Beim Thema Heimnetzwerk gibt es viele Möglichkeiten, eure LAN- und WLAN-fähigen Geräte zu verbinden. Wir geben euch dazu Grundlagen-Tipps und empfehlen euch sinnvolle Geräte. WLAN oder dLAN? Auch solche Fragen beantwortet unser Special.
In unserem Special möchten wir euch die Grundlagen für ein Heimnetzwerk näher bringen. Für Einsteiger erklären wir zuerst, was Router und Modem überhaupt sind, gehen dann auf Probleme mit Provider-Routern und die möglichen Netzwerkarten wie Kabel, WLAN und Stromleitung ein. Zudem zeigen wie euch, wie man die Reichweite eines WLAN erhöhen kann. Am Schluss erfahrt ihr noch einige Dinge über die Möglichkeiten, die ein Netzwerk für modernes Home-Entertainment bietet.
Router, Modem und Internet
Ein Netzwerk ist ganz banal gesagt eine Gruppe von miteinander verbundenen technischen Geräten zwecks Datenaustausch. Heutzutage gibt es etliche technische Geräte, die netzwerkfähig sind und die ihr miteinander vernetzen könnt: PC, Laptop, Tablet, Smartphone, Fernseher, Bluray-Player und selbst einige Küchengeräte. Technisch bedeutet dies: die in einem Netzwerk angemeldeten Geräte können miteinander kommunizieren - je nach Produkttyp könnt ihr auch über das Netzwerk mit dem einen Produkt das andere bedienen oder auf dessen Daten und Funktionen zugreifen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie die Geräte miteinander verbunden sein können: entweder per Kabel
Quelle: AntonioFunes
Netzwerk
(LAN- oder auch Ethernet-Kabel) oder kabellos. Bei letzterem spricht man von WLAN (Wireless LAN). Ein LAN wiederum ist allgemein ein lokales Netzwerk (Local Network Area). Wichtig für ein solches Netzwerk ist ein Gerät, welches das Netzwerk und die dort eingebundenen Geräte verwaltet. Dies ist der Router. Das Ganze hat bisher nichts mit dem Internet zu tun, doch der Schritt ins Internet ist nur eine kleine Stufe: das gesamte Internet ist an sich auch nur ein Netzwerk. Damit eure Geräte zu Hause auf das Internet zugreifen können, müssen sie nur über ein Modem eine Verbindung zum Internet aufbauen.
Dieses Modem ist entweder bereits im Router integriert oder aber ein separates Gerät. Auf der Zeichnung rechts haben wir das Modem separat eingezeichnet. Bei separaten Modems kann man nur ein einziges Gerät gleichzeitig anschließen, und nur dieses kann sich dann auch ins Internet begeben - wenn dieses eine Gerät allerdings wiederum ein Router ist, so wie auf unserem Bild, so kann der Router die über das Modem aufgebaute Internetverbindung an alle Geräte weitergeben, die mit dem Router verbunden sind. Router ohne eigenes Modem können also dann sinnvoll sein, wenn man bereits ein Modem hat und nur dafür sorgen will, dass über das Modem doch mehr als nur ein einziges Gerät online gehen kann. Aber auch als Erweiterung für ein bestehendes Netzwerk ist ein modemloser Router geeignet. Router mit eingebautem Router sind allerdings selbstverständlich die sinnvollste Lösung, da man für Netzwerk und Internet nur ein einziges Gerät benötigt. Doch hier muss man aufpassen - dazu kommen wir auf der nächsten Seite.
In diesem Artikel
- Seite 1 Heim-Netzwerk: Router, Modem und Internet
- Seite 2 Heim-Netzwerk: Provider-Router, Festnetz-Telefon, DSL und Kabel-Internet
- Seite 3 Heim-Netzwerk: LAN, WLAN und Stromnetzwerke (dLAN)
- Seite 4 Heim-Netzwerk: WLAN mit Repeater erweitern
- Seite 5 Heim-Netzwerk: Home-Entertainment und Mediendateien
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Heim-Netzwerk: Router, Modem und Internet
- Seite 2 Heim-Netzwerk: Provider-Router, Festnetz-Telefon, DSL und Kabel-Internet
- Seite 3 Heim-Netzwerk: LAN, WLAN und Stromnetzwerke (dLAN)
- Seite 4 Heim-Netzwerk: WLAN mit Repeater erweitern
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