Hextech Mayhem: A League of Legends Story im Test - ein Bombenspaß, Seite 2

Test Marc Schmidt Lukas Schmid
Hextech Mayhem: A League of Legends Story im Test - ein Bombenspaß, Seite 2
Quelle: Steam / Riot 

Mit dem neuen Rhythmusspiel Hextech Mayhem: A League of Legends Story kommt weiterer Content fürs LoL-Universum. In unserem Test klären wir, was er taugt.

In der Regel ist in Rhythmusspielen ganz genau definiert, wann welche Taste gedrückt werden müssen. Das ist in Hextech Mayhem anders. Wenn wir wirklich alle Zahnräder sammeln und alles kaputt bomben wollen, müssen wir improvisieren. Das Spiel nennt das "versteckte Eingabeaufforderungen".

Man kann durch genaues Zuhören herausfinden, wo sich diese Eingabeaufforderungen befinden, hinter denen sich dann oft, aber nicht immer Zahnräder verbergen. Manchmal gibt's auch einfach Bonuspunkte. In der Praxis bedeutet das, man kann dort noch eine Bombe oder hier einen Sprung einbringen und wird dann entsprechend belohnt.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn jeder Spieler kann für sich selbst entscheiden, wie schwer er sich das Leben machen möchte. Klassische Schwierigkeitsgrade gibt es hingegen beim ersten Durchspielen nicht. Erst nach dem Abspann schaltet man zwei neue Stufen frei, in denen einem wahlweise alle oder keine Aktionssymbole angezeigt werden.

Ein weiteres absolutes Highlight sind die Bosskämpfe. Hier treten die beiden genialen Erfinder Ziggs und Heimerdinger gegeneinander an. Die Auseinandersetzungen sind so gut choreografiert, dass das gegenseitige Bekriegen der Erfinder wie eine Szene aus einem Film wirkt.

Zusammen mit der Musik entsteht eine tolle Atmosphäre, während sich Ziggs und Heimerdinger ihre Erfindungen um die Ohren hauen.

Technische Mängel

Die Level-Karte ist recht übersichtlich. Das spiegelt leider sich auch bei der knappen Spielzeit wider. Quelle: PC Games Die Level-Karte ist recht übersichtlich. Das spiegelt leider sich auch bei der knappen Spielzeit wider. Schade bloß, dass die Technik dem Spielspaß geringfügig einen Strich durch die Rechnung macht, Auf unserem Oberklasse-Testrechner begann das Spiel jedes Mal leicht zu ruckeln, wenn wir einen Level während eines Durchlaufs neu starteten. Dabei brachte auch das Herunterstellen der Grafikqualität keine Besserung.

Das stört den Spielfluss und führt manchmal dazu, dass wir wichtige Zahnräder oder Eingabeaufforderungen verpassen. Meist legten sich die Ruckler dann zwar wieder nach ca. zehn bis 20 Sekunden, nervig sind sie trotzdem. Hier müssen die Entwickler definitiv nachbessern.
Außerdem ist das Musikspektakel doch gar schnell vorbei. Für unseren ersten Durchgang benötigten wir gerade mal vier Stunden. Jedoch kann man wesentlich mehr Zeit investieren, wenn man alles Sammeln und auch die freigeschaltete härtere Stufe noch meistern will.

Ein Bombenspaß

Hextech Mayhem: A League of Legends Story ist sehr kurz und hat ein paar technische Macken. Solange ihr darüber hinwegsehen könnt, erwartet euch hier allerdings ein wirklich gutes Rhythmusspiel, welches sich vor Genre-Kollegen überhaupt nicht verstecken muss.

Im Gegensatz zu unseren Erwartungen im Vorfeld hat es uns auch am Ball gehalten und immer wieder motiviert und jede Menge Spaß mit sich bringt.

Hextech Mayhem: A League of Legends Story ist seit dem 16. November 2021 für PC und Nintendo Switch erhältlich.

Meinung

Wertung zu Hextech Mayhem: A League of Legends Story (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu Hextech Mayhem: A League of Legends Story (NSW)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Präzise Steuerung...Detaillierte SpielweltTolle MusikPlattformer-ElementeWiederspielwertWeiß immer wieder zu motivierenFairer Schwierigkeitsgrad …
… wenn man über einen Controller verfügtLeichte RucklerÄußerst kurz (knapp 4 Stunden)
Fazit

Tolles Rhythmusspiel mit Langzeitmotivation

Bildergalerie

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