Kurz vor Release können Spieler schon einmal kostenlos in das düstere Action-Adventure Hell is Us reinschauen. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit haben wir viele tolle Stärken gesehen, aber auch ein riesiges Problem.
Spannende Kämpfe gegen gruselige Monster
In der zweiten Hälfte der Demo durften wir uns schließlich auch in den Kampf gegen übernatürliche Wesen stürzen, die den Soldatentrupp, den wir gesucht hatten, auf dem Gewissen haben.
Auf normalem Schwierigkeitsgrad sind die Kämpfe stets herausfordernd, aber nie unfair gestaltet. Zudem konnten wir gleich zwei verschiedene Waffentypen für unterschiedliche Spielstile ausprobieren. Gegen kleine Gegner hatten wir zwar schnell die Oberhand, sobald diese aber in Gruppen auftraten, war Vorsicht geboten.
In den zwei Stunden Spielzeit sind uns jedoch nur zwei unterschiedliche Gegnertypen begegnet, die sich oberflächlich betrachtet auch noch sehr ähnelten. Bei beiden handelte es sich um weiße, gesichtslose Kreaturen, wobei die schwächeren von ihrer Gestalt her eher an Menschen erinnern, während die stärkeren Ähnlichkeiten mit einer Gottesanbeterin aufweisen.
Wir sind gespannt, welche Art von Gegnern uns im fertigen Spiel erwarten werden. Ein bereits veröffentlichter Gameplay-Trailer zeigt, dass wir definitiv mit einer größeren Varianz rechnen können. Und das ist auch gut so.
Eine schöne Welt mit einem großen Haken
Visuell weiß Hell is Us sich wirklich in Szene zu setzen. Die düstere, postapokalyptische Welt ist stimmungsvoll gestaltet und lädt zum Erkunden ein. In besonders dunklen Arealen sind nachvollziehbare Lichtquellen gesetzt, die sich organisch in ihr Umfeld einfügen und teilweise durch eine Färbung des Lichts die bedrückende Stimmung noch einmal besonders hervorheben.
Bildergalerie
Alles schön und gut, wenn wir es doch nur genießen könnten. Denn der größte Fehler, an dem hoffentlich bis zum Release noch gefeilt wird, ist die Performance des Spiels. Auf der PlayStation 5 kam es immer wieder zu Performanceeinbrüchen, derben Rucklern, verschwommenen Bildern und Grafikfehlern. Beim Erkunden der Welt ploppten immer wieder die Umgebungstexturen schlagartig auf, da die Grafik erst nachgeladen werden musste.
Bei einem Release in so naher Zukunft gibt uns dieser technische Zustand, neben all den Stärken, die Hell is Us ohne Zweifel hat, doch noch einigen Grund zur Sorge. Wir können nur hoffen, dass bis zum Release am 04. September noch ordentlich an der Performance und der Optimierung geschraubt wird.
