Jahresrückblick 2023: OLED-Monitore und M.2-SSDs

Special Antonio Funes
ASRock Steel Legend Radeon RX 7800 XT OC
Quelle: ASRock

In unserem Jahresrückblick zum Thema Hardware blicken wir auf neue Grafikkarten und CPUs des Jahres 2023 sowie die Trends OLED-Monitore und M.2-SSDs.

OLED - 2023 mit mehr Auswahl

Die Hauptthemen, nämlich Grafikkarten, Prozessoren und Mainboards, haben wir nun bereits hinter uns. Doch welche Hardware spielte für Gamer noch eine Rolle? Es gibt eine Unmenge an Komponenten, Zubehör und mehr, bei dem es keine wirklich nennenswerten Neuheiten gab, die mehr als nur eine besondere Ausstattung oder Optik bieten. Wir blicken aber auf zwei Trends des Jahres 2023 - das erste davon sind OLED-Monitore.

Displays mit der OLED-Technologie haben den großen Vorteil, dass jedes einzelne Pixel von sich aus leuchten kann. Bei den gängigen Displays mit TN-, IPS- oder VA-Panels hingegen werden die Pixel von hinten durch meist mehrere größere Lichtquellen im Hinteren des Monitors angestrahlt, damit sie leuchten.

Ein knackiges schwarz ist daher kaum möglich, da selbst dann, wenn ein Pixel sich quasi verschließt, um kein Licht hindurchzulassen, trotzdem noch immer etwas Licht durchdringt. Neben einem satten Schwarz hat OLED auch den Vorteil, dass die Farbkontraste prinzipiell besser sind.

MSI MEG 342CDE Quelle: MSI Der 21:9-Breitbilmonitor MSI MEG 342CDE kmit 175 Hz ostet derzeit ab 1300 Euro. OLED-Monitore sind zwar noch immer enorm teuer im Vergleich zu Panels in TN-, IPS- oder VA-Bauweise. Aber im Gegensatz zu den Vorjahren werden sie bezahlbarer und sind zumindest nicht mehr deutlich teurer als OLED-Fernseher.

Auch die Auswahl wuchs: Mittlerweile sind 25 Monitore mit einer Diagonale von mehr als 20 Zoll in diversen Shops ab Lager oder innerhalb von wenigen Werktagen erhältlich - allein 14 davon kamen erst im Laufe des Jahres 2023 auf den Markt. Viel ist das zwar nicht: Bei anderen Panel-Bauweisen bekommt allein mit 27 Zoll Diagonale über 800 direkt lieferbare Modelle im Handel.

Aber die Auswahl bei OLED kommt langsam ins Rollen. Zu den 25 derzeit gut verfügbaren OLED-Monitoren haben wir, um das Thema OLED abzuschließen, stichpunktartig einige Daten zusammengefasst:

  • Der günstigste der 25 OLED-Monitore, der LG UltraGear OLED 27GR95QE-B, hat eine Diagonale von 26,5 Zoll und kostet 750 Euro, bei unserem Partner Caseking ist er für 779 Euro zu haben.
  • 10 der 25 Modelle sind für unter 1000 Euro zu haben, 13 kosten zwischen 1190 und 1600 Euro - nur zwei Monitore fallen aus dem Rahmen, und zwar zwei für Profi-Anwender gedachte Exemplare von Asus aus der ProArt-Serie für 2500 und 3300 Euro.
  • 13 der 25 OLED-Monitore sind maximal 34 Zoll groß, 12 wiederum bieten Diagonalen von 41,5 bis 49 Zoll - zwischen 34 und 41,5 Zoll gibt es keine verfügbaren Modelle.
  • Von den 25 Monitoren haben 13 das übliche 16:9-Bildformat, der Rest bietet Breitbild mit 21:9 oder Ultrabreitbild mit 32:9 als Seitenverhältnis, wobei letztere allesamt 48,5 oder 49 Zoll als Diagonale bieten und zwischen 1200 und 1500 Euro kosten.

SSDs: PCIe 5.0 zeigt Erfolg von M.2

SSDs mit PCIe 5.0-Anbindung im M.2-Format würden wir zwar nicht als Trend bezeichnen - aber die Tatsache, dass die Hersteller sie im Laufe des Jahres erstmals und dann auch vermehrt auf den Markt gebracht haben, zeigt, dass der Trend ganz allgemein zu M.2-SSDs zeigt, die mittlerweile auch oftmals nicht teurer als SATA-Varianten sind. Für einen Spiele-PC sind die 5.0-Modelle allerdings noch nicht wirklich sinnvoll.

Für die Spieleleistung bringt es bisher nichts, bei Ladezeiten existieren auch nur geringe Vorteile im Vergleich zu PCIe 3.0- oder 4.0-M.2-SSDs. Auf den allermeisten halbwegs aktuellen Mainboards lässt sich mindestens eine der an einen RAM-Riegel erinnernden M.2-SSDs einbauen, für die man keine nervenden Kabel mehr anschließen sowie auch keinen Einbauplatz irgendwo im Gehäuse suchen muss.

1000GB-Modelle sind bereits ab 50 bis 60 Euro zu haben, und zwar auch einige PCIe 4.0-Exemplare. Lest zum Thema SSD auch unser noch recht frisches Special vom 1. Dezember. Mit dem Thema M.2-SSDs beenden wir unsere Rückschau auf das Jahr 2023 und wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie ein positiv verlaufendes Jahr 2024!

  1. Seite 1 Jahresrückblick 2023: Nvidia-Grafikkarten
  2. Seite 2 Jahresrückblick 2023: AMD-Grafikkarten
  3. Seite 3 Jahresrückblick 2023: Prozessoren von AMD und Intel
  4. Seite 4 Jahresrückblick 2023: OLED-Monitore und M.2-SSDs
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