In unserem Special findet ihr vier PCs von 445 bis 1.100 Euro mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis für neueste Computerspiele. Wir beraten euch bei den wichtigsten Komponenten und welche Änderungen an der Konfiguration welche Auswirkungen haben.
Einsteiger PCs für 455 und 485 Euro
Unsere Einsteiger-PCs bieten zu einem Preis von unter 500 Euro eine Leistung, die bei aktuellen Spielen für mittlere bis höhere Details ausreicht, bei einigen auch für maximale Einstellungen. Wir legen bei diesen PCs sehr viel Wert darauf, dass sie möglichst günstig, aber trotzdem noch mindestens durch den Kauf einer neuen Grafikkarte ein weiteres Mal lohnenswert aufzurüsten sind. Die PCs sind bis auf Prozessor und Mainboard identisch, daher beginnen wir zunächst mit den anderen Bauteilen, die folglich für beide PCs gelten. In das Gehäuse, ein Xigmatek Asgard, das ihr in mehreren Varianten ab 30 Euro bekommen könnt, bauen wir ein Thermaltake Hamburg mit 530 Watt als Netzteil ein, dazu den DVD-Brenner Sony Optiarc AD-7661S für unter 20 Euro und eine SATA-Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute und 500 Gigabyte Speicherplatz (60 Euro). Nebenbei gesagt: SATA3 ist für Festplatten nicht unbedingt nötig, da selbst moderne Festplatten gerade einmal so schnell sind, dass sich SATA2 überhaupt erst lohnt. Ihr könnt also je nach dem, was euer Stamm-Shop auf Lager habt, sowohl zu SATA2 als auch zu SATA3 greifen. Kommen wir nun zum wesentlichen Bestandteil für die Spieleleistung: der Grafikkarte. Die AMD Radeon HD 6870 bietet hier für ihren Preis eine sehr gute Leistung: ab 130 Euro ist sie zu haben - eine schwächere Grafikkarte würden wir nicht mehr empfehlen, außer es herrscht wirklich arge Geldnot - in diesem Falle ist die AMD Radeon HD 6850 (110 Euro) noch eine Alternative.
Quelle: ASRock
ASRock B75 Pro3 M
In Sachen Prozessor und Mainboard haben wir nun zwei Vorschläge, die für Gaming in etwa gleichschnell sind: zum einen den AMD Phenom II X4 965 für 90 Euro in Verbindung mit dem Mainboard Asus M5A78L-M/USB3 (60 Euro) und einem Vier-Gigabyte-Riegel DDR3-1333-Arbeitspeicher. Zum anderen den Intel Core i3-2120 (110 Euro) auf einem ASRock B75 Pro3-M (65 Euro) mit ebenfalls vier Gigabyte Arbeitsspeicher, allerdings mit dem besser zum Intel Sockel 1115 passenden DDR3-1600-RAM mit 1,5 Volt. Für AMD könnt ihr zwar den gleichen Arbeitsspeicher nehmen - mit DDR3-1333 spart ihr aber je nach Shop ein paar Euro. Die Variante mit dem Intel-Prozessor ist etwas teurer, dafür werdet ihr aller Voraussicht nach noch längere Zeit als bei AMD die Möglichkeit haben, auf einen besseren Prozessor umzusteigen, der euch auch in Spielen einen merkbaren Schub bringt. Die Grafikkarte könnt ihr bei beiden PCs bei Bedarf lohnenswert ersetzen - beide Prozessoren sind auch mit modernen Oberklasse-Grafikkarten nicht überfordert. Günstiger Optimierungstipp für beide PCs: eine Festplatte mit 1000 Gigabyte ist nur wenige Euro teurer. Hier nun beide PCs in der Übersicht.
| Komponente | AMD-PC 455 Euro | Preis ab | Intel-PC 485 Euro | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|---|
| CPU | AMD II X4 965 | 90 Euro | Intel Core i3-2120 | 110 Euro | |
| Mainboard | Asus M5A78L-M/USB3 | 60 Euro | ASRock B75 Pro3-M | 65 Euro | |
| Arbeitsspeicher | 1x4 GB DDR3-1600 | 20 Euro | 1x4 GB DDR3-1600 | 25 Euro | |
| Grafikkarte | AMD Radeon HD 6870 | 130 Euro | AMD Radeon HD 6870 | 130 Euro | |
| Netzteil | Thermaltake Hamburg 530W | 40 Euro | Thermaltake Hamburg 530W | 40 Euro | |
| Gehäuse | Xigmatek Asgard | 35 Euro | Xigmatek Asgard | 35 Euro | |
| DVD-Laufwerk | Sony Optiarc AD-7261S | 20 Euro | Sony Optiarc AD-7261S | 20 Euro | |
| Festplatte | SATA-HDD 500GB mit 7200 U/Min | 60 Euro | SATA-HDD 500GB mit 7200 U/Min | 60 Euro |
