationen der Kämpfe nicht skippen oder vorspulen können, nervt das auf Dauer schon. Aber vielleicht ist Inkulinati auch einfach so knackig, weil es eine gar nicht so lange Spieldauer hat. Ist uns mal ein Run geglückt, war das Spiel in drei bis vier Stunden auch schon durch.

Davor hatten wir zwar auch den ein oder anderen Game Over Screen, aber wenn wir keine großen Fehler machen und die Kämpfe einfach laufen, ist Inkulinati leider gar nicht mal so lang.

Auch angedeutete kleine Geheimnisse beim erneuten Durchspielen oder höhere Schwierigkeitsgrade sind nur etwas für echte Liebhaber des Spiels oder Genres. Mit vier Settings von Einfach bis Meister gibt es jedenfalls genug Herausforderungen, um das taktische Können mit der Tintenfeder unter Beweis zu stellen.

Da Inkulinati aber auch erst im Early-Access erscheint, kann sich das Spiel auch noch etwas verändern. Das Herz am rechten Fleck hat das Spiel allemal und zu leicht ist es für Taktikliebhaber auch nicht. Den Reiz macht vielleicht auch das Optimieren eines gelungenen Runs aus. Somit besitzt der Titel schließlich ordentlich Wiederspielwert.

Auf alle Fälle ist Inkulinati ein charmantes Indie-Spiel und ist ab dem Release auch im Game Pass zu finden. Jeder kann das Ding also ganz einfach ausprobieren. Seit dem 31. Januar lässt sich die Early-Access-Version auf PC und Xbox-Konsolen herunterladen. Im Lauf des Jahres soll außerdem eine Nintendo-Switch-Version folgen.

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