Horizon Forbidden West: Was uns der Trailer über das PS5-Adventure verrät - mit Video!
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Lange wurde nur spekuliert, nun steht es endlich fest: Im Rahmen einer einstündigen Präsentation am 11. Juni haben Sony und Guerrilla Games einen Nachfolger zu Horizon: Zero Dawn angekündigt. Der hört auf den Namen Forbidden West, erscheint exklusiv für die Playstation 5 und wurde mittels eines beeindruckenden Trailers näher vorgestellt. Ein genaues Release-Fenster verriet der leider noch nicht, dafür aber diverse andere interessante Details zum Action-Adventure.
Dreieinhalb Jahre ist es her, dass wir zuletzt in die Haut der jungen Aloy geschlüpft sind und mit ihr die fantastische Welt von Horizon: Zero Dawn erkundet haben. In dem Action-Adventure von Guerrilla Games bereist ihr ein postapokalyptisches Amerika, das durch eine Katastrophe komplett leergefegt wurde. Die wenigen übriggebliebenen Menschen leben nun in primitiven Stämmen in den Überresten der vergangenen hochtechnologisierten Gesellschaft, deren Fortschritt am Ende ihr Untergang war. Einzige Relikte der alten Zeit sind riesige Maschinenwesen, die bedingt durch eine Störung zur Gefahr für ihre Umwelt werden. Bis sich Aloy aufmacht, dieser Verderbnis und damit auch ihrer eigenen mysteriösen Vergangenheit auf den Grund zu gehen.
Der Nachfolger Horizon Forbidden West (jetzt kaufen 160,49 € / 53,99 € ) setzt nun genau dort an, wo uns der erste Teil zurückgelassen hat. Aloy bricht auf, um den Westen der zerstörten USA zu erkunden und auch die letzten Geheimnisse der Spielwelt zu lüften. Vom namensgebenden Ziel der Reise war dabei übrigens schon im Vorgänger mehrmals die Rede. Besonders prominent taucht der verbotene Westen in einer Pergament-Aufzeichnung auf, die ihr in einem Ruderboot nahe der Hafenstadt Wappenbrück finden könnt. Darin erzählt Heiler Udain über mehrere Abenteurer, die es gewagt hatten, gen West aufzubrechen und allesamt halbtot oder vollkommen verrückt heimkehrten. Laut deren Schilderung sei die Welt dort "völlig anders". Es gebe einen riesigen See, dessen Ufer man nicht erkennen könne, Menschen, die Maschinenblut trinken, sowie noch seltsamere und schrecklichere Metallkreaturen. Von einer Reise wird daher eindeutig abgeraten, was Aloy aber natürlich nicht aufhält.
Kommt neben San Francisco auch Vegas?
Wann sich die taffe Bogenschützing auf den Weg macht, ist nicht bekannt. Spielte der Vorgänger im Jahr 3040 - also 974 Jahre nach der Auslöschung der Menschheit - heißt es im neuen Trailer, die Alten seien vor 1000 Jahren verschwunden. Da unsere Protagonistin allerdings nicht wie Mitte 40 aussieht, bezweifeln wir mal, dass seit Teil Eins 26 Jahre vergangen sind. Es wurde wohl nur großzügig aufgerundet.
Quelle: Sony / Guerrilla Games
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Was hingegen klar ist: In Forbidden West erwarten uns komplett neue Umgebungen. Spielte Zero Dawn noch in Colorado sowie Teilen von Utah, Arizona und Montana, verschlägt es euch nun in andere Bundesstaaten. Nach einem Blick auf den Trailer können wir etwa relativ sicher davon ausgehen, dass einer der Schauplätze Kalifornien mit seiner Bay-Area rund um San Francisco sein wird. Im Video waren bereits Schnipsel diverser bekannter Wahrzeichen zu sehen - beispielsweise eine vollkommen verwahrloste Golden Gate Bridge oder das Ferry Building, auf dem sogar der Schriftzug der Stadt zu erkennen ist. Auch interessant ist eine Szene, in der Aloy ein Schild mit vier Spielkarten sowie dem chinesischen Schriftzeichen für das Wort "Resort" abstaubt. Zusammen mit dem danach folgenden Hologramm eines Drachen legt das nahe, dass euer Trip euch ebenfalls nach Las Vegas führen könnte - ebenso wie in die Rocky Mountains oder die Wüste Nevadas.
Mit dem neuen Setting, der Westküste, kommen natürlich auch neue Bewohner daher. Der Trailer zeigte bereits einen noch unbekannten Stamm. Bei dem könnte es sich um die Gefolgschaft des sechsten Carja-Königs Iriv handeln, der eine Expeditionen gen Westen führte, allerdings nie zurückkehrte. Interessant sind auch die noch buntere Flora und Fauna. Bereits im Vorgänger gab es mit Wildschweinen oder Truthähnen diverse Wildtiere zu sehen. Die maritime Umgebung führt nun offenbar aber auch Wasserkreaturen wie Fische, Mantarochen oder Einsiedlerkrebse ein. Es wirkt, als sei nochmal wesentlich mehr Leben in die Welt zurückgekehrt.
Noch mehr Artenvielfalt
Das gilt natürlich auch für die Roboter, von denen nochmal einige zusätzliche Spezies vorgeführt wurden. Alleine im Trailer sind mindestens drei neue Kreaturen zu erkennen: eine riesige Schildkröte mit Baum auf dem Rücken und diverse Maschinen mit leichter Ähnlichkeit zu Flugsauriern. Dazu riesige mammutartige Kolosse, die an diversen Stellen schon passende Vergleiche mit den Olifanten aus Herr der Ringe hervorgerufen haben. Natürlich kehren aber auch bekannte Arten zurück wie etwa das Schnappmaul oder der Stürmer.
Quelle: Sony / Guerrilla Games
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Letzterer dient offensichtlich immer noch als Fortbewegungsmittel. Es scheint also auch in Forbidden West möglich sein, Maschinen zu überbrücken. Auch weitere Infos rund um Technik und Fortbewegung sind im Trailer bereits sichtbar: Aloy trägt noch immer ihren Fokus, mit dem sie im Vorgänger die Umgebung scannen und mit der Technologie der Alten interagieren konnte. Auch der altgediente Bogen ist wieder mit von der Partie. An anderer Stelle kann man die Nora-Jägerin zudem mit einer Art Tauchermaske sehen, die es ihr erlaubt, unter Wasser zu atmen. In Forbidden West dürfen wir uns also darauf freuen, auch versunkene Zivilisationen zu erforschen.
Zur Story ließen sich bisher nur wenige Andeutungen erkennen. Wir konnten aber zumindest eine neue und eine alte Gefahr ausmachen. Erstere taucht in Form einer seltsamen roten Pflanze auf - einem offenbar gefährlichen Parasiten, der organische Lebensformen bedroht. Das fiese Unkraut infiziert unter anderem einen Fisch am Strand, der daraufhin mit gelben platzenden Eiterpusteln übersät ist, oder sorgt bei einem Fuchs für deutlich sichtbares Unwohlsein. Auch den Menschen scheint die Pflanze zuzusetzen. Im Trailer ist ein Bauer zu sehen, der in einem rot überwucherten Feld eine Art verkümmerte Möhre aus dem Boden zieht, während sich im Hintergrund auch noch ein unheilvoller Sturm am Himmel zusammenbraut. Das verheißt nichts Gutes.
Sylens' Comeback - was wird aus HADES?
Selbiges lässt sich zweifelsohne auch über den Auftritt eines zweiten bekannten Gesichts sagen. Im Trailer zu Forbidden West feierte nämlich auch der aus dem Vorgänger bekannte Sylens ein Comeback. Dort war der selbsternannte "Sammler des Wissens der Alten" noch Aloys Zweckverbündeter, der beim Erkunden von Projekt Zero Dawn half. Gegen Ende entwickelte er sich aber klar zum Antagonisten, als sich herausstellte, dass er mit HADES gemeinsame Sache machte - der KI, die für die Zerstörung der Welt verantwortlich war.
Quelle: Sony / Guerrilla Games
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Auch im zweiten Ableger führt der Schamane eindeutig nichts Gutes im Schilde. Gegen Ende des Trailers ist Sylens mit seiner Lanze zu sehen. Im Hintergrund machen sich einige seine Gefolgsleute über ein paar festgesetzte Maschinenwesen her, deren rotglühende Augen nach einem Speerstoß ein goldenes Leuchten annehmen. Hat Sylens die Technologie des Überbrückens also an andere weitergegeben? Gibt es eine neue Verderbnis, die irgendwie mit dem roten Unkraut zusammenhängt? Und welche Rolle werden HADES und GAIA in Forbidden West spielen? Fragen über Fragen, auf die es bisher leider noch keine Antwort gibt. Und da wir an dieser Stelle nicht zu sehr in Spekulationen abdriften wollen, bleibt uns leider nichts Anderes übrig, als weiterhin geduldig zu warten, dass Guerilla Games in den kommenden Monaten hoffentlich weitere Infos folgen lässt.
