In unserem Special findet ihr einige fürs Spielen geeignete Notebooks sowie allgemeine Praxis- und Kauf-Tipps zu spielefähigen Laptops. Hier erfahrt ihr alles über die Vor- und Nachteile von Notebooks als Spiele-Maschinen und worauf ihr beim Kauf achten solltet.
Stromsparen: überschätzter Vorteil
Ein moderner Gaming-PC zieht bei normalen Tätigkeiten wie Office und Internet durchaus 60 bis 100 Watt mehr als ein spielefähiges Notebook. Dies sind aber selbst dann, wenn man von ganzen 100 Watt Unterschied und einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde ausgeht, nur etwa 75 Euro pro Jahr, sofern man den PC jeden Tag im Jahr satte acht Stunden benutzt. 75 Euro sind freilich viel Geld - wenn man aber bedenkt, dass man für die Leistung eines 500 bis 600-Euro-PCs ein Notebook für mindestens 1000 Euro benötigen würde, rentiert sich das Notebook allerdings erst nach etwa sechs Jahren - und das auch nur in unserem Szenario mit einer sehr langen Nutzung des PCs/Laptops pro Tag und einem großen Unterschied von 100 Watt. Hinzu kommt: wer sich extra ein solches Spiele-Notebook kauft, weil er Gaming-Fan ist und entsprechende Ansprüche an die Leistung hat, wird wiederum das Notebook mit Sicherheit keine sechs Jahre behalten. Er wird viel mehr deutlich früher ein neues Modell kaufen, um die jeweils aktuellen Spiele spielen zu können. Das heißt: ein solcher User wird selbst bei häufiger Nutzung und großem Strombedarfs-Unterschied nicht in den Bereich kommen, in dem wegen des Stromverbrauchs mit einem Laptop Geld sparen kann.
Quelle: Samsung
Samsung 350E7C
Selbst User, die wirklich sehr intensiv spielen, kommen am Ende eher nicht in den Bereich, in dem sie sparen. Denn bei voller Last kann der Unterschied zwar auch um die 200 Watt betragen - doch auch hier hilft ein kurzes Rechenbeispiel: wenn man jeden Tag acht Stunden pro Tag spielt und dabei durch das Nutzen eines Notebooks 200 Watt spart, dauert es trotzdem noch eher drei Jahre, bis man in den Bereich kommt, in dem sich der Aufpreis für das Notebook auszahlt. Hier ist dann erneut die Frage: behält ein solcher Gamer das Notebook überhaupt lange genug, um Stromkosten einzusparen? Bei reinen Office-Notebooks sieht dies allerdings anders aus: wer seinen Office-PC durch ein Laptop ersetzen will, weil der PC langsam den Geist aufgibt, und keine Spielepower benötigt, der kann durchaus mit dem Kauf eines Laptops nach wenigen Jahren durch die Stromersparnis bares Geld sparen. Denn für Office-Tätigkeiten ist kein teures Notebook von Nöten, so dass der Kauf sich früher rentiert.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung und Vorteile
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Gamer-Notebook oder PC plus Officenotebook? Aufklärung bei Namen von Grafikchips
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Spielefähige mobile Grafikchips
- Seite 6 Gaming-Notebooks: Notebooks mit gutem Preis-Leistungsverhältnis
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
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