Hellraiser - Deader

Test

1987 brachte Clive Barker mit der Verfilmung einer seiner blutigen Romane neuen Schwung in das im Sequel-Sumpf steckende Horrorgenre. Paradox: Nach nur wenigen Jahren ereilte auch die einst gefeierte "Hellraiser"-Reihe jenes Fortsetzungs-Schicksal, dem kein auch nur halbwegs profitabler Schocker entkommen kann.

Nachdem in den USA mit "Hellworld" (DVD VISION 11/05) bereits der achte Teil erhältlich ist, feierte bei uns Teil VII seine Direct-to-DVD-Premiere. Darin folgen wir der knallharten, Reporterin Amy Klein (Kari Wuhrer) nach Bukarest. Dort soll sie für eine Story über eine Jugendsekte recherchieren, die sich Deaders nennt und einen ganz besonderen Trick beherrscht: Wiederauferstehung nach Selbstmord.

Amy macht sich an die kranken Typen heran. Alles steuert auf eine blutige Zeremonie hin, bei der sich auch Pinhead die Ehre geben wird.

Die DVD-Ausstattung kann sich sehen lassen. Im Making of wird nebenbei verraten, dass das Skript zunächst gar nichts mit "Hellraiser" zu tun hatte. Weitere Informationen gibt es in den Audiokommentaren mit Regisseur Rick Bota und Darsteller Doug Bradley sowie Bota und dem Make-up-Mann Gary Tunnicliffe. Leider sind die Zusätze allesamt nicht untertitelt. PK n

Fazit

Film-Check: Nein, auch der siebte "Hellraiser" erfüllt nicht die Erwartungen, die die Fans an diese Serie stellen. Das liegt daran, dass hier einem Drehbuch zwanghaft der Cenobiten-Stempel aufgedrückt wurde.Heraus kam ein mittelprächtiger Horror-Thriller, der aus Kostengründen vor unattraktiver Kulisse gedreht wurde. Drei Mini-Auftritte von Pinhead sind zu wenig.
DVD-Fazit: Technisch eine zwiespältige Angelegenheit. Der Sound stellt zufrieden, das Bild dagegen nicht. Die Quantität der Zugaben schlägt viele Blockbuster.

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