Vier Redakteure, vier Meinungen: Das ist das beste Haus in Hogwarts Legacy!

Kolumne Antonia Dreßler David Benke Carlo Siebenhüner Christian Fussy 53,99 €
Vier Redakteure, vier Meinungen: Das ist das beste Haus in Hogwarts Legacy!
Quelle: Warner / Collage: PC Games

Bevor ihr euch zum Release am 10. Februar in die Welt von Hogwarts Legacy stürzen könnt, steht erst mal eine schwere Entscheidung auf dem Plan: die Wahl eures Hauses. Natürlich könnt ihr den sprechenden Hut klären lassen, ob es nach Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw oder Hufflepuff geht. Wollt ihr lieber eine zweite Meinung, haben wir für euch in der Redaktion mal zusammengetragen, welches Haus eigentlich das beste ist.

Auch wenn die Hexen und Zauberer von Hogwarts mehrmals am Tag in der großen Halle zusammenkommen, herrscht doch eine klare Trennung zwischen den Schülern. Bereits am ersten Tag in der berühmten Akademie müssen alle Neuankömmlinge eine Bewertung ihrer Persönlichkeit über sich ergehen lassen, um dann in eins der vier Häuser gesteckt zu werden, für die Hogwarts so bekannt ist. Ihre restliche Schulzeit verbringen sie dann damit, mit Gleichgesinnten gegen die anderen Jugendlichen zu stänkern. Denn das eigene Haus ist natürlich das beste: Ganz egal, ob man Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin angehört.

Gryffindor ist wohl das bekannteste Haus, mit seinen berühmten Vertretern Harry Potter und den anderen Protagonisten der gleichnamigen Geschichten. Das Haus steht für Mut und Kampfgeist, wird in den Filmen aber überproportional positiv dargestellt. Dass die Gryffindor-Schüler nämlich auch gerne mal mit dem Kopf durch die Wand rennen und nicht selten handeln, bevor sie denken, wird oft vergessen. Relativ schlecht kommt Hufflepuff weg, wobei sie als loyale Menschen und gute Freunde gelten. Außerdem sind sie kreativ und setzen sich regelmäßig für das Wohlergehen der magischen Tierwelt ein.

Ravenclaw ist das Haus der Denker und Exzentriker. Hier geht jeder seinen eigenen Weg und bringt die Welt nicht selten durch Erfindungen und Überlegungen voran. Die wichtigsten Attribute dieses Hauses sind Weisheit und Findigkeit. Slytherin hat den düstersten Ruf, denn aus diesem Haus stammen viele dunkle Magier. Davon abgesehen haben sie aber keine verwerflichen Werte: Selbstbestimmtheit, Ehrgeiz und einen starken Willen. Jeder Anwärter von Hogwarts kann auch zwischen mehreren Häusern stehen und jede Kombination ist denkbar. Aber wer einmal sein Haus gefunden hat, wird immer loyal ihm gegenüber sein.

Für uns redaktionsinterne Möchtegernzauberer bleibt abseits des sprechenden Huts nur eine Einordnung über die offizielle Fanseite des Harry-Potter-Universums. Nicht ganz ohne Überraschung sind wir alle in verschiedenen Häusern gelandet, aber natürlich weiß jeder, dass er das beste Los gezogen hat:

Toni - Stolze Gryffindor

Wer im rot-goldenen Haus des Löwen landet, wird ja gerne mal als stolz und überheblich abgetan, aber ich kann ja auch stolz sein, wenn ich zu denen gehöre, die sich durch Mut und einen starken Gerechtigkeitssinn auszeichnen. In Gryffindor geht es stets darum, das Richtige zu tun und das stößt manchen eben negativ auf.

Vier Redakteure, vier Meinungen: Das ist das beste Haus in Hogwarts Legacy! (4) Quelle: WizardingWorld.com Vier Redakteure, vier Meinungen: Das ist das beste Haus in Hogwarts Legacy! (4) Aber im Gegensatz zu den anderen Häusern stellen wir uns eben auch Herausforderungen und zerdenken sie nicht, warten passiv ab oder nutzen alles zu unserem eigenen Vorteil. Klar, manchmal handelt einer von uns etwas voreilig, aber meistens fügt sich alles und wenigstens haben wir Initiative gezeigt!

Wir scheuen uns nicht vor zu großen Aufgaben, weil wir wissen, dass man mit genug Willenskraft alles schaffen kann, und außerdem halten wir zusammen und haben immer jemanden, den wir um Hilfe bitten können. Zumindest als letzten Ausweg, denn im Grunde ist jeder von uns toll genug, um auch alleine klarzukommen.

Haben wir ein Problem damit "Nein" zu sagen, wenn man etwas von uns braucht? Vielleicht. Aber wir sind immer da, wenn jemand anderes ungerecht behandelt wird und stehen dafür ein, dass alles fair abläuft. Es stimmt, dass wir in der Vergangenheit ganz selten bevorteilt wurden und ein gewisser Schuldirektor so etwas wie ein Fan von Gryffindor war, wenn es um die Hausverteilung ging, aber im Grunde haben wir das als "die Guten" ja auch verdient. Immerhin sind wir der starke Gegenpol zu Slytherin, die mit ihrem Umtreiben und ihrer Verbindung zur dunklen Magie eigentlich eh verboten gehören. Deren Hausgeist ist der blutige Baron: Der hat einfach jemanden umgebracht!

Der Fast-Kopflose-Nick ist hingegen ein tragischer Held, dem nur wegen eines Missverständnisses das Leben genommen wurde. Wie der Rest von uns ist er stets hilfsbereit und ein guter Gesprächspartner, vielleicht ein bisschen eitel. Aber das kann sich der Durchschnitts-Gryffindor halt auch leisten.

Deswegen haben wir auch das beste Motto "Forti Animo Estote": Sei guten Mutes. Das steht für die Zuversicht, die wir in die Welt und unsere Fähigkeiten setzen, und die Gewissheit, dass "Mit dem Kopf durch die Wand" auch etwas Gutes sein kann. Immerhin haben wir auch die meisten Rekruten für Dumbledores Armee gestellt und machen den größten Teil im Orden des Phönix aus. Es ist also gar nicht so falsch zu sagen, dass ohne uns Voldemort gewonnen und die Welt in den Abgrund gestürzt hätte. Und dafür sage ich im Namen aller Gryffindors: Gern geschehen.

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