Hogwarts Legacy auf Nintendo Switch 2: Diese Version hat das Spiel verdient!

Kolumne Annika Menzel
Hogwarts Legacy auf Nintendo Switch 2: Diese Version hat das Spiel verdient!
Quelle: Warner Bros., Nintendo, PC Games

Auf der Nintendo Switch lief Hogwarts Legacy leider gar nicht gut. Doch auf der Switch 2 bekommt das magische Rollenspiel nun eine zweite Chance - genau das hat sich Redakteurin Anni gewünscht.

Die Switch-Version von Hogwarts Legacy ist mir definitiv im Gedächtnis geblieben, allerdings nicht gerade auf positive Weise. Nachdem ich mich selbst auf der PS5 in das magische Abenteuer gestürzt und sogar die Platin-Trophäe für Ravenclaw abgestaubt hatte, fühlte sich das Spiel auf der Switch an, als hätte jemand meine Konsole verhext.

Schlechtere Grafik, Ruckler, nachladende Texturen und Ladebildschirme in einer eigentlich offenen Welt machten aus meinem Kindheitstraum kurzerhand einen Ausflug in die Kammer des Schreckens. Doch nun gibt es einen Lichtblick für alle Nintendo-Fans, die Hogwarts Legacy (jetzt kaufen 39,95 € / 53,99 € ) endlich in einer vernünftigen Version spielen wollen - und der trägt den Namen Switch 2.

Endlich ein Hogwarts-Brief, aber zu welchem Preis?

Die lang ersehnte Nachfolgerkonsole soll am 5. Juni 2025 das Licht der Videospielwelt erblicken. Zum Start erscheinen neben Mario Kart World zum ersten Mal eine ganze Handvoll an Blockbuster-Spielen für Nintendos neue Plattform wie Cyberpunk 2077 und Split Fiction, sogar Elden Ring wurde bereits für die Zukunft angekündigt.

Der Gemeinschaftsraum von Gryffindor in Hogwarts Legacy Quelle: Warner Bros. Teil dieser Port-Offensive ist auch Hogwarts Legacy, wodurch ihr direkt zum Konsolenrelease euren Brief von der Schule für Hexerei und Zauberei erhaltet. Na ja, zumindest, wenn ihr bereit seid, euch an die teuren Preise der künftigen Spiele zu wagen.

Es ist nämlich noch nicht bekannt, ob es sich um eine Nintendo Switch 2 Edition wie bei Tears of the Kingdom oder Super Mario Party Jamboree handelt, für die ihr euch ein günstigeres Upgrade holen könnt, wenn ihr die ursprüngliche Version bereits besitzt. Es könnte tatsächlich auch sein, dass das Spiel einfach nochmal für die neue Konsole erscheint und daher den vollen Preis von euch verlangt

Wenn ihr deshalb in ein Verlies bei Gringotts einbrechen müsstet, um die Schulgebühren zahlen zu können, werde ich euch nicht verpfeifen - passt dabei aber gut auf euch auf, um nicht als Drachenfutter zu enden. Und verratet es mir besser nicht, falls mir jemand heimlich Veritaserum ins Butterbier schüttet.

Abseits des vermutlichen stolzen Preises für die neue Version interessiert mich aber vor allem eins, und das ist natürlich der technische Zustand des zauberhaften Rollenspiels. Ich gehe stark davon aus, dass wir es im Juni mit der Last-Gen-Variante des Spiels, also wie auf der PS4, zu tun haben werden.

Da wünscht man sich einen Zeitumkehrer

Dort fielen die Ladezeiten bereits spürbar länger aus als auf den aktuellen Konsolen und PCs, dafür sahen das Schloss und die Ländereien aber immer noch recht ansprechend aus. Das ist etwas, das man von der Switch-Version leider nicht behaupten kann - obwohl die Ladezeiten dort im Vergleich tatsächlich kürzer ausfielen.

Allerdings glich sich das durch die Menge an Unterbrechungen wieder aus, wenn ich meinen Charakter in andere Bereiche des Schlosses schleusen oder, Merlin bewahre, sie nach Hogsmeade schicken wollte. Selbst das Betreten von Läden in dem magischen Dorf war mit Wartezeiten verbunden.

Aber gut, ich bin nicht hier, um auf der bisherigen Version rumzuhacken. Mein Punkt ist vielmehr, dass ich mich für alle Spieler freue, die sich riesig auf Hogwarts Legacy gefreut haben, allerdings ausschließlich auf ihrer Nintendo-Konsole zocken können.

Das konnte ich bisher leider nicht empfehlen, aber wenn der Generationswechsel ein paar Zaubertricks mit sich bringt und sich Grafik und Performance dadurch den anderen Versionen ein gutes Stück annähern, wäre ich schon sehr glücklich darüber.

Als absoluter Riesenfan in meinen Teenager-Jahren von allem, was auch nur ansatzweise mit Harry Potter zu tun hatte, kam Hogwarts Legacy für mich selbst leider ein paar Jahre zu spät. Trotzdem hatte ich noch großen Spaß daran, durch das beeindruckende Schloss zu streifen und meinen Traum, selbst auf die Zauberschule zu gehen, zumindest virtuell ausleben zu können.

Und genau diese Erfahrung wünsche ich auch allen anderen Fans, die an ihrem elften Geburtstag geknickt waren, dass keine Eule bei ihnen an die Fensterscheibe geklopft hat. Wer dann auch noch nur eine Switch zuhause hatte, musste sich mit vielen Einschränkungen zufriedengeben, die mit dem Wechsel zur Switch 2 nun hoffentlich der Vergangenheit angehören.

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