Nvidia GTX 1050 Ti: Testmodell von Asus und Vorgehensweise

Special Antonio Funes
Nvidia GTX 1050 Ti: Testmodell von Asus und Vorgehensweise
Quelle: Asus

Im Vergleich zum Oktober 2020 muss man selbst bei Einsteigermodellen wie der Nvidia GeForce GTX 1650 mit Preisen ab 230 Euro mindestens 60 Prozent Aufpreis in Kauf nehmen. Die über vier Jahre alte Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ist hingegen für 160 Euro zu haben - kann sie eine Übergangslösung für moderne Games sein?

Unser Testmodell der GTX 1050 Ti

Unser Autor stieß auf die Idee, eine Nvidia GeForce GTX 1050 Ti zu kaufen, da er vor einigen Wochen einen Mini-PC fürs Wohnzimmer zusammenstellte, für den eigentlich eher eine Grafikkarte mit mindestens der Leistung einer GTX 1660 Super oder AMD RX 5600 XT verwenden wollte. Doch wegen der hohen Preise nahm er seine Nvidia GeForce GTX 2060 Super aus seinem eigentlichen Haupt-PC und baute sie in den neuen Wohnzimmer-PC ein.

Der Haupt-PC, so der Plan, sollte vorerst nur für die Arbeit dienen, könnte aber dann, wenn die Grafikkartenpreise wieder auf normalen Niveau sind, wieder zur Gaming-Maschine werden.

Da der AMD Ryzen 5-Prozessor im Haupt-PC keine eigene Grafikeinheit hat, war aber trotzdem der Kauf einer neuen Grafikkarte nötig. Die Optionen: Entweder für unter 100 Euro eine AMD RX 550 oder Nvidia GT 1030, mit denen definitiv in Sachen moderne Games gar nichts drin ist, oder aber doch ein wenig Gaming-Power mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 Ti für 160 Euro, bei der man aber nicht genau weiß, was sie in Sachen aktuellen Games noch alles so stemmt. Die Wahl fiel auf letztere Option, wie man ja auch am Thema dieses Specials erkennen kann.

Baldurs Gate 3: Bei niedrigen Details (rechts) wirkt die Haut unnatürlich glatt, das Hals-Tattoo sieht eher aus die Dreck, die Kleidung hinterlässt keinen plastischen Eindruck. Quelle: Screenshot Antonio Funes Baldurs Gate 3: Bei niedrigen Details (rechts) wirkt die Haut unnatürlich glatt, das Hals-Tattoo sieht eher aus die Dreck, die Kleidung hinterlässt keinen plastischen Eindruck. Genauer gesagt steckt nun eine Asus GeForce GTX 1050 Ti Cerberus Advanced, gekauft für 160 Euro, im Arbeits-PC unseres Autors. Deren GP107-400-A1-GPU der Pascal-Familie taktet mit 1303 Standardtakt und 1417 MHz Boosttakt, im OC-Modus sind es 1328 respektive 1442 MHz. Als Videospeicher sind 4GB DDR5-RAM im Einsatz. Der Strom aus dem PCIe-Slot reicht der Grafikkarte aus, denn der Strombedarf liegt bei maximal etwa 75 Watt. Durch den geringen Strombedarf arbeitet das 20,3 cm lange Modell von Asus dank ihrer zwei Lüfter auch bei Last sehr leise, was wir schon an dieser Stelle verraten, da es nicht um einen Test speziell zum Modell von Asus, sondern zur Leistung der GTX 1050 Ti-Serie geht.

Vorgehen bei den Tests

Die Nvidia GTX 1050 Ti ist laut Tests zwar sogar langsamer als die GeForce GTX 1650, die im Herbst nur 140 Euro kostete und die man derzeit ab etwa 230 Euro bekommen könnte. Da die Tests zu letzterer Grafikkarte, die im Frühjahr 2019 erschien, aber inzwischen auch schon etwas betagter sind, fragen wir uns, ob wiederum die GTX 1050 Ti mit aktuellen Games noch klarkommt und für eine Übergangsphase, bis es bei stärkeren Grafikkarten preislich wieder halbwegs normal aussieht, noch okay ist.

Watch Dogs Legion - zwischen niedrigen und mittleren Details gab es nur wenig sichtbare Unterschiede. Quelle: Screenshot Antonio Funes Watch Dogs Legion - zwischen niedrigen und mittleren Details gab es nur wenig sichtbare Unterschiede. Getestet haben wir unser Modell von Asus bewusst nicht im OC-Modus, da ja nicht jede GXT 1050 Ti übertaktet ist. Die Unterschiede sollten allerdings ohnehin nicht groß sein, denn im OC-Modus sind es unter zwei Prozent mehr Takt, welche die Asus GeForce GTX 1050 Ti Cerberus Advanced bietet, sodass bei den FPS auch nur ein Unterschied von maximal zwei Prozent zu erwarten sein sollten. Getestet haben wir insgesamt acht hochklassigere Spiele, die allesamt noch keine sechs Monate zu haben sind, sowie als Klassiker für einen gemütlichen Gamingabend noch Anno 1800. Auf der ersten Seite haben wir die Titel ja bereits im Detail aufgelistet. Bei den Tests stellten wie die Grafikdetails auf die niedrigste sowie die mittlere Stufe und wählen als Auflösung Full-HD (1920 mal 1080 Pixel) sowie auch WQHD (2560 mal 1440 Pixel). Hohe Details haben wir nicht getestet, da wir nicht erwarten, dass die GeForce GTX 1050 Ti dies bei den recht aufwändigen Spielen packt. Auf der nächsten Seite findet ihr die Ergebnisse unserer Leistungs-Tests.

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  2. Seite 2 Nvidia GTX 1050 Ti: Testmodell von Asus und Vorgehensweise
  3. Seite 3 Nvidia GTX 1050 Ti: Testergebnisse und Fazit
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