Spielepower ab 450 Euro: Einsteiger-PCs unter 500 Euro

Special Antonio Funes

In unserem Special findet ihr vier PCs von 445 bis 1.100 Euro mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis für neueste Computerspiele. Wir beraten euch bei den wichtigsten Komponenten und welche Änderungen an der Konfiguration welche Auswirkungen haben.

Einsteiger PCs für 455 und 485 Euro

Unsere Einsteiger-PCs bieten zu einem Preis von unter 500 Euro eine Leistung, die bei aktuellen Spielen für mittlere bis höhere Details ausreicht, bei einigen auch für maximale Einstellungen. Wir legen bei diesen PCs sehr viel Wert darauf, dass sie möglichst günstig, aber trotzdem noch mindestens durch den Kauf einer neuen Grafikkarte ein weiteres Mal lohnenswert aufzurüsten sind. Die PCs sind bis auf Prozessor und Mainboard identisch, daher beginnen wir zunächst mit den anderen Bauteilen, die folglich für beide PCs gelten. In das Gehäuse, ein Xigmatek Asgard, das ihr in mehreren Varianten ab 30 Euro bekommen könnt, bauen wir ein Thermaltake Hamburg mit 530 Watt als Netzteil ein, dazu den DVD-Brenner Sony Optiarc AD-7661S für unter 20 Euro und eine SATA-Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute und 500 Gigabyte Speicherplatz (60 Euro). Nebenbei gesagt: SATA3 ist für Festplatten nicht unbedingt nötig, da selbst moderne Festplatten gerade einmal so schnell sind, dass sich SATA2 überhaupt erst lohnt. Ihr könnt also je nach dem, was euer Stamm-Shop auf Lager habt, sowohl zu SATA2 als auch zu SATA3 greifen. Kommen wir nun zum wesentlichen Bestandteil für die Spieleleistung: der Grafikkarte. Die AMD Radeon HD 6870 bietet hier für ihren Preis eine sehr gute Leistung: ab 130 Euro ist sie zu haben - eine schwächere Grafikkarte würden wir nicht mehr empfehlen, außer es herrscht wirklich arge Geldnot - in diesem Falle ist die AMD Radeon HD 6850 (110 Euro) noch eine Alternative.

ASRock B75 Pro3 M Quelle: ASRock ASRock B75 Pro3 M In Sachen Prozessor und Mainboard haben wir nun zwei Vorschläge, die für Gaming in etwa gleichschnell sind: zum einen den AMD Phenom II X4 965 für 90 Euro in Verbindung mit dem Mainboard Asus M5A78L-M/USB3 (60 Euro) und einem Vier-Gigabyte-Riegel DDR3-1333-Arbeitspeicher. Zum anderen den Intel Core i3-2120 (110 Euro) auf einem ASRock B75 Pro3-M (65 Euro) mit ebenfalls vier Gigabyte Arbeitsspeicher, allerdings mit dem besser zum Intel Sockel 1115 passenden DDR3-1600-RAM mit 1,5 Volt. Für AMD könnt ihr zwar den gleichen Arbeitsspeicher nehmen - mit DDR3-1333 spart ihr aber je nach Shop ein paar Euro. Die Variante mit dem Intel-Prozessor ist etwas teurer, dafür werdet ihr aller Voraussicht nach noch längere Zeit als bei AMD die Möglichkeit haben, auf einen besseren Prozessor umzusteigen, der euch auch in Spielen einen merkbaren Schub bringt. Die Grafikkarte könnt ihr bei beiden PCs bei Bedarf lohnenswert ersetzen - beide Prozessoren sind auch mit modernen Oberklasse-Grafikkarten nicht überfordert. Günstiger Optimierungstipp für beide PCs: eine Festplatte mit 1000 Gigabyte ist nur wenige Euro teurer. Hier nun beide PCs in der Übersicht.

Komponente AMD-PC 455 Euro Preis ab   Intel-PC 485 Euro Preis ab
CPU AMD II X4 965 90 Euro   Intel Core i3-2120 110 Euro
Mainboard Asus M5A78L-M/USB3 60 Euro   ASRock B75 Pro3-M 65 Euro
Arbeitsspeicher 1x4 GB DDR3-1600 20 Euro   1x4 GB DDR3-1600 25 Euro
Grafikkarte AMD Radeon HD 6870 130 Euro   AMD Radeon HD 6870 130 Euro
Netzteil Thermaltake Hamburg 530W 40 Euro   Thermaltake Hamburg 530W 40 Euro
Gehäuse Xigmatek Asgard 35 Euro   Xigmatek Asgard 35 Euro
DVD-Laufwerk Sony Optiarc AD-7261S 20 Euro   Sony Optiarc AD-7261S 20 Euro
Festplatte SATA-HDD 500GB mit 7200 U/Min 60 Euro   SATA-HDD 500GB mit 7200 U/Min 60 Euro

Bildergalerie

  1. Seite 1 Spielepower ab 450 Euro: Einleitung und Hinweise
  2. Seite 2 Spielepower ab 450 Euro: Einsteiger-PCs unter 500 Euro
  3. Seite 3 Spielepower ab 450 Euro: Obere Mittelklasse unter 800 Euro
  4. Seite 4 Spielepower ab 450 Euro: Oberklasse für 1100 Euro
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