Ultrabooks - das sind Notebooks mit bestimmten Eigenschaften wie besonders dünnem Gehäusedeckel und langer Akkulaufzeit. Doch gibt es auch spieletaugliche Ultrabooks? Unser Special klärt euch auf.
Leistung der Nvidia 620m und 640m
Trotz ULV-CPUs bietet die Nvidia GT 640m eine recht brauchbare Spieleperformance, vor allem da die Grafikkarte bei den später genannten Ultrabooks nur eine Auflösung von 1366 mal 768 Pixeln versorgen muss. Zusammen mit einem Intel Core i7-2637M (2x 1,70 Gigahertz) reicht die Grafikkarte zum Beispiel für viele neure Spiele auf mittleren Details für mindestens 40 Bilder pro Sekunde aus, zum Beispiel für Titel wie Diablo 3, Mass Effect 3, Anno 2070, The Elder Scrolls V: Skyrim, Call of Duty Modern Warfare 3, Batman Arkham City, F1 2011 oder Mafia 2. Bei anderen Spielen wird es für mittlere Details allerdings eng, aber für niedrige Details reicht die Nvidia 640M in Verbindung mit dem Core i7-2637M unter anderem für Spiele wie Battlefield 3, Star Wars: The old Republic, Alan Wake, Risen 2 oder Max Payne 3 gut aus. Der Core i7-2637M ist allerdings schon eine starke CPU für Ultrabook-Verhältnisse - bei anderen Prozessoren, die einen geringeren Takt besitzen, muss man also mit kleineren Abstrichen rechnen.
Zur Grafikkarte Nvidia 620M gibt es leider noch wenig Tests - sie ist naturgemäß ein Stück schwächer, denn die zweite Ziffer im Namen der Grafikkartenchips gibt die Rangfolge in ihrer Leistung innerhalb der dazugehörenden Grafikgeneration (also hier: Nvidia 600er-Generation) wieder. Die verfügbaren Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Nvidia GT 640M um die 50 Prozent mehr FPS (Bilder pro Sekunde) ermöglicht - das hört sich jetzt sehr extrem an, allerdings bedeutet das für die Spiele, die in mittleren Details auf einer Nvidia GT 640M mit 40 FPS oder mehr laufen, immer noch mindestens 27 FPS mit der Nvidia GT 620M - solche Spiele dürften zumindest auf niedrigen Details also gut spielbar und in einigen Fällen auch auf mittleren Details je nach Anspruch des Spielers noch passabel zu betreiben sein.
Ultrabook: Asus Zenbook UX32VD
Quelle: Asus
Asus Zenbook UX32VD
Mit 13,3 Zoll-Display besonders klein und nur 1,45 Kilogramm leicht ist das Asus Zenbook UX32VD, welches aktuell in nur einer Variante, dem UX32VD-R3001V für 1000 Euro zu haben ist. Dafür bekommt ihr einen Intel Core i5-3317U mit 2x1,70 Gigahertz, vier Gigabyte RAM, eine durch eine 24 Gigabyte große SSD unterstützte 500-Gigabyte Festplatte und als Grafikkarte die Nvidia GT 620M. Ein wichtiger Hinweis für Gamer: ein DVD-Laufwerk ist nicht vorhanden, hier muss man sich also mit einer externen Lösung oder Spielen, die man auch ohne CD/DVD installieren und spielen kann, behelfen. An der sonstigen Ausstattung bemerkt man auch, dass es sich um ein etwas hochwertigeres Modell handelt: alle drei USB-Ports sind im USB3.0-Standard, Bluetooth und HDMI sind ebenfalls vorhanden, Cardreader (4in1) und Webcam (ein Megapixel) ebenso.
Das 13,3 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixeln ist matt, spiegelt also nicht - ganz ander als es glänzende Displays je nach Lichtverhältnis mehr oder weniger stark tun. Die beleuchtete Tastatur ist hilfreich bei dunklerer Arbeitsumgebung. Windows 7 ist als Home Premium 64bit-Version dabei. In Sachen Akkulaufzeit ist das Modell von Asus trotz Ultrabook-Label in der Praxis kein echter Dauerläufer: Asus selbst gibt sieben Stunden an - dies ist auch in Tests ohne Last zu erreichen. Mit normaler WLAN-Surflast hält das Asus Zenbook UX32VD aber nur noch etwa vier Stunden durch - nicht schlecht, aber auch nicht herrausragend.
