Hearthstone: Besser als je zuvor mit der Forscherliga

Special Susanne Braun
In Hearthstone: Die Forscherliga jagt ihr den goldenen Affen.
Quelle: Blizzard

Am 13.11. erscheint die dritte Hearthstone-Abenteuererweiterung. Die Forscherliga bietet vier Flügel, die sich rund um ein illustres Quartett aus Abenteurern drehen. Wir haben die erste Mission des ersten Flügels gespielt - und wir sind hellauf begeistert. Denn die Abenteuererweiterung versieht Hearthstone fast schon mit so etwas wie einer Kampagne.

Im Rahmen der Blizzcon haben die Entwickler von Hearthstone den Fans ein dickes Geschenk gemacht. In diesem Jahr erscheint mit Die Forscherliga eine weitere Abenteuererweiterung für Blizzards Sammelkartenspiel. Und es kommt noch viel besser, denn die Forscherliga ist bereits ab dem 13. November 2015 verfügbar.

Wir freuen uns wie ein Schnitzel auf die kleine Kampagne rund um Brann Bronzebart und drei seiner Entdeckerkollegen. Warum? Weil wir mit der Flucht aus dem Tempel bereits eine Herausforderung aus der Erweiterung bestreiten durften. Und die schlägt in Sachen Kreativität und Präsentation so ziemlich alles, was wir bisher in Abenteuern in Hearthstone erlebt haben.

Brann Bronzebart führt den Abenteurertrupp an. Quelle: Blizzard Brann Bronzebart führt den Abenteurertrupp an. Zu Beginn eine kurze Zusammenfassung der Inhalte der Forscherliga: Ihr spielt vier Flügel – Tempel von Orsis, Uldaman, Zerstörte Stadt und Halle der Forscher – die ihr entweder für Geld oder Gold freischaltet. In dem Abenteuer wird euch die Geschichte von vier Abenteurern erzählt; ihr trefft auf den cleveren Brann Bronzebart, den draufgängerischen Reno Jackson, die studierte und vernünftige Elise Sternensucher und den eleganten Sir Mrrgglton. Gemeinsam suchen sie nach dem Geheimnis der Schöpfung der Titanen. Und schlittern dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Diese vier Charaktere spielen nicht nur als erspielbare Dienerkarten eine Rolle, sondern auch in dem Abenteuer selbst. Unser Demolevel, den wir auf der Blizzcon spielen können, führt uns in den Tempel von Orsis. Im Rahmen des Matchs treten wir gegen den Tempel selbst an und müssen mit unserem Helden zehn Züge überleben. Was gar nicht so einfach ist.

Elise Sternensucher ist der vernünftige Charakter in Hearthstone: Die Forscherliga. Quelle: Blizzard Elise Sternensucher ist der vernünftige Charakter in Hearthstone: Die Forscherliga. Nicht nur, dass uns der Tempel mit seiner Spezialfähigkeit ständig Stolpersteine in Form von fiesen Dienern in den Weg legt. Nein, nein, auch das Spielbrett ist gegen uns. Nahezu in jeder Runde erscheint Reno Jackson mit einem flotten Spruch auf den Lippen, und lässt uns zwischen zwei Situationen entscheiden. Etwa müssen wir eine Grube mit Speerspitzen überqueren, um dem Tempel zu entfliehen. Nachdem Reno mit machomäßigem Gehabe fragt, was wir tun wollen, haben wir die Option, entweder durch die Grube zu klettern fünf Schadenspunkte zu fressen. Oder uns auf unser Glück zu verlassen und uns drüber zu schwingen, und uns so gar nicht zu verletzen – allerdings besteht die Gefahr, dass wir abrutschen und dann zehn Punkte Schaden zu erleiden.

Was würdet ihr machen? Die fünf Schadenspunkte nehmen? Oder würdet ihr euch auf euer Glück verlassen und darauf hoffen, dass euer Charakter keinen Schaden einsteckt? Solche Entscheidungen müsst ihr mehrfach treffen: "Da vorne ist ein komischer Teich, wollt ihr einen Manapunkte bekommen oder eine Karte ziehen?" Oder: "Oh guckt mal, ein Rubin, lasst ihn antatschen!" Dann habt ihr die Wahl aus einem 7/7-Golem auf der Spielbretthälfte des Tempels und zehn Punkte Heilung für euren Helden. Oder ihr entscheidet euch für den 7/7-Golem für den Tempel und die Flucht wird um eine Runde verkürzt. Cool! Und wie bereits erwähnt, auch das Spielfeld hat seine Tücken. So warnt Reno schon in der Vorrunde, als der Feind einen Diener für uns herbeiruft, der jede Runde Schaden am Diener links von ihm verursacht, dass die Decke des Tempels in der nächsten Runde einstürzen könnte.

Reno Jackson ist ziemlich wagemutig und ein Glücksritter. Quelle: Blizzard Reno Jackson ist ziemlich wagemutig und ein Glücksritter. Und so kommt es natürlich auch: Die Decke rauscht runter und zerschmettert alle Diener auf dem Spielfeld. Ein netter Boardclear, wenn der Tempel schon zu viele Helfer gespielt hat. Aber er kann auch ziemlich schmerzhaft sein, wenn eure Diener in der Überzahl sein könnten. Immerhin spielt der Tempel jedes Mal in derselben Runde die gleichen Diener, so dass ihr vorausschauend spielen könnt.

Um das Chaos perfekt zu machen, gibt's freilich noch neue Karten. Nicht alle 45 sind mit der neuen Entdeckungsmechanik versehen. Diese sorgt dafür, dass ihr ähnlich wie bei der Tomb Spider eine Karte zieht, die nicht aus eurem Deck stammt, aber zu eurer Klasse passt. Unser Beispiel, die Tomb Spider, gibt euch ein zufällig gewähltes Wildtier auf die Hand. Viele andere Karten haben andere interessante Effekte. Der legendäre Sir Mrrgglton zum Beispiel lässt euch die Heldenfähigkeit einer anderen Klasse annehmen. Klasse!

Wir konnten die Flucht aus dem Tempel zwar nur mit einem vorgefertigten Schamanen- und Schurken-Deck spielen, aber das Match ist zum einen nicht ohne, und macht aufgrund der liebevoll gestalteten Präsentation mit eingeblendeten Helden und tollen Animationen richtig viel Bock auf mehr. Gott sei Dank, dass bereits am 13. November 2015 der erste Flügel von Hearthstone: Die Forscherliga veröffentlicht wird!

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