Hui Buh: Das Schlossgespenst

Test Marc Kirzeder

Comedy-Superstar Michael "Bully" Herbig ist in dieser kurzweiligen Kinder-Komödie die computeranimierte Titelfigur

Michael "Bully" Herbig stand für den computer- animierten Hui Buh unverkennbar Pate Michael "Bully" Herbig stand für den computer- animierten Hui Buh unverkennbar Pate "Hui Buh, das Schlossgespenst" ist die Schöpfung des 2004 verstorbenen Autors Eberhard Alexander-Burgh und erfreut sich seit drei Jahrzehnten einer riesigen Fangemeinde. Über 20 Millionen verkaufte Platten, Kassetten und Bücher zeugen von der ungebrochenen Beliebtheit des spukenden Quälgeistes, was nicht zuletzt auch Hans Clarin zu verdanken ist. Er lieh Hui Buh in 23 Hörspielen seine unvergleichbare Stimme.

Neuanfang

Christoph Maria Herbst liefert als Julius, der 111. eine königliche Vorstellung ab Christoph Maria Herbst liefert als Julius, der 111. eine königliche Vorstellung ab Modernste Computertechnik ließ Hui Buh 2006 ganz neu entstehen. Dass der Film mit Michael "Bully" Herbig von der Vorlage abweicht, dürfte jedem klar sein. Seit 500 Jahren treibt Hui Buh als einziges behördlich zugelassenes Gespenst in Schloss Burgeck sein Unwesen. Doch die Ruhe wird jäh durch den Einzug des neuen Burgherren gestört. König Julius, der 111. (Christoph Maria Herbst) will seiner Flamme Leonora Gräfin zu Etepetete (Heike Makatsch) dort einen Heiratsantrag machen. Als Hui Buh dem neuen Hausherren dabei einen üblen Streich spielt, verbrennt dieser zur Strafe die Spuklizenz des Gespensts ...

Hui Buh: Das Schlossgespenst Die Premium Edition im Digipak hat Extras mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als drei Stunden an Bord. Disc 1 enthält einen Audiokommentar, für den man Regisseur Sebastian Niemann und den Produzenten Christian Becker via Konferenzschaltung mit den Darstellern Herbst, Herbig und Rick Kavanian verband. Zahlreiche Features auf Disc 2 informieren über die aufwändige Produktion der für zehn Millionen Euro entstandenen Komödie.

Fazit

Film-Check: Sebastian Niemann erweckt die beliebte Hörspiel-Serie durchaus gekonnt zu neuem Leben. Um jüngere Zuschauer nicht zu verängstigen, wurden allzu unheimliche Szenen vermieden. Was am Ende als zu gruselig eingestuft wurde, wanderte in den Mülleimer des Cutters bzw. landete im Bonusmaterial der Doppel-DVD. Schockeffekte sind demnach garantiert nicht zu erwarten.
Bei den Schauspielern ist Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst ein großes Lob auszusprechen, der abermals seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt. Dagegen wirkt der virtuelle Bully beinahe ein bisschen blass. Hans Clarin ist in seinem letzten Film zu sehen. DVD-Fazit: Die technische Umsetzung fällt der aktuellen Produktion entsprechend hochwertig aus. Das umfangreiche Bonusmaterial der Premium Edition im schönen Schuber garantiert gute Unterhaltung im Anschluss an den Film.

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