Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: Namenskunde AMD und Nvidia; Netzteile und Gehäuse
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In unserer Grafikkarten-Kaufberatung erfahrt ihr neben allgemeinen Tipps, welche Grafikkarte für euer Budget die beste Wahl ist. Mit 80 Euro seid ihr dabei, nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt - nur ob sich das auch lohnt? In diesem Artikel erfahrt ihr es!
Namenskunde: AMD und Nvidia
Bei Nvidia ist das entscheidende an den Namen der Grafikkarten die dreistellige Ziffer. Die erste gibt die "Generation" an - aktuell ist es die 7, also Grafikkarten der 700er-Serie. Die zweite Ziffer gibt die "Leistungsklasse" an - dabei ist traditionell die 5 die Einstiegsklasse, die 6 steht für Mittelklasse, höhere Ziffern für Oberklasse bis High-End. Dies allerdings natürlich immer nur bezogen auf das, was Grafikkarten leisten, wenn das Modell neu erscheint. Eine Nvidia GTX 280 ist zum Beispiel bei Release eine Top-Karte gewesen, inzwischen aber ist bereits eine GTX 750 Ti schneller. Apropos Ti der Zusatz Ti steht bei manchen Modellen für ein Leistungsplus. Es kann sogar ein anderer Grafikchip zum Einsatz kommen als bei der Version ohne Ti.
Quelle: Gainward
Gainward GTX 780 Phantom
Bei AMD hat sich kürzlich eine Änderung der Namens-Schemata ergeben: die Namen haben nun nur noch drei statt vier Ziffern. Die zweite Ziffer gibt wie bei Nvidia die Leistungsklasse an, allerdings ist hier die Ziffer 6 die Einstiegsklasse, erst bei der 8 beginnt die Oberklasse. Zudem kann es den Zusatz X direkt hinter den drei Ziffern geben, der eine etwas stärkere Leistung repäsentiert. Die aktuelle Generation ist die 200er-Serie - somit ist also eine AMD R9 270X schneller als eine AMD R9 270 ohne X, aber langsamer als eine AMD R9 280. Das R9 ist übrigens ein Zusatz, der schon im Voraus eine sehr grobe Einordnung der Leistung erlaubt. Schwächer sind Karten der R7-Reihe. Allerdings ist der Name eher kosmetischer Natur, denn entscheident ist nur die dreistellige Ziffer. Eine Verwechslungsgefahr gibt es nicht, da es keine der R7-Modelle auch als R9-Version gibt und umgekehrt.
Grafikkartenlänge und PC-Gehäuse
Beim PC-Gehäuse müsst ihr eventuell aufpassen, vor allem, wenn ihr vorher keine starke Grafikkarte hattet: informiert euch, wie lang eine Grafikkarte sein darf, ohne mit dem vorne liegenden Festplattenkäfig in Konflikt zu geraten. Bei einigen Gehäusen lässt sich ein Teil des Festplattenkäfigs abnehmen, um für mehr Platz zu sorgen. Oberklasse-Grafikkarten haben durchaus je nach Modell über 30 Zentimeter Länge.
Takt-Werte der Grafikchips
Moderne Grafikchips arbeiten in der Regel mit 800 bis 1100 Megahertz als Taktrate, also der Anzahl an Stromstößen pro Sekunde, mit denen Befehle gesendet werden können. Doch der Takt ist kein Maß für die Geschwindigkeit einer Grafikkarte: ein Top-Modell wie die AMD R9 290 ist mit 950 Megahertz doppelt so schnell wie das Einstiegsmodell AMD R7 260X, deren Grafikchip mit 1000 Megahertz sogar den höheren Takt erreicht. Denn das Entscheidende ist eher die Architektur des Grafikchips und die verwendeten weiteren Bauteile der Grafikkarte. Nur innerhalb einer gleichen Referenz-Serie kann man am Takt auch in etwa die Leistung erkennen: ein Modell einer AMD R9 270X mit 10 Prozent mehr Takt als ein anderes Modell der AMD R9 270X wird auch bis zu 10 Prozent mehr Bilder pro Sekunde schaffen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: Referenz und Custom; laute Lüfter
- Seite 2 Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: Namenskunde AMD und Nvidia; Netzteile und Gehäuse
- Seite 3 Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: empfehlenswerte Grafikkarten von 80 bis 150 Euro
- Seite 4 Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: empfehlenswerte Grafikkarten von 150 bis 300 Euro
- Seite 5 Grafikkarten von 80 bis 800 Euro: empfehlenswerte Grafikkarten über 300 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
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