Hogwarts Legacy endlich gespielt: Generisches Gameplay, mächtige Magie!
Special 53,99 €
Endlich angespielt: Wir durften das Harry Potter-Spin-off Hogwarts Legacy ausprobieren und verraten in der Vorschau, was der Ausflug nach Hogwarts taugt!
Kommt euch alles irgendwie bekannt vor? Das Gameplay funktioniert schon sehr ähnlich wie bei Assassin's Creed, Horizon Forbidden West oder so ziemlich jedem anderen Open-World-Action-Rollenspiel, nur eben angesiedelt in der magischen Welt von Hogwarts. Das ist an sich nichts Schlechtes und wird wahrscheinlich viel Spaß machen, stellt euch aber drauf ein, dass euch keine großen Innovationen in spielerischer Hinsicht erwarten werden. Laut den Entwicklern bietet Hogwarts Legacy um die 150 Quests, davon sind ganze zwei Drittel Nebenaufgaben. Beim Anspielen bekamen wir gerade mal eine dieser sehr zahlreichen Missionen zu Gesicht und wollen deshalb keine voreiligen Schlüsse ziehen. Da es aber unwahrscheinlich ist, dass sich die Gameplay-Mechaniken von einer zur nächsten Mission grundlegend ändern werden, kommt es am Ende auf die Inszenierung und die Geschichte an, wie gut einen das Spiel bei der Stange halten wird.
Diese Muggel und ihre Technik!
Zumindest die deutsche Synchro kann sich qualitativ hören lassen. Gerade deswegen umso seltsamer: In einem Gespräch über den Charakter Sebastian Sallow betonten die Synchronsprecher seinen Namen während des Anspielens in zwei Szenen jeweils unterschiedlich, einmal in der deutschen und einmal in der englischen Variante.
Das ist jetzt nicht tragisch, es verwundert aber, dass hier nicht besser auf Einheitlichkeit geachtet wurde.
Quelle: PC Games
Hogwarts Legacy endlich gespielt: Generisches Gameplay, mächtige Magie! (2)
Die Steuerung fühlte sich in der von uns ausprobierten PS5-Version noch etwas hakelig an, sowohl auf dem Besen als auch mit festem Boden unter den Füßen. Die Kamera bewegt sich eher schwerfällig, das Klettern über leichte Kanten scheint ein Kraftakt zu sein und manchmal wollten Türen erst aufgehen, nachdem wir uns fast die Nase beim Dagegenrennen gebrochen haben.
Nichts, was ein gut ausgeführter Episkey nicht wieder richten könnte, aber so kurz vor Release gibt uns das ein bisschen zu denken. Immerhin hat das Spiel bereits mehrere Verschiebungen hinter sich, die Versionen für die Last-Gen-Konsolen erscheinen sogar erst zwei Monate später. Auf der Nintendo Switch dauert es sogar noch länger.
Wir hoffen, dass es bei solchen Kleinigkeiten bleibt und dass sie kein schlechtes Omen für den technischen Zustand des Spiels sind. Im Abschlusskampf der Anspielmission hielt die Performance immerhin problemlos dem dort abgefeuerten Effektgewitter stand.
Bloß einige seltsame Ruckler der Kamera passten gefühlt nicht wirklich ins Bild. Ob es an der Technik lag oder ob das vielleicht doch gewollte Effekte der Zaubersprüche waren, weiß wahrscheinlich nur irgendeine Prophezeiung in der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums.
Abwechslungsreich, unterhaltsam und unverzeihlich
Und apropos Zauber: Damit Hogwarts Legacy zu einem waschechten Action-Rollenspiel wird, darf natürlich ein spannendes Kampfsystem nicht fehlen. In den Büchern und Filmen zu Harry Potter gibt's in vielen Kämpfen ein Feuerwerk aus Stupor und Expelliarmus, die ganzen anderen Zaubersprüche kommen meist zu kurz.
. Darauf hat das Entwicklerteam von Avalanche Software aber besonders geachtet und sich bemüht, eine bunte Mischung aus Zaubern und Flüchen einzubauen. Die gehören verschiedenen Kategorien an, die ihr an unterschiedlichen Farben erkennt. Dadurch seht ihr zum Beispiel gleich, welchen Angriff ihr nehmen müsst, um den Schutzschild des Gegners zu durchbrechen.
Ausweichen und Parieren stehen genauso auf dem Programm, wie das Durchbrechen der gegnerischen Deckung oder das Befreien aus den Klauen der Feinde.
Bei mehreren Gegnern auf einmal wurde es in der Preview-Fassung manchmal unübersichtlich und ein wenig hektisch, wir konnten uns aber auch nur in zwei sehr rudimentären Tutorials auf die Mission vorbereiten, die laut den Entwicklern erst recht spät im Spiel angesiedelt ist. An sich hat das Kampfsystem auf jeden Fall das Potenzial, Spaß zu machen, wenn etwas mehr Zeit und Ruhe zum Üben bleibt.
