Uiuiui, da fliegen die Fetzen: Ob Hellraiser so in Deutschland erscheint?
Special
Blutig, nackt und ziemlich gut: Wir hatten auf der Gamescom die Gelegenheit, Hellraiser zu spielen und freuen uns nun auf den Release.
Auch Schusswaffen und Munition gibt's ab einem bestimmten Zeitpunkt, wodurch sich Hellraiser zu einem First-Person-Shooter entwickelt. Das Gunplay funktioniert ebenfalls bereits gut und die KI-Gegner verhalten sich nachvollziehbar.
Wir müssen in den Kämpfen allerdings aufpassen, manche Feinde tragen nämlich Rüstungen, die wir nur mit bestimmten Waffen durchdringen können. Mit einem Messer auf eine Panzerung einzustechen, bringt uns dementsprechend nichts.
Quelle: Saber Interactive
In Hellraiser lassen sich auch Schusswaffen finden. Aber vor allen Gefahren sind wir dennoch nicht sicher.
Auf der Flucht
Es wirkt aber so, als könnten wir es nicht mit jedem Widersacher aufnehmen, denn in eine Fluchtsequenz sind wir in unserem Termin ebenfalls geraten. In dem Abschnitt war Pinhead hinter uns her und wir rannten blindlinks durch ein geheimnisvolles Areal voller Fallen. Hat uns das Wesen erwischt, führte das direkt zum Gameover.
Ein einfaches Spiel wartet mit Hellraiser wohl nicht auf uns und das in zweierlei Hinsicht: Der normale Schwierigkeitsgrad soll durchaus knackig sein und der Horrorfaktor kommt da noch obendrauf. Es ist nicht nur die bedrückende Atmosphäre, die uns den Schauer über den Rücken laufen lässt, sondern auch die detaillierte Brutalität.
An allen Ecken und Enden tropft das Blut herunter, Körperteile liegen verstreut in den Räumen herum und wir müssen auch mal tief in den Leichenresten nach einem Schlüssel suchen. Die Entwickler fahren Gore-technisch sämtliche Geschütze auf, doch das passt zum Franchise. Wer sich mit den Hintergründen von Hellraiser ein wenig besser auskennt, weiß Bescheid. Spoilern möchten wir hier jedoch nichts, denn wir erwarten zudem eine spannende Story.
Quelle: Saber Interactive
Skurrile Locations stehen ebenfalls an der Tagesordnung. Zum Franchise Hellraiser gehört das einfach dazu.
Musik für die Ohren
Auf der technischen Seite muss sich das Horrorspiel ebenfalls nicht verstecken. Die Umgebungen strotzen nur so vor Details und auch die Animationen der Figuren sehen authentisch aus. Lichtstimmung und Effekte passen außerdem perfekt zur kompletten Atmosphäre.
Auch das Sounddesign ist bereits sehr gut gelungen. Als wir von Pinhead verfolgt wurden, konnten wir ständig dessen Schritte hinter uns hören, was das Adrenalin noch mehr durch unseren Körper gejagt hat. Die Schüsse und Schläge klingen außerdem sehr wuchtig. Audiovisuell rollt da ein großartiges Spiel auf uns zu.
Meinung
Wenn es die Entwickler schaffen, diese grandiose Atmosphäre über alle Abschnitte aufrechtzuerhalten, dann gibt's für Horror-Fans eine tolle, neue Marke. Wie Hellraiser allerdings in Deutschland erscheint, steht noch in den Sternen. Das Blut trieft schließlich an allen Ecken und Enden und gerade zu viel Brutalität war der USK in den letzten Jahren immer noch ein Dorn im Auge.
Das Ziel für Saber Interactive ist es dennoch, Hellraiser in allen Ländern ungeschnitten auf den Markt zu bringen. Das versicherte uns das Team auf Nachfrage. In der Macht der Entwickler liegt diese Entscheidung aber leider nicht. Bis zum Release müssen wir uns zudem noch ein wenig gedulden, derzeit soll der Titel Anfang des nächsten Jahres auf PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen.
