Wir liefern euch pünktlich zum Release den Test zu Heavy Rain, dem außergewöhnlichen PS3-Spiel von Sony. Dramatik, Spannung und Erotik warten auf euch.
Heavy-Rain-Test: Gewissensentscheidungen
Quelle: http://www.cynamite.de
Überhaupt ist Gehirnschmalz bei Heavy Rain kaum gefragt. Die Gedanken der Spielfiguren geben fast immer den entscheidenden Tipp zum Weiterkommen. Doch wie im echten Leben sind richtig oder falsch oft nicht klar zu trennen. Sollt ihr den Verrückten abknallen, der auf euren Partner zielt? Oder traut ihr euch zu, ihn mit gewiefter Dialogführung zum Aufgeben zu zwingen – und riskiert dabei, euren Partner zu verlieren? Keine leichte (Gewissens-)Entscheidung, doch ihr müsst sie treffen, wie so viele zuvor und danach. Dabei merkt man bei mehrmaligem Durchspielen, dass nicht jede Entscheidung den weiteren Ablauf in Gänze ändert. Die Konsequenzen sind unterschiedlich: Einmal erlebt ihr eine Episode anders, einmal ist sie je nach eurem Verhalten deutlich kürzer oder länger. Ein Aha-Erlebnis habt ihr dann bei der Auflösung des Plots, die sich deutlich unterscheiden kann.
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Konsequenzen auf den weiteren Ablauf haben auch die Actionsequenzen, mit denen ihr regelmäßig konfrontiert werdet und die – die meisten von euch wissen es schon längst – als Quicktime-Events ablaufen. Ob Schlägerei, Schießerei oder Verfolgungsjagd – die immer cineastisch perfekt in Szene gesetzte Actionsequenz beeinflusst ihr durch das Drücken von Knöpfen. Dabei verändern misslungene Aktionen den Ablauf. Drückt ihr den falschen Knopf oder seid ihr zu langsam, dann wird eure Spielfigur bestraft, rammt in eine Glasscheibe oder bekommt einen Tritt in die Weichteile. Um den Kampf zu verlieren, müsst ihr aber schon einiges verkehrt machen – zumindest im ersten oder zweiten von drei Schwierigkeitsgraden.
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Deshalb empfehlen wir, beim ersten Durchspielen den höchsten Schwierigkeitsgrad zu wählen. Vermasselt ihr dabei die eine oder andere Quicktime-Herausforderung – und verliert vielleicht sogar eine oder mehrere eurer Spielfiguren – dann fällt das Ende des Abenteuers nicht ganz so positiv aus. Aber dann habt ihr eben auch eines der „Bad Endings“ gesehen (was sich auch lohnt!) und habt beim zweiten und dritten Durchspielen noch Steigerungspotenzial.
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