Wir haben für euch Grafikkarten-Kaufempfehlungen aus allen Preisbereichen ab 80 Euro sowie einige allgemeine Tipps zum Grafikkarten-Kauf. In unserem Hardware-Special erfahrt ihr alles über das Zusammenspiel der Grafikkarten mit CPU und Netzteil sowie über die Sound-Ausgabe per HDMI.
Im Weihnachtstrubel haben viele in Sachen Hardware bereits zugeschlagen - wer erst jetzt zuschlagen will, findet bei uns aktuelle Kauftipps für passende Gamer-Grafikkarten aus allen wichtigen Preisklassen. Unter 80 Euro möchten wir von einem Kauf abraten, aber ab etwa 80 Euro geht der Preisbereich für unsere Empfehlungen los.
Generell sind die Anforderungen der Spiele an den Prozessor in den letzten Jahren nur leicht gestiegen, da so gut wie alle PC-Spiele auch für Konsolen produziert werden und mit deren inzwischen sehr betagter Hardware zurechtkommen müssen. Der Unterschied bei den PC-Versionen sind Grafikmodi, die deutlich besser aussehen als auf einer Spielekonsole - hier ist aber zum größten Teil nur die Grafikkarte wichtig. Ein niedriger Detailmodus läuft wiederum auch mit günstigeren Grafikkarten gut genug, da hier kaum eine besondere Leistung benötigt wird - eben eine Leistung ähnlich der veralteten Konsolen-Grafikchips. Für moderne Spiele selbst auf hohen Details reichen ältere Vierkern-Prozessoren wie ein Intel Q8400 oder Q9400 aus, bei AMD sind Modelle wie der Phenom II X955 ebenfalls gut genug, bei den neueren Prozessoren sind zum Beispiel der FX-4100 oder FX-6100 zu nennen. Bei Intels neueren CPUs reicht sogar ein Dualcore (zwei Prozessorkerne) wie der Intel G870 aus. Grob gesagt: ab etwa 70 Euro sind Prozessoren schon stark genug für moderne Games. Optimal für einen modernen Spiele-PC sind CPUs
ab einem Intel i5-3470.
Quelle: MSI
MSI HD 7750
In Sachen Strombedarf sind moderne Grafikkarten vergleichsweise genügsam. Selbst mit einer Top-CPU und sehr guter Grafikkarte reicht ein gutes Markenmodell mit 450 Watt schon aus, denn der gesamte PC benötigt bei Last nur um die 300 bis 350 Watt. Hier gilt: mehr Watt ist nicht unbedingt besser - die Modelle bekannter Hersteller wie BeQuiet oder Enermax sind mit beispielsweise 450 Watt effektiv oft stärker als manch ein NoName-Modell mit theoretischen 600 Watt. Die Grafikkartenhersteller empfehlen daher vorsichtshalber immer mehr Watt als es mit einem Marken-Netzteil nötig wäre.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gamer-Grafikkarten: passende Prozessoren und Netzteile
- Seite 2 Gamer-Grafikkarten: HDMI für Sound, Leistung von Grafikkarten einordnen
- Seite 3 Gamer-Grafikkarten: Hinweise zu unseren Empfehlungen und Grafikkarten unter 100 Euro
- Seite 4 Gamer-Grafikkarten: Grafikkarten zwischen 100 und 200 Euro
- Seite 5 Gamer-Grafikkarten: Grafikkarten zwischen 200 und 400 Euro
- Seite 6 Gamer-Grafikkarten: Grafikkarten über 400 Euro und Übersichtstabelle
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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